← 返回新闻列表
充电

US-Robotaxis belegen öffentliche Ladestationen „in Scharen“

US-Robotaxis belegen öffentliche Ladestationen „in Scharen“

Fahrer von E-Autos in einigen US-amerikanischen Großstädten berichten, dass die Robotaxis von Waymo regelmäßig öffentliche Ladestationen vereinnahmen. "Sie kommen in Scharen", berichtet ein Anwohner der Los Angeles Times. Die Fälle werden unter anderem aus San Diego, Nashville und St. Louis gemeldet.

Image 1: Waymo kalifornien california usa jaguar i pace

Bild: Waymo

Die Los Angeles Times berichtet, dass Fahrer von Elektroautos in San Diego teilweise bis zu einer Stunde warten müssen, bis sie selbst laden können. Waymo verwende zwar für gewöhnlich eigene Ladestationen, weiche aber offenbar im Zweifel auch auf öffentliche Ladepunkte aus, heißt es. Das Unternehmen betreibt seinen Robotaxidienst laut dem Portal InsideEVs inzwischen in 15 US-amerikanischen Städten.

Stellt sich die Frage, wie selbstfahrende Robotaxis an herkömmlichen öffentlichen Stationen laden? Auf Anfrage teilte Waymo der Los Angeles Times mit, dass an bestimmten öffentlichen Ladestandorten Personal eingesetzt werde, wobei versucht werde zu verhindern, dass sich zu viele Fahrzeuge an einer Station sammeln. Die Jaguar I-Pace-Modelle und Zeekr-Vans, die gelegentlich auch von Menschen gesteuert werden, könnten zudem während der Pausen öffentliche Ladestationen nutzen, so ein Unternehmenssprecher. Waymo betonte dabei gegenüber der Zeitung aber, dass das Laden in den eigenen Zentren Vorrang habe. Der Aufbau der eigenen Infrastrukturen könne jedoch beim Aufbau neuer Märkte einige Zeit in Anspruch nehmen.

Das Portal Inside EVs verweist zudem auf Beiträge in sozialen Medien, wonach auch Elektroautofahrer in Nashville und St. Louis Fälle kennen, in denen Waymo-Fahrzeuge öffentliche Ladestationen vereinnahmen. Illegal ist das nicht. So äußerte Ladestationsbetreiber EVgo gegenüber der Los Angeles Times, dass die eigenen Lader in San Diego sowohl privaten Elektroautofahrern als auch Robotaxis zur Verfügung stünden. Kein Wunder: Die Auslastung ist so gesichert. Für private E-Autofahrer bleibt die Situation hingegen frustrierend.