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Tehnologija

Nissan Pixo: E-Kleinwagen mit LFP-Akku und 259 km Reichweite

Nissan Pixo: E-Kleinwagen mit LFP-Akku und 259 km Reichweite

Nissan hat mit dem Pixo einen elektrischen Kleinwagen für die Stadt vorgestellt, der bei Renault in Slowenien gebaut wird. Er bietet eine 27,5-kWh-LFP-Batterie, bis zu 259 km WLTP-Reichweite und lädt mit 50 kW DC sowie 11 kW AC bidirektional.

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Nissan hat mit dem Pixo einen neuen vollelektrischen Kleinwagen vorgestellt. Das Modell ist im A-Segment angesiedelt und wurde nach Angaben des Herstellers gezielt für den Einsatz in europäischen Städten entwickelt. Gestaltet hat Nissan das Fahrzeug selbst, gebaut wird es vom Allianzpartner Renault im slowenischen Werk Novo Mesto. Der Pixo ergänzt damit das Elektroangebot von Nissan in Europa nach unten. Erste Auslieferungen sind für Anfang 2027 geplant.

Antrieb, Batterie und Reichweite

Angetrieben wird der Pixo von einem Elektromotor mit einer Leistung von 60 kW (82 PS). Weitere Angaben zu Drehmoment, Beschleunigung oder Höchstgeschwindigkeit macht Nissan bislang nicht.

Die Energie liefert eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) mit 27,5 kWh Kapazität. Es ist laut Nissan das erste Modell der Marke in Europa mit dieser Zellchemie. Die Reichweite gibt der Hersteller mit bis zu 259 Kilometern nach WLTP an, allerdings noch vorbehaltlich der Homologation. Damit richtet sich der Pixo klar an Nutzer, die überwiegend im Stadtverkehr und im Umland unterwegs sind.

Serienmäßig ist ein Ein-Pedal-Fahrmodus an Bord, bei dem sich das Fahrzeug im Stop-and-go-Verkehr allein über das Fahrpedal beschleunigen, verzögern und bis zum Stillstand abbremsen lässt.

Nissan Pixo Heck

Ladeleistung und Ladezeiten

An der Gleichstrom-Schnellladesäule lädt der Pixo mit bis zu 50 kW. Ein Ladevorgang von 15 auf 80 Prozent soll damit rund 28 Minuten dauern. Der DC-Anschluss gehört bei allen Ausstattungslinien zur Serienausstattung.

Mit Wechselstrom sind bis zu 11 kW möglich. Laut technischen Daten ist das AC-Laden bidirektional ausgelegt, das Auto kann also auch Strom abgeben. Welche Anwendungen Nissan dafür konkret vorsieht, geht aus den bisherigen Informationen nicht hervor. Ladevorgänge und Fahrzeugfunktionen lassen sich über die MyNissan-App steuern.

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Abmessungen, Innenraum und Design

Der Pixo ist 3.796 Millimeter lang, 1.790 Millimeter breit (ohne Außenspiegel) und 1.512 Millimeter hoch. Der Radstand beträgt 2.492 Millimeter, die Bodenfreiheit 140 Millimeter. Der Wendekreis liegt bei 9,9 Metern.

Im Innenraum finden laut Nissan bis zu vier Erwachsene Platz. Die Rücksitze lassen sich einzeln in Längsrichtung verschieben, um je nach Bedarf mehr Beinfreiheit oder mehr Stauraum zu schaffen. Das Kofferraumvolumen beträgt 356 Liter nach VDA, darin enthalten ist ein Fach mit 50 Litern für die Ladekabel. Bei umgeklappten Rücksitzen wächst das Volumen auf 1.221 Liter. Hinzu kommen 18 Liter Ablagefläche im Innenraum.

Optisch setzt Nissan auf eine kastenförmige Grundform mit glatten Flächen. Front- und Heckleuchten sind im Pixel-Look gestaltet, die Frontschürze soll an ein Robotergesicht erinnern. Zudem hat Nissan mehrere versteckte „23“-Motive am Fahrzeug untergebracht, eine Anspielung auf den Markennamen, da „Ni“ und „San“ im Japanischen für zwei und drei stehen. Zu den angebotenen Farben gehören unter anderem Midnight Purple und Authentic Blue.

Nissan Pixo Infotainment

Infotainment und Assistenzsysteme

Im Cockpit kombiniert Nissan ein 7-Zoll-Fahrerdisplay mit einem 10-Zoll-Touchscreen für das Infotainment. Das System basiert auf Google built-in und bringt den Sprachassistenten Gemini mit, der zum Marktstart in 16 Sprachen verfügbar sein soll. Er unterstützt Navigation, Medien und Kommunikation per Spracheingabe und soll mit der Zeit die Vorlieben des Fahrers lernen. Per Gesichtserkennung werden Fahrer identifiziert und deren persönliche Einstellungen geladen.

Zur Serienausstattung bei den Assistenzsystemen zählen ein adaptiver Tempomat mit Stop-and-go-Funktion, ein Notbremsassistent, ein Spurhalteassistent sowie eine Funktion zum freihändigen Einparken.

Produktion und Verfügbarkeit

Der Pixo ist ein Ergebnis der Zusammenarbeit von Nissan und Renault. Nissan verweist darauf, dass die gemeinsame Nutzung von Know-how die Entwicklungszeit verkürzt habe. Gefertigt wird das Modell im Renault-Werk Novo Mesto in Slowenien. Als Argument für den Umstieg nennt Nissan unter anderem steigende Kraftstoffkosten, die Elektroautos für viele Kunden attraktiver machten.

Preise, länderspezifische Ausstattungsvarianten und Details zur Vorbestellung will Nissan im Dezember 2026 bekanntgeben. Die ersten Fahrzeuge sollen Anfang 2027 an Kunden ausgeliefert werden.

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