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Das Robotaxi-Projekt von Wayve und Uber in London überwindet eine wichtige Hürde

Das Robotaxi-Projekt von Wayve und Uber in London überwindet eine wichtige Hürde

Uber und Wayve haben eine große Hürde für den Start eines Robotaxi-Dienstes in London überwunden: Transport for London (TfL) hat für einige Wayve-Robotaxis Lizenzen als „Private Hire Vehicle“ erteilt. Dies ist jedoch bei weitem nicht die einzige Genehmigung, die für den Betrieb von Robotaxis in London erforderlich ist; weitere sind noch ausstehend.

Transport for London (TfL) hat Lizenzen als „Private Hire Vehicle“ für eine Flotte vollständig elektrischer Ford Mustang Mach-E-Modelle erteilt, die von Wayve für den autonomen Fahren modifiziert wurden. Die Fahrzeuge sind mit Wayves KI-Fahrerassistenzsystem sowie Umgebungsüberwachungskameras und Radar ausgestattet. Sie wurden von TfL inspiziert, um die Einhaltung der Standards der Verkehrsbehörde zu überprüfen.

Die Zulassung dieser Fahrzeuge erfüllt die Anforderung des „doppelten Sicherheitsmechanismus“ für private Mietfahrten, einschließlich jener, die von Fahrdienst-Plattformen betrieben werden. Diese Anforderung besagt, dass Betreiber, Fahrer und Fahrzeug alle eine Lizenz von derselben Aufsichtsbehörde besitzen müssen. Die Fahrten finden unter Einhaltung des britischen AV Trialling Code of Practice sowie von Ubers TfL-Lizenz statt.

Sicherheitsfahrer muss in London an Bord bleiben

Auch wenn Wayves Fahrzeuge dafür konzipiert sind, autonom zu fahren und Fahrten unabhängig durchzuführen, muss vorerst ein ausgebildeter und TfL-lizenzierter Sicherheitsfahrer an Bord bleiben. Seine Aufgabe besteht darin, die Fahrt zu überwachen, Unterstützung zu leisten oder bei Bedarf die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen.

Das Interesse an Robotaxis bei der Bevölkerung Londons ist hoch – in den letzten acht Wochen haben sich über 100.000 Menschen auf Ubers Warteliste eingetragen. Von dieser Liste aus sollen ausgewählte Nutzer in diesem Sommer an ersten Testfahrten teilnehmen, um das Angebot bereits vor der offiziellen Veröffentlichung auszuprobieren.

Sarah Gates, VP of Global Affairs Assurance bei Wayve, erklärte: „Diese Lizenz ist ein wichtiger Schritt, um den Londonern die Möglichkeit zu geben, autonome Fahrtechnologien kennenzulernen.“ Sie fügte hinzu: „Die verantwortungsvolle Einführung dieser Fahrzeuge wird zu sichereren, saubereren und leiseren Straßen führen. Wir sind stolz darauf, weiterhin mit Regulierungsbehörden, Gemeinschaften und der Öffentlichkeit zusammenzuarbeiten, um autonome Fahrten in der Hauptstadt Wirklichkeit werden zu lassen.“

Annie Duvnjak, Global Head of Autonomous Mobility Operations bei Uber, sagte: „Diese Lizenz ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg, autonome Fahrten mit Uber nach London zu bringen.“ Sie fügte hinzu: „Unsere Interessentenliste zeigt eine unglaubliche Resonanz seitens der Londoner, die sich darauf freuen, Wayves in Großbritannien entwickelte Autonomfahrtechnologie auszuprobieren.“

Meilenstein erreicht – doch es bleiben weitere Hürden

Auch wenn die von Transport for London an Wayve erteilten Lizenzen einen wichtigen Meilenstein für die Partnerschaft darstellen, sind sie nur eine von mehreren notwendigen regulatorischen Genehmigungen. Damit ein flächendeckender und vollständig fahrerloser Robotaxi-Service in städtischen Gebieten betrieben werden kann, müssen gemäß den britischen Test- und Zulassungsgesetzen sowie lokalen Vorschriften noch weitere regulatorische Hürden überwunden werden. Dazu gehören umfassende Sicherheitsdemonstrationen sowie die Erteilung einer Betriebslizenz. Noch im Juni startete das Vereinigte Königreich einen Antragsprozess für Betriebslizenzen für Robotaxi-Pilotprojekte.