Natrag na novosti
Ostalo

Kazenmaier startet Dienstautoleasing per Entgeltumwandlung

Kazenmaier startet Dienstautoleasing per Entgeltumwandlung

Der Karlsruher Leasinganbieter Kazenmaier Leasing erweitert sein Angebot um ein Dienstautoleasing von Elektroautos. Damit sollen auch Beschäftigte ohne klassischen Firmenwagenanspruch über eine Entgeltumwandlung Zugang zu einem E-Auto erhalten.

Image 1: Volkswagen id7 tourer pro s fahrbericht daniel boennighausen ladestation charging station ccs min

Bild: Daniel Bönnighausen

Das Modell ähnelt dem bekannten Dienstradleasing: Vertragspartner und Leasingnehmer sind auch hier die Unternehmen, die das Fahrzeug ihren Beschäftigten zur privaten und dienstlichen Nutzung überlassen. Die Leasingrate trägt aber nicht das Unternehmen, sondern der Mitarbeiter über die Umwandlung eines Teils seines Bruttogehalts.

Für den Arbeitgeber soll das Angebot damit kostenneutral sein, je nach Konstellation sollen sich sogar Einsparungen bei den Sozialabgaben ergeben. Die Beschäftigten erhalten im Gegenzug Zugang zu Gewerbekonditionen, die ihnen als Privatkunden nicht offenstehen.

Arbeitgeber setzt den Rahmen

Grundlage dafür ist jedoch ein vorab abgeschlossener Rahmenvertrag zwischen Arbeitgeber und Kazenmaier. Darin legt das Unternehmen fest, welche Beschäftigten teilnehmen dürfen, bis zu welcher Fahrzeugkategorie gewählt werden darf und welche maximale Umwandlungsrate gilt. Zur Auswahl stehen vorkonfigurierte Elektroautos vom Kleinwagen bis zum SUV. Über ein Online-Portal können die Mitarbeiter vorab berechnen, wie sich die Rate für ihr Wunschfahrzeug auf ihr Nettogehalt auswirkt.

Nachdem sie eine Überlassungsvereinbarung unterzeichnet haben, gibt der Arbeitgeber die Bestellung frei. Versicherung, Wartung und Reifen sind in der Rate enthalten, hinzu kommen lediglich die Ladestromkosten. Eine Übernahme des Fahrzeugs am Laufzeitende ist nicht vorgesehen, ein Restwertrisiko besteht für die Nutzer laut Kazenmaier nicht. Konkrete Modelle, Laufzeiten oder Beispielraten nennt der Anbieter allerdings nicht.

Finanziell interessant soll das Modell vor allem durch die Dienstwagenbesteuerung für E-Autos sein. Bis zu einem Bruttolistenpreis von 100.000 Euro wird die Privatnutzung pauschal mit nur 0,25 Prozent des Listenpreises pro Monat versteuert.

Dass sich Kazenmaier beim Dienstauto auf Elektroautos konzentriert, passt zur Linie des Unternehmens. Geschäftsführer Max Nastold hatte im Februar im Interview mit electrive erklärt, dass Kazenmaier grundsätzlich keine Plug-in-Hybride verleast. „Wir verleasen grundsätzlich keine Plug-in-Hybride. Wir sehen Elektromobilität als klare Systementscheidung“, so Nastold.