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Infrastruktura

Republik Moldau legt nationale eMobility-Roadmap vor

Republik Moldau legt nationale eMobility-Roadmap vor

Die Republik Moldau hat sich ein nationales eMobility-Programm mit Zieljahr 2030 gegeben. Darin hält die Regierung als angestrebte Zielmarken fest, das Ladenetz bis Ende des Jahrzehnts auf 600 öffentliche Ladepunkte auszuweiten und den Fahrzeugbestand zu 15 Prozent zu elektrifizieren.

Bild: Kia

Die Republik Moldau ist ein rund 34 Quadratkilometer großer Binnenstaat mit knapp 3 Millionen Einwohnern. Die Regierung der kleinen Republik hat nun ein Papier vorgelegt, um die Elektrifizierung in Moldau voranzubringen. Es enthält Vorgaben für das nationale Ladenetz, Fördermechanismen und Zielwerte.

Einer der wichtigsten Punkte betrifft den Ausbau der Ladeinfrastruktur. So soll die Anzahl von öffentlichen Ladepunkten bis 2030 von aktuell rund 250 Einheiten (im Jahr 2025) auf mindestens 600 steigen. Mindestens 30 Prozent der neuen Ladestationen sollen dabei außerhalb der Hauptstadt Chișinău errichtet werden.

Außerdem gibt die Roadmap vor, dass bis 2030 Elektroautos und Plug-in-Hybride mindestens 15 Prozent des nationalen Fahrzeugbestands ausmachen sollen. Die CO2-Emissionen im Straßenverkehr sollen analog um mindestens 15 Prozent sinken (im Vergleich zu 2025). Die Regierung will dafür u.a. Investoren werben und ein Umfeld schaffen, um Services für Elektrofahrzeuge zu entwickeln und Fachkräfte auszubilden.

„Wir sind uns bewusst, dass die Republik Moldau Teil des europäischen TEN-T-Verkehrsnetzes ist. In diesem Zusammenhang werden wir auf der Grundlage dieses Plans einen Rechtsrahmen sowie ein Umsetzungsprogramm einführen“, betont Vladimir Bolea, Minister für Infrastruktur und regionale Entwicklung und Stellvertretender Ministerpräsident der Republik Moldau.

moldpres.md, logos-pres.md, gov.md (PDF, auf Rumänisch)