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Yadea und Spiro kooperieren bei E-Zweirädern in Afrika

Yadea und Spiro kooperieren bei E-Zweirädern in Afrika

Der chinesische E-Zweiradhersteller Yadea und Spiro wollen gemeinsam die Elektromobilität in Afrika ausbauen. Yadea soll dafür Fahrzeuge liefern und gemeinsam mit Spiro speziell für afrikanische Märkte entwickelte E-Zweiräder auflegen.

Yadea soll E-Zweiräder für Spiros afrikanisches Batteriewechsel-Netz liefern.

Bild: Spiro

Im Rahmen der Partnerschaft will Yadea elektrische Zweiräder und weitere Produkte an Spiro liefern, die anschließend in dessen Batterie- und Wechselstationssystem integriert werden. Darüber hinaus wollen die Unternehmen gemeinsam Zweirad-Plattformen entwickeln, die auf lokale Straßenverhältnisse und den gewerblichen Einsatz zugeschnitten sind. Konkrete Stückzahlen oder einen Zeitplan nennen die Partner nicht.

Spiro ist derzeit in Kenia, Ruanda, Uganda, Togo, Benin, Nigeria und Kamerun aktiv und hatte im Juni angegeben, bereits mehr als 100.000 Elektrofahrzeuge sowie 2.500 Batteriewechselstationen in seinen sieben Märkten zu betreiben. Einen Schwerpunkt bilden dabei Motorrad-Taxis, die in vielen afrikanischen Ländern als Boda Bodas verbreitet sind.

Für den weiteren Ausbau hat Spiro in diesem Jahr umfangreiches Kapital eingesammelt. Eine zunächst 215 Millionen Dollar schwere Finanzierungsrunde wurde im Juni um weitere 55 Millionen Dollar durch den chinesischen Investor NewTrails Capital erweitert. Damit summiert sich die Runde auf die nun von Spiro genannten 270 Millionen Dollar.

Mit Yadea kommt nun ein internationaler Fahrzeughersteller hinzu. Das chinesische Unternehmen gibt an, bislang mehr als 100 Millionen elektrische Zweiräder in über 100 Ländern verkauft zu haben und zehn Produktionsstandorte zu betreiben. Spiro bringt seinerseits sein bestehendes Wechselstationsnetz und die operative Präsenz in den afrikanischen Märkten in die Kooperation ein.