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Технологии

VW ID.3, ID.4, ID.7, ID. Buzz и Cupra Born: отзыв батарей

VW ID.3, ID.4, ID.7, ID. Buzz и Cupra Born: отзыв батарей

Volkswagen und Cupra rufen wegen möglicherweise fehlerhafter Hochvoltbatterien weltweit 72.668 Elektroautos zurück, 9.881 davon in Deutschland. Betroffen sind ID.3, ID.4, ID.7, ID. Buzz und Cupra Born, Halter sollen vorerst höchstens auf 80 Prozent laden.

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Für Volkswagen ist es nicht der erste Batterie-Rückruf in diesem Jahr. Im März 2026 hatte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bereits einen Rückruf für ID.3, ID.4, ID.5 und ID. Buzz veröffentlicht, betroffen waren weltweit 74.579 Fahrzeuge, davon 22.182 in Deutschland. Hinzu kam ein Rückruf für den Cupra Born mit 19.450 Fahrzeugen, davon 5.971 in Deutschland. Damals ging es um nicht spezifikationsgerechte Module in der Hochvoltbatterie, die zu einer Reichweitenabnahme und zum Aufleuchten einer gelben Kontrollleuchte führen können. Auch damals nannte das KBA eine Brandgefahr. Am 19. Oktober 2026 sind in der Rückrufdatenbank des KBA drei weitere Aktionen hinzugekommen, diesmal mit der Mangelbeschreibung, dass Hochvoltbatterien nicht der Spezifikation entsprechen.

Laut KBA können diese Batterien überhitzen und einen Brand auslösen. Volkswagen zufolge haben interne Qualitätsprüfungen ergeben, dass einzelne Hochvolt-Batteriezellen bei bestimmten Fahrzeugen nicht den Qualitätsanforderungen entsprechen. Als Grund nennt der Konzern Produktionsfehler bei Zulieferern. Namen nennt Volkswagen nicht. In seltenen Fällen könne das zu einer erhöhten thermischen Belastung der Batterien führen, im Extremfall zu einem Brand, so Volkswagen.

Diese Fahrzeuge sind betroffen

Insgesamt umfassen die drei Rückrufe weltweit 72.668 Fahrzeuge, davon 9.881 in Deutschland. Die Angaben des KBA verteilen sich so:

VW ID.3, ID.4, ID.7 und ID. Buzz, gebaut vom 13. Juli 2022 bis 6. Juni 2025: 62.927 Fahrzeuge weltweit, 7.112 in Deutschland (KBA-Referenznummer 17137R, Rückrufcode 93MF)

VW ID.4 und ID.7, gebaut vom 18. September 2023 bis 27. Juni 2025: 5.050 Fahrzeuge weltweit, 1.538 in Deutschland (17101R, Rückrufcode 93MV)

Cupra Born, gebaut von September 2022 bis Mai 2024: 4.691 Fahrzeuge weltweit, 1.231 in Deutschland (17103R, Rückrufcode 93W4)

Nicht jedes Fahrzeug aus diesen Zeiträumen ist betroffen. Laut KBA geht es um Fahrzeuge mit Hochvoltbatterien aus der betreffenden Charge. Betroffene Halter werden laut Volkswagen per Brief informiert. Wer keinen solchen Brief bekommt, ist nach Angaben eines VW-Sprechers vom 15. Oktober nicht betroffen. Ob das eigene Auto dazugehört, lässt sich auch vorab unter Angabe der Fahrzeug-Identifizierungsnummer bei der Service-Hotline des Herstellers oder in einer Vertragswerkstatt klären. Für Volkswagen nennt das KBA die Nummer 0800 8655792436, für Cupra die Nummer 06150 1079991.

In der Rückrufdatenbank des KBA sind bei den beiden VW-Aktionen keine bekannten Vorfälle mit Sach- oder Personenschäden vermerkt, beim Cupra Born fehlt die Angabe. Auf seiner britischen Rückrufseite zu denselben Aktionen 93MF und 93MV schreibt Volkswagen dagegen, es habe einzelne Fälle mit Sachschäden gegeben, bestätigte Fälle mit Personenschäden gebe es nicht.

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Vorerst nur bis 80 Prozent laden

Die Abhilfe läuft laut KBA in zwei Schritten. Zunächst erhalten alle betroffenen Halter ein Rückrufschreiben mit Aufklebern, die als Warnhinweis an der Ladebuchse und im Fahrzeugdisplay angebracht werden müssen. Dazu kommt die Anweisung, das Fahrzeug aus Sicherheitsgründen nicht über 80 Prozent zu laden. Nach Angaben von Volkswagen begrenzt das System die Ladekapazität dort selbst, wo es technisch möglich ist. Einen Teil der Fahrzeuge holt Volkswagen nach eigenen Angaben in die Servicebetriebe, wo die Hochvoltbatterien geprüft werden. Erst wenn eine Batterie als in Ordnung bewertet wird, kann die Begrenzung wieder aufgehoben werden. In anderen Fällen kann laut der britischen VW-Seite eine reine Softwarelösung genügen.

Im zweiten Schritt erhalten die Fahrzeuge eine aktualisierte Software, sobald diese verfügbar ist. Sie soll Auffälligkeiten in den Batteriemodulen künftig frühzeitig erkennen und anzeigen. Falls erforderlich, werden anschließend einzelne Batteriemodule oder die gesamte Hochvoltbatterie ersetzt. Einen Termin für das Software-Update nennen weder das KBA noch Volkswagen.

Auf seiner britischen Website begründet Volkswagen die Grenze damit, dass es bei einem Ladestand über 80 Prozent zur Überhitzung kommen kann. Für die dortigen Halter erklärt der Hersteller auch, wie sich die Ladegrenze selbst einstellen lässt: über den „Battery Care Mode“ in der App oder im Infotainmentsystem. Lässt sich das Ladelimit nicht über 80 Prozent anheben, ist die Begrenzung laut Volkswagen bereits aktiv.

Das Fahrzeug darf weiter genutzt werden, auch Schnellladen an Gleichstrom ist demnach weiterhin möglich. Leuchtet eine gelbe Warnleuchte auf, sollen Halter umgehend einen Händler kontaktieren. Muss ein Fahrzeug in die Werkstatt, dauert die Prüfung der Batterie laut der britischen Seite etwa eine Stunde und ist nur mit Termin möglich. Alle Arbeiten sind für die Halter laut Volkswagen kostenlos. Nach Abschluss der Arbeiten sollen Ladekapazität und damit Reichweite wieder den ursprünglichen Werten entsprechen.

Auch Audi Q4 e-tron betroffen

Am 28. Oktober 2026 hat das KBA zudem einen Rückruf für den Audi Q4 e-tron veröffentlicht (17222R). Die Mangelbeschreibung ist identisch: Hochvoltbatterien, die nicht der Spezifikation entsprechen, können überhitzen und einen Brand auslösen. Betroffen sind Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum vom 30. November 2023 bis 26. Juni 2025. Weltweit nennt das KBA 12.734 Fahrzeuge, für Deutschland ein einziges betroffenes Fahrzeug. Auch hier gilt laut KBA die Anweisung, nicht über 80 Prozent zu laden, zudem muss das Fahrzeug zunächst in einer Audi-Werkstatt überprüft werden. Als Hotline nennt das KBA die Nummer 0800 28347378423.

Habt ihr als Halter eines ID.-Modells oder eines Cupra Born schon Post bekommen, und wie kommt ihr im Alltag mit der Ladegrenze von 80 Prozent zurecht?

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