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Markt

Xpeng-CEO übergibt Autoschlüssel: Erster L03 in Europa ausgeliefert

Xpeng-CEO übergibt Autoschlüssel: Erster L03 in Europa ausgeliefert

Das erste Exemplar des Xpeng L03, das der Hersteller in Europa ausgeliefert hat, übergab der CEO He Xiaopeng persönlich an den ersten Kunden. Ein Franzose erhielt sein Fahrzeug und die besten Glückwünsche zum Geburtstag bei einer Feierlichkeit in Paris. Der persönliche Einsatz des Firmengründers unterstreicht die strategische Bedeutung des europäischen Marktes für Xpeng.

Bild: Xpeng

Xpeng hat die Auslieferung seines Modells L03 in Europa gestartet. CEO He Xiaopeng übergab das Fahrzeug an den ersten Kunden Mitte Oktober 2026 in Paris persönlich. Das Mittelklasse-SUV feierte im Juli bei einer Veranstaltung Weltpremiere. Die Übergabe fand im Vorfeld des Pariser Autosalons statt, bei dem He Xiaopeng als erster CEO eines chinesischen Autobauers eine Keynote-Rede hielt.

Der persönliche Einsatz des Firmengründers unterstreicht die strategische Bedeutung des europäischen Marktes für Xpeng. Trotz erschwerter Rahmenbedingungen durch EU-Strafzölle und teils verhaltener Absätze möchte die Marke signalisieren, dass sie langfristig in Europa als Volumenhersteller Fuß fassen möchte.

Die europäische Ausführung des XPeng L03 wird als rein batterieelektrisches Fahrzeug oder mit Range-Extender angeboten. Je nach Ausstattungsvariante kommen bei der BEV-Variante unterschiedliche Akkugrößen zum Einsatz, die Reichweiten zwischen 445 und 520 Kilometern ermöglichen sollen. An Schnellladesäulen gibt der Hersteller die Ladezeit von 20 auf 80 Prozent mit rund 20 Minuten an. Der Einstiegspreis in Deutschland liegt bei 35.600 Euro.

Als erstes Exportmodell nutzt der L03 das Google Maps Auto SDK. Das bedeutet, dass das Infotainment mit einem eigenentwickelten Xpeng-Betriebssystem arbeitet, aber bei Navigation, Echtzeit-Verkehrsdaten und Laderoutenplanung nativ auf die Live-Daten von Google zurückgreift, ohne dass dafür ein Smartphone gekoppelt werden muss.

Zudem baut Xpeng im Einstiegssegment auf umfangreiche Assistenzsysteme für automatisches Einparken und assistierte Spurwechsel. In China wird die Baureihe mit der Zusatzbezeichnung MONA vertrieben, einem Akronym für „Made of new AI“. Es unterstreicht den Fokus auf KI-gestützte Technologien, die auch der erste europäische Kunde im Gespräch mit dem CEO als einen der Hauptkaufgründe unterstrich.