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Premier Inn продовжує розширювати інфраструктуру для зарядки в німецьких готелях.

Premier Inn продовжує розширювати інфраструктуру для зарядки в німецьких готелях.

Premier Inn will sein deutsches Hotelportfolio weiter mit Ladeinfrastruktur ausstatten. Aktuell verfügen 21 der 75 Häuser über Lademöglichkeiten für Elektroautos, bis zum Frühjahr 2027 sollen es mehr als 30 Standorte sein.

Ladestation am Premier Inn in Frankfurt am Main.

Bild: Premier Inn

Die britische Hotelgruppe will nach eigenen Angaben künftig rund 20 weitere Standorte pro Jahr anschließen. Bei Neubauten werden Wallboxen grundsätzlich von Beginn an eingeplant, bestehende Hotels sollen sukzessive nachgerüstet werden. Partner für den Ausbau ist EMobility Netzwerk Deutschland.

Die Ladepunkte richten sich dabei nicht nur an Hotelgäste. Da die Tiefgaragen der entsprechenden Häuser öffentlich mit Parkticket zugänglich sind, können auch externe Fahrer ihre Fahrzeuge dort laden. Premier Inn erweitert damit zumindest an diesen Standorten zugleich das öffentlich zugängliche Ladeangebot.

Nach Angaben des Unternehmens ist die Nachfrage nach Lademöglichkeiten in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, insbesondere bei Geschäftsreisenden. Für Hotels ist dabei vor allem das sogenannte Destination Charging relevant: Fahrzeuge stehen häufig mehrere Stunden oder über Nacht, sodass auch AC-Ladepunkte einen großen Teil des Energiebedarfs während des Aufenthalts abdecken können.

Premier Inn setzt in Deutschland auf Destination Charging

Technische Details zum deutschen Ausbau nennt Premier Inn bislang allerdings nicht. Offen bleiben unter anderem die Zahl der Ladepunkte je Standort, deren Ladeleistung sowie Angaben zu Tarifen und Abrechnung.

Die deutsche Initiative knüpft an frühere Aktivitäten der Hotelkette in Großbritannien an. Dort hatte Premier Inn bereits2021 gemeinsam mit Engie angekündigt, bis zu 1.000 öffentliche Schnellladepunkte aufzubauen. Zunächst waren 600 Ladepunkte mit mehr als 50 kW an 300 Hotels vorgesehen. Der aktuelle Deutschland-Ausbau setzt dagegen stärker auf Wallboxen und die schrittweise Nachrüstung bestehender Häuser.

Damit verfolgt Premier Inn in Deutschland einen vergleichsweise pragmatischen Ansatz: Statt primär auf besonders hohe Ladeleistungen zu setzen, soll Ladeinfrastruktur dort verfügbar sein, wo Fahrzeuge ohnehin länger stehen. Ob daraus tatsächlich ein flächendeckendes Angebot im gesamten Portfolio entsteht, hängt nun vor allem vom weiteren Ausbautempo und den noch offenen technischen Rahmenbedingungen ab.