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Sonstiges

WiTricity feilt an Integration von induktivem Laden

WiTricity feilt an Integration von induktivem Laden

Der Ladespezialist WiTricity hat im US-Bundesstaat Florida ein neues Entwicklungs- und Testlabor für induktive Ladesysteme bezogen. Im Fokus stehen dort Pkw, autonome Fahrzeuge und Flotten.

WiTricity hat in Stuart ein neues Entwicklungs- und Testlabor eröffnet.

Bild: WiTricity / Newsroom

In Stuart will das Unternehmen bestehende induktive Ladesysteme an konkrete Fahrzeugplattformen und Einsatzbereiche anpassen, testen und validieren. Im Mittelpunkt stehen Systeme mit Ladeleistungen von 7,2 bis 50 kW. Adressiert werden unter anderem Elektroautos, autonome Fahrzeuge und Robotaxis, Last-Mile-Flotten sowie Integrationsprojekte von Autoherstellern und Zulieferern. Dabei befindet sich ein Empfänger am Fahrzeugunterboden, während die Energie über ein Ladepad am Boden per magnetischer Kopplung übertragen wird.

Vor allem für autonome Fahrzeuge sieht WiTricity darin einen Vorteil. Robotaxis könnten an entsprechend ausgestatteten Stellplätzen laden, ohne dass jemand einen Stecker anschließen muss. WiTricity bleibt in seiner Mitteilung ansonsten eher vage: Konkrete Robotaxi-Kunden oder neue Serienprojekte nennt das Unternehmen nicht. Auch Angaben zur Investitionssumme, Größe oder zusätzlichen Kapazitäten des neuen Labors fehlen.

WiTricity entwickelt bereits seit Jahren induktive Ladesysteme. Das Unternehmen zeigte unter anderem einen entsprechend ausgerüsteten Tesla Model 3 und einen Ford Mustang Mach-Emit bis zu 11 kW Ladeleistung. 2024 präsentierte die Firma auch eine Lösung für elektrische Leichtfahrzeuge. Das neue Labor dient somit vor allem dazu, bestehende Technik für weitere Anwendungen anzupassen und in Fahrzeuge zu integrieren.

Für schwere Nutzfahrzeuge und Maschinen bietet WiTricity nach eigenen Angaben zudem Systeme mit 75 kW und mehr an. Als mögliche Anwendungen nennt das Unternehmen unter anderem Busse sowie Fahrzeuge im Hafen-, Flughafen- und Logistikbetrieb. Ob aus der stärkeren Ausrichtung auf autonome Fahrzeuge und Flotten konkrete größere Serienprojekte entstehen, bleibt bisher offen.