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Forum-Wochenrückblick KW 43/2026: Monta-Konto und eCall

Forum-Wochenrückblick KW 43/2026: Monta-Konto und eCall

Ein missbrauchtes Monta-Konto, eCall-Systeme vor der 2G-Abschaltung und Hyundai-Modelle mit leerer 12-Volt-Batterie beschäftigten das Forum. Dazu: V4-Supercharger mit 500 kW, Schnellladen in Frankreich und Dänemark und der Elektrotrucker in Georgien.

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KW 43/2026 · 18. bis 25. Oktober 2026

Ladekonto und Notruf

Monta-Konto missbraucht: 20 Aufladungen zu je 100 Euro

Neues Thema · 46 Antworten · 9 Beteiligte

Ein Mitglied berichtet, dass in seinem Monta-Konto E-Mail-Adresse und IBAN geändert wurden. Anschließend seien von seiner über Google Pay hinterlegten Kreditkarte 20-mal je 100 Euro ins Wallet geladen worden, nach seinen Angaben nachts innerhalb weniger Sekunden. Zudem sei eine Auszahlung von 1.000 Euro auf ein belgisches Konto versucht worden. In der Antwort von Monta, die er im Forum zitiert, heißt es, es gebe keine Hinweise auf einen Sicherheitsvorfall bei Monta; das Passwort sei dem Angreifer offenbar bereits bekannt gewesen, vermutlich aus einem Datenleck eines anderen Dienstes. Die Aufladungen seien rückgängig gemacht, die Auszahlung gestoppt, und eine PIN-Pflicht auch für Einzahlungen sei in Arbeit. Am 21. Oktober meldete er, dass die 20 Zahlungen zurückgebucht wurden.

Wie der Angreifer an das Konto kam, blieb offen. Mehrere Mitglieder vermuten eher ein kompromittiertes Gerät oder Konto des Betroffenen. Ein anderes Mitglied sieht dagegen von der US-Behörde CISA gemeldete Schwachstellen bei Monta als wahrscheinliche Ursache; der Betroffene selbst kritisiert, dass nach einer einmal autorisierten Zahlung weitere Aufladungen ohne erneute Bestätigung möglich gewesen seien. Die CISA-Warnung vom 1. Oktober nennt als Produkt die Plattform monta.app; die beschriebenen Schwachstellen betreffen die Anbindung von Ladestationen, eine Lade-App wird nicht ausdrücklich erwähnt.

Zu den Beiträgen über den Missbrauch des Monta-Kontos · Sicherheitswarnung der CISA zu Monta

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eCall: Akkutausch für ein System, das mit 2G verstummt

24 neue Antworten · 15 Beteiligte

Im Kona-Forum ging es erneut um den Wechsel der eCall-Pufferbatterie, die laut Handbuch alle drei Jahre getauscht werden soll. Ein Mitglied wies darauf hin, dass das System über das 2G-Netz funke, das 2028 abgeschaltet werde; dann bezahle man beim Service einen Tausch für ein System ohne Funktion. Ein anderes erklärte, Bluelink und eCall seien getrennte Systeme mit eigenen SIM-Karten; Hyundai habe für eCall bis Modelljahr 2026 eine 2G-SIM verwendet. Ein Mitglied erklärte, die Pufferbatterie überbrücke nur einen Ausfall des 12-Volt-Netzes für einige Minuten, das System prüfe sie bei jedem Start und melde, wenn sie schwach werde. Erst dann will das Mitglied sie tauschen. Ein weiteres Mitglied hält den geschützten Einbau für sicherheitstechnisch begründet, damit der Notruf auch nach einem schweren Unfall funktioniert; kritikwürdig seien nur Intervall und Aufwand des Wechsels.

Zur Hauptuntersuchung wurde eine Fachinformation des Kraftfahrt-Bundesamts verlinkt. Danach wird ein eCall-System, das wegen fehlender Infrastruktur nicht mehr funktioniert, bei der Untersuchung nicht bemängelt. Ein Mitglied gibt zu bedenken, dass eine im Display angezeigte Störung trotzdem als Mangel gewertet werden könnte, und will abwarten, wie das in der Praxis gehandhabt wird.

Zu den neuen Beiträgen über eCall und die 2G-Abschaltung · Fachinformation des KBA zur 2G-Abschaltung

Batterieprobleme groß und klein

Kona Elektro über Nacht ohne jede Funktion

Neues Thema · 22 Antworten · 8 Beteiligte

Der Threadersteller fand seinen Kona (Baujahr 2023) morgens komplett tot vor, nicht einmal die Türen ließen sich entriegeln. Die 12-Volt-Batterie hatte noch 6 Volt. Am Vortag war er gefahren und hatte die Hochvoltbatterie geladen. Starthilfe half nicht. Nachdem er die Batterie ausgebaut und mit einem Ladegerät geladen hatte, lief der Wagen wieder normal, der Fehlerspeicher war leer. Als Nächstes will er einen Belastungstest in einer freien Werkstatt machen lassen. Im Handbuch steht eine 60-Ah-Batterie, verbaut ist laut Typenschild eine mit 45 Ah; ein weiterer Fahrer eines 2023er Kona bestätigt 45 Ah.

Ein Mitglied erklärte, Überbrücken gehe wie beim Verbrenner, danach solle das Auto etwa eine Stunde auf READY bleiben; von einem Verbrenner als Spender rät es ab. Ein Kona-Fahrer mit 170.000 km nennt als mögliche Ursache eine nicht ganz geschlossene Tür oder Heckklappe, durch die ein Steuergerät nicht in den Ruhezustand gehe; eine neue Batterie hält er nach einem einzelnen Vorfall für unnötig. Ein anderes Mitglied rät bei einer Batterie ab etwa zwei Jahren gleich zum Tausch.

Zum Bericht über den Kona mit leerer 12-Volt-Batterie

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IONIQ 5 meldet Batterieentladung, sobald das Kabel steckt

Neues Thema · 10 Antworten · 4 Beteiligte

Ein IONIQ-5-Fahrer (Baujahr 2023) brauchte nach einer Tiefentladung eine neue 12-Volt-Batterie. Vorausgegangen war, dass das eingeschaltete Auto an der Wallbox stand und mangels PV-Überschuss nicht lud. Seitdem erscheint bei eingeschaltetem Auto, das nicht auf READY steht, kurz nach dem Einstecken ohne Ladestrom das Batteriesymbol samt der Meldung „Achtung Batterieentladung“, und der Heizungslüfter geht aus. Sobald Strom fließt, verschwindet das Symbol. Früher sei das nicht so gewesen. Ein Mitglied erklärte, dass Wallboxen, die das Auto ohne Ladung in Ladebereitschaft halten, die 12-Volt-Batterie leeren können, und riet, das Verhalten der Wallbox beim PV-Laden zu prüfen. Der Threadersteller testete daraufhin mit dem mitgelieferten Ladeziegel und stellte dasselbe Verhalten fest; die Wallbox scheidet für ihn damit aus. Warum sich das Auto anders verhält als früher, ist offen.

Zur Frage nach dem 12-Volt-Symbol beim IONIQ 5

Nissan Leaf: Ausfall, den die Werkstatt nicht nachstellen kann

23 neue Antworten · 6 Beteiligte

Ein Leaf-Fahrer (Modelljahr 2018, rund 120.000 km, gut acht Jahre alt und damit außerhalb der Batteriegarantie) blieb auf der Autobahn mit der Meldung „EV System“ ohne Antrieb liegen. Nach seinen Angaben zeigte das Auslesen zwei tiefentladene Zellen; er rechnet mit rund 2.000 Euro für zwei Module, Nissan lehne Kulanz ab. Die Werkstatt konnte den Fehler später nach dem Löschen des Fehlerspeichers auf 120 km Testfahrt, auch bei 150 km/h, nicht reproduzieren. Er will den Leaf nun verkaufen.

Ein Mitglied mit ähnlicher Erfahrung berichtet, der Fehler sei bei ihm erst nach einer kalten Nacht reproduzierbar gewesen. Ein anderes hält 2.000 Euro für vertretbar, wenn die übrigen Module nicht ebenfalls bald ausfallen. Bei Austauschakkus aus China – laut einem Mitglied rund 5.000 Euro, mit Import und Steuern eher 7.000 Euro – seien Einbau, Haltbarkeit und Betriebserlaubnis ungeklärt. Dasselbe Mitglied erweiterte ein Skript für ein OVMS-Modul so, dass es Zellspannungen und Fehlercodes ausliest; seine App warnt dann vor drohenden Zellausfällen. Nach eigener Angabe ist das noch ungetestet.

Zum neuen Fall eines liegengebliebenen Leaf

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Laden unterwegs

V4-Supercharger: Mitglieder zählen vier 500-kW-Parks in Deutschland

35 neue Antworten · 12 Beteiligte

Laut einem Mitglied gibt es in Deutschland inzwischen vier Supercharger-Parks mit V4- bzw. 500-kW-Ladepunkten. In Busdorf (Schleswig-Holstein) seien aber nicht alle 36 Ladepunkte mit 500 kW verfügbar; Teslas Standortsuche nenne dort 415 kW, vermutlich wegen des Netzanschlusses. In Österreich seien vier Standorte fertig, darunter Linz mit sechs Ladepunkten; Innsbruck sei auf 400 kW begrenzt.

Warum Tesla auf höhere Spannung umrüstet, erklärte ein Mitglied damit, dass Tesla längst Ladeanbieter für alle Marken sei – wie bei Kartenlesern und Bezahlterminals. Umstritten war, ob höhere Stromstärken mehr Verluste bedeuten; auch die genannten Ströme der Supercharger-Generationen blieben strittig. Dasselbe Mitglied hält es für einen Fehler, dass für CCS keine höhere Stromstärke als 500 A vorgesehen wurde.

Zu den neuen Beiträgen über V4-Supercharger

Schnellladen an Frankreichs Autobahnen – und in Dänemark

Neues Thema · 12 Antworten · 9 Beteiligte

Der Threadersteller fuhr vor zwei Wochen je 1.200 km am Stück von der luxemburgischen Grenze in die Nähe von Carcassonne und zurück. Nach seinem Bericht hatten praktisch alle Raststätten auf der Strecke große Schnellladeparks, angekündigt teils schon 20 km vorher; auf unbewirtschafteten Autobahnparkplätzen kämen teils 20 und mehr Ladepunkte hinzu. Ein Mitglied, das vor rund acht Wochen unter anderem durch Nordfrankreich und die Bretagne fuhr, fand dagegen an etwa acht Raststätten nur einen großen Ladepark vor, sonst höchstens acht gleichzeitig nutzbare Ladepunkte. Laut einem Mitglied gelten auf den privat betriebenen Mautautobahnen Qualitätsauflagen, auf mautfreien Strecken sehe es schlechter aus; dort liegen nach Angaben des Threaderstellers große Ladeparks eher bei Einkaufszentren neben der Autobahn.

Aus Dänemark berichtet ein Mitglied von Schnellladeparks zwischen Kolding und Kopenhagen im Abstand von 5 bis 25 km, ein anderes, Tesla habe in Kliplev von 24 auf 48 Ladepunkte verdoppelt und der Standort biete mit weiteren Anbietern inzwischen 96 Ladepunkte. Ob und warum Deutschland an den Rastanlagen zurückliegt, blieb umstritten: Ein Mitglied hält die Lademöglichkeiten auf deutschen Rastplätzen für ausreichend; andere nannten Bürokratie, die Rolle von Tank & Rast und einen Rechtsstreit um die Vergabe, aber auch fehlender Platz auf den bewirtschafteten Rastanlagen.

Zum Reisebericht über Schnellladen in Frankreich

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Wien: Parkstrafe nach abgebrochenem Ladevorgang

Neues Thema · 8 Antworten · 6 Beteiligte

Anlass war ein vom Threadersteller zitierter Bericht der Zeitung „Heute“: Nach einer Verbindungsstörung brachen in Wien Ladevorgänge ab, Fahrer erhielten Parkstrafen. Laut dem Zitat können Betroffene bei der MA 67 Einspruch erheben; Wien Energie bestätige dort die Störung, und die Strafe werde erlassen. Ein Mitglied erklärt die Regel: An den Säulen gilt Halte- und Parkverbot außer während des Ladens, nach Ladeende bleiben 15 Minuten, dann leuchtet der LED-Ring rot. Es wünscht sich bei Störungen durch den Betreiber mehr Toleranz. Ein Wiener Mitglied, das ohne eigene Lademöglichkeit viel an diesen AC-Säulen lädt, hatte noch nie einen Abbruch und hält das System für gut.

Zu den Beiträgen über Parkstrafen an Wiener Ladesäulen

Elektrotrucker: GB/T-Laden in Georgien

30 neue Antworten · 14 Beteiligte

Der Elektrotrucker ist mit seiner elektrischen Sattelzugmaschine mit Wohnkabine weiter auf Weltreise. Ein Mitglied fasst das aktuelle Video zusammen: Die Termine für Mercedes seien abgearbeitet; wegen eines festen Einreisedatums für Aserbaidschan und eines befristeten Visums für Turkmenistan gehe es zügig durch Georgien. Dort lud er laut zwei Mitgliedern per Adapter an einer GB/T-Säule, nach Angabe eines der beiden zum Test, denn die Station hatte auch einen CCS-Stecker. Nach Angaben eines Mitglieds kommt das rund 16,5 Tonnen schwere Expeditionsmobil im Schnitt etwa 950 km weit; bisher seien es fünf Ladestopps gewesen.

Uneinig waren sich die Mitglieder über den Unterhaltungswert. Mehrere Mitglieder finden die früheren Videos spannender, eines nennt die Reise „überorganisiert“. Andere halten dagegen, dass viele Menschen die Lademöglichkeiten außerhalb Deutschlands unterschätzen und die Reise genau das zeige. Mit Spannung erwartet wird die Überfahrt über das Kaspische Meer.

Zu den neuen Beiträgen über die Weltreise des Elektrotruckers

Habt ihr schon einmal ungewollte Abbuchungen über ein Ladekonto erlebt oder nach einem Ladeabbruch einen Strafzettel bekommen? Und wie haltet ihr es mit dem eCall-Akku – tauscht ihr vorsorglich oder erst bei einer Warnmeldung? Schreibt es uns im Forum.

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Izvor: GoingElectric