Kia PV7: Erste Bilder des E-Transporters

Kia hat erste Bilder des PV7 veröffentlicht, des zweiten Modells der PBV-Reihe. Die Weltpremiere folgt am 14. September auf der IAA Transportation in Hannover – technische Daten zu Batterie und Reichweite nennt der Hersteller noch nicht.
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Kia hat erste Bilder und ein Video des PV7 veröffentlicht. Das vollelektrische Nutzfahrzeug ist das zweite Modell der „Platform Beyond Vehicle“-Reihe (PBV) und feiert seine Weltpremiere am 14. September auf der IAA Transportation in Hannover. Die Publikumstage der Nutzfahrzeugmesse laufen vom 15. bis 20. September. Neben dem PV7 will Kia in Hannover mehrere Derivate des PV5 zeigen, also des ersten PBV-Modells der Marke.
Größeres Format über dem PV5
Mit dem PV7 erweitert Kia sein Angebot im Segment der elektrischen leichten Nutzfahrzeuge (eLCV). Nach Herstellerangaben bietet das neue Modell gegenüber dem PV5 mehr Platz und mehr Nutzungsmöglichkeiten. Adressiert werden damit vor allem Gewerbekunden, deren Anforderungen sich nach Einschätzung des Herstellers über ein breiteres Spektrum an Geschäfts- und Lebensbereichen verteilen.
Konkrete Maßangaben nennt Kia bislang nicht. Auch zur Zuladung, zum Ladevolumen oder zu möglichen Aufbauvarianten hält sich das Unternehmen vor der Messe zurück. Die veröffentlichten Bilder zeigen den PV7 in Alltagssituationen – vor einem Gewerbebetrieb, an einem Blumenladen und als Begleitfahrzeug beim Camping – und sollen damit die Bandbreite der angepeilten Einsatzszenarien illustrieren.
„One Box“-Profil mit schwarzen Kontrastelementen
Optisch folgt der PV7 dem Prinzip einer durchgehenden Kastenform, die Kia als „One Box“-Profil bezeichnet. Der Hersteller beschreibt die Proportionen als ausgewogen und den Auftritt als robust. Schwarze Verkleidungen an Motorhaube und Säulen setzen sich farblich von der Karosserie ab.
Charakteristisch sind zudem die Front- und Rückleuchten mit der markentypischen Lichtgrafik, die den PBV-Modellen ein gemeinsames Erscheinungsbild geben soll. Auf den Bildern erkennbar sind außerdem geschlossen wirkende Radabdeckungen mit Kia-Logo sowie schmale, senkrecht stehende Rückleuchten an den hinteren Ecken.

Plattform E-GMP.S, technische Daten noch offen
Wie der PV5 basiert auch der PV7 auf der Plattform E-GMP.S (Electric Global Modular Platform for Service), die Kia auf Basis seiner Erfahrung mit Elektrofahrzeugen entwickelt hat. Angaben zu Antriebsleistung, Batteriekapazität, Reichweite oder Ladeleistung macht der Hersteller in der Mitteilung nicht. Diese dürften dann zur Weltpremiere in Hannover nachgereicht werden.
Baustein einer breiteren Nutzfahrzeugstrategie
Der PV7 und dessen künftige Derivate sind nach Angaben von Kia ein zentraler Bestandteil der Strategie, die PBV-Palette auszubauen und das Angebot im Bereich der gewerblichen Mobilität zu erweitern. Die Präsentation mehrerer PV5-Varianten auf derselben Messe soll die Skalierbarkeit dieses Ansatzes belegen.
Für den europäischen Markt spielt dabei auch die Produktion vor Ort eine Rolle: Im slowakischen Zilina fertigt Kia seit 2006 und seit 2025 dort auch vollelektrische Modelle. Jeder zweite in Europa verkaufte Kia stammt nach Unternehmensangaben aus europäischer Produktion. In Deutschland kam die Marke 2025 auf einen Marktanteil von 2,1 Prozent, bei reinen Elektroautos auf 2,8 Prozent.
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