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ASKO überträgt Service für E-Lkw-Ladeinfrastruktur an ABB E-mobility

ASKO überträgt Service für E-Lkw-Ladeinfrastruktur an ABB E-mobility

ASKO und ABB E-mobility bauen ihre Zusammenarbeit bei der Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs aus. Ein neuer Servicevertrag regelt künftig Betrieb, Wartung und Support der Ladeinfrastruktur für die wachsende E-Lkw-Flotte des norwegischen Logistikers.

ABB übernimmt Service und Wartung der ASKO-Ladeinfrastruktur.

Bild: ABB-mobility

Der norwegische Lebensmittelgroßhändler und Logistikdienstleister ASKO hat mit ABB E-mobility einen Servicevertrag für seine Ladeinfrastruktur für schwere Elektro-Nutzfahrzeuge geschlossen. Die Vereinbarung umfasst die laufende Überwachung, Wartung und Unterstützung der installierten Systeme.

ASKO betreibt rund 700 Lkw und beliefert mehr als 1.800 Lebensmittelgeschäfte in ganz Norwegen. Mit dem wachsenden Anteil elektrischer Fahrzeuge steigt nach Angaben des Unternehmens auch die Bedeutung einer verlässlich verfügbaren Ladeinfrastruktur für den täglichen Logistikbetrieb.

ABB E-mobility und ASKO arbeiten bereits seit 2019 zusammen. Inzwischen umfasst das gemeinsame Netz mehr als 60 aktive Hochleistungsladegeräte in sieben norwegischen Städten. Nach Angaben von ABB E-mobility wurden darüber bislang mehr als 20 GWh Energie abgegeben, davon 5,5 GWh allein in den vergangenen zwölf Monaten.

Mit dem neuen Vertrag geht die Kooperation über die reine Hardwarelieferung hinaus. ABB E-mobility übernimmt künftig die laufende Überwachung und Instandhaltung der Ladeinfrastruktur. Ziel ist es, Verfügbarkeit und planbare Serviceprozesse im täglichen Flottenbetrieb sicherzustellen.

ABB übernimmt Betrieb und Wartung der Ladeinfrastruktur von ASKO

Zuletzt hat ABB E-mobility an einem ASKO-Logistikstandort den Schnelllader A400installiert. Das System liefert bis zu 400 kW und ergänzt die bestehende Infrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge.

ASKO hat sein Ladenetz in den vergangenen Jahren bereits deutlich ausgebaut und arbeitet dabei nicht nur mit ABB E-mobility zusammen. Seit 2022 kooperiert das Unternehmen auch mit Kempower. Am Standort Vestby betreibt ASKO unter anderem eine Depotanlage mit 2,4 MW Gesamtleistung, zwei MCS- und vier CCS-Ladepunkten. Die beiden MCS-Anschlüsse ermöglichen Ladeleistungen von bis zu 1,2 MW.

Insgesamt hat Kempower bei ASKO bislang rund 190 CCS- und zwei MCS-Ladepunkte an 13 norwegischen Depots installiert. Die Gesamtinstallationsleistung liegt nach Angaben des Herstellers bei rund 25 MW.

Vor diesem Hintergrund gewinnt auch der neue Servicevertrag mit ABB E-mobility an Bedeutung: Mit wachsender Zahl und Leistung der Ladepunkte wird deren Verfügbarkeit zunehmend zu einem betriebskritischen Faktor für die Logistik.

ASKO verfolgt seit längerem das Ziel, seine Transporte fossilfrei zu betreiben. Bis Ende 2025 sollten zunächst rund 200 der insgesamt etwa 700 Lkw elektrisch unterwegs sein. Im Großraum Oslo beliefert das Unternehmen seine Lebensmittelkunden nach eigenen Angaben bereits seit 2025 mit Elektrofahrzeugen.