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Xiaomi beschleunigt seinen Markteintritt in Europa, indem es sich mit acht großen Händlern zusammenschließt.

Xiaomi beschleunigt seinen Markteintritt in Europa, indem es sich mit acht großen Händlern zusammenschließt.
Rückansicht des getesteten Xiaomi SU7 sowie seines GNSS-Antennens auf dem Dach

Xiaomi bereitet seinen Markteintritt auf dem europäischen Automobilmarkt vor. Weniger als ein Jahr vor der offiziellen Markteinführung hierzulande hat der chinesische Hersteller gerade Vereinbarungen mit acht großen Vertriebsgruppen in Deutschland abgeschlossen. Vielleicht ist gerade dieses Netzwerk der entscheidende Vorteil gegenüber der chinesischen Konkurrenz...

Obwohl Xiaomi bislang nicht genau angegeben hat, welche Autos er in Europa verkaufen wird und zu welchen Preisen, legt der chinesische Hersteller bereits die Grundlagen für sein zukünftiges Netzwerk in Deutschland. Auf der IFA in Berlin unterzeichnete das Unternehmen aus Peking Vereinbarungen mit acht führenden Automobilvertriebsgruppen in Deutschland.

Xiaomi wählt renommierte Händler

Laut Auto Actu gehören zu den ausgewählten Partnern jenseits des Rheins Ernst Dello, Autohaus Dinnebier, Emil Frey, Fett & Wirtz Automobile, Hahn Automobile, LUEG Mobility GmbH, Penske-Jacobs Innovation und SPT Avior. Xiaomi gibt noch nicht an, wie viele Händler seine Fahrzeuge verkaufen werden, doch die Wahl von Gruppen mit einem so umfangreichen Netzwerk ist keineswegs bedeutungslos.

Diese Strategie unterscheidet sich auch von der, die vor einigen Jahren mehrere junge Elektromarken verfolgten. Anstatt sich hauptsächlich auf den Online-Verkauf oder eigene Geschäfte zu konzentrieren, möchte Xiaomi auf traditionelle Händler setzen, um den Vertrieb und die Wartung seiner Autos zu gewährleisten.

Man muss sagen, dass Deutschland aufgrund der Größe seines Marktes und des Umfangs seiner Automobilindustrie eine der wichtigsten Eingangstüren für den Hersteller in Europa darstellen muss. Doch auch weitere Vereinbarungen in mehreren Ländern sind erwartet.

Der chinesische Hersteller tritt in Aktion

Xiaomi bereitet seine Autos außerdem auf die Besonderheiten des europäischen Marktes vor. Das Unternehmen verfügt über ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in München, das etwa fünfzig Mitarbeiter umfasst, die unter anderem von BMW, Porsche, Lamborghini oder Mercedes stammen. Dieses Team arbeitet an der Straßenfahrtauslegung, am Design sowie an der Anpassung der Modelle an europäische Normen.

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Diese Steigerung verleiht dem Unternehmen eine solide industrielle Basis, um den Alten Kontinent zu erobern. All dies sind Anzeichen dafür, dass Xiaomi sich nicht damit zufriedengeben wird, nur von der in Smartphones und Elektronik erlangten Bekanntheit zu profitieren. Die chinesische Marke plant sorgfältig ihren Eintritt auf den europäischen Automobilmarkt.

Aber mit welchen Modellen wird Xiaomi sich dann bei uns etablieren? In China vertreibt das Unternehmen die SU7 (Limousine) und die YU7 (SUV). Man kann davon ausgehen, dass beide in den nächsten Monaten auch bei uns erscheinen werden.