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DCS erweitert Preferred Partner Network in 17 europäischen Märkten

DCS erweitert Preferred Partner Network in 17 europäischen Märkten

Digital Charging Solutions (DCS) hat sein Preferred Partner Network im Sommer deutlich erweitert. In 17 europäischen Märkten kamen insgesamt 28 neue CPO-Partnerschaften hinzu. In Deutschland ist Fastned neuerdings Teil des Netzwerks.

Image 1: Volvo c recharge dcs

Auch Volvo nutzt die Plattform von DCS für seinen öffentlichen Ladeservice.

Bild: Volvo Cars

Das Preferred Partner Network (PPN) ist ein von DCS zusammengestelltes Netz aus Charge Point Operators (CPOs), an deren Ladepunkten Kunden teilnehmender Ladedienste vergünstigte Konditionen erhalten. Das Netzwerk ist inzwischen in insgesamt 27 europäischen Märkten verfügbar. Die neuen Partnerschaften gelten bereits seit dem 1. Juli 2026. Bei den von DCS genannten 28 Neuzugängen handelt es sich allerdings nicht zwingend um ebenso viele unterschiedliche Betreiber. Ein CPO wird mehrfach gezählt, wenn er in mehreren Ländern neu in das Preferred Partner Network aufgenommen wurde.

In Deutschland gehören Ionity, Shell Recharge, Mer, Aral pulse, Electra, Pfalzwerke und Allego zum PPN. Neu hinzugekommen ist Fastned. Je nach Tarif können Kunden an den Ladepunkten der Partner zu vergünstigten Kilowattstundenpreisen laden. Für DC-Laden in Deutschland nennt DCS beispielsweise Preise ab 39 Cent pro Kilowattstunde.

Zugang zum PPN erhalten sowohl Nutzer des DCS-eigenen Ladedienstes Charge Now als auch Kunden verschiedener White-Label-Angebote von Autoherstellern. Dazu gehören BMW Charging, Lexus Charging Network, MB.Charge Public, Mini Charging, Toyota Charging Network, der Volvo Public Charging Service und Charge myHyundai. Welche Preferred Partner und Konditionen verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Markt und Tarif ab.

Das Preferred Partner Network ist vom gesamten Roaming-Netzwerk von DCS zu unterscheiden. Letzteres umfasst nach Angaben des Unternehmens mehr als 1,2 Millionen Ladepunkte in 31 Märkten in Europa und Japan. Mit dem PPN bündelt DCS dagegen ausgewählte lokale und europaweit aktive Betreiber, bei denen Kunden der teilnehmenden Ladedienste vergünstigte Ladekonditionen erhalten können.

DCS überprüft nach eigenen Angaben quartalsweise Angebot und Bedarf und passt die Zusammensetzung des Preferred Partner Networks entsprechend an.

Das 2017 gegründete Unternehmen war zunächst vor allem mit White-Label-Ladediensten für Automobilhersteller aktiv. Seit diesem Jahr bietet DCS seine Infrastruktur mit eMSP-as-a-Service auch weiteren Unternehmen an, die unter eigener Marke einen Ladedienst betreiben wollen. Dazu zählt DCS etwa Energieversorger, Stadtwerke, CPOs sowie Flotten- und Leasingunternehmen. Über eine API erhalten diese Zugang zur bestehenden DCS-Infrastruktur und dem Roaming-Netz.

Quelle: _Infos per Email_

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