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Technologie

Der Voyah Passion S ist für 229.900 Yuan in den Verkauf gegangen. Bei der Präsentation wurde ein vollständiges Video der Drehschleife im Tunnel gezeigt.

Der Voyah Passion S ist für 229.900 Yuan in den Verkauf gegangen. Bei der Präsentation wurde ein vollständiges Video der Drehschleife im Tunnel gezeigt.

Voyah hat offiziell das Modell Passion S auf den Markt gebracht, ein High-End-Elektroauto, das in China mit 229.900–279.900 Yuan bewertet wird, was etwa 119.000–145.000 Złoty entspricht. Bei der Präsentation zeigte die Marke außerdem eine ungeschnittene Aufnahme des berühmten 360-Grad-Ringes im Tunnel vom 13. August 2026, da das Internet dem vorherigen Video nur mäßig Glauben geschenkt hatte.

Die Chinesen mögen Werbung im seltsamen Stil. Dieses Mal bekamen wir etwas im Geiste des alten Tricks von Michael Schumacher mit dem Mercedes SLS AMG – nur handelt es sich hier um ein großes Elektroauto von Dongfeng.

Das ungeschnittene Video soll die Diskussion darüber beenden, ob der Ring echt war

Vor zwei Tagen präsentierte Voyah eine Fahrt durch den „360° Tunnel Big Loop“. Die Marke behauptete von Anfang an, die Aufnahme enthalte keine Spezialeffekte, doch die Kommentare waren ziemlich hart. Das ist verständlich, denn solches Material sieht eher wie eine Werbung aus, die eher für Viralität als für technische Qualität konzipiert ist.

Nun hat der Hersteller eine vollständige, einbildige Aufnahme des gesamten Fahrvorgangs veröffentlicht. Zuvor ging auch ein Video von einem missglückten Versuch im Internet um, auf dem das getarnte Prototypenmodell von der Tunneldecke fällt. Das ist ein starkes Argument dafür, dass tatsächlich jemand versucht hat, es nicht nur am Computer gezeichnet hat. Zudem kam nach dem Aufprall kein Brand zustande, was erneut daran erinnert, dass moderne Antriebsbatterien mehr aushalten können, als es die Internetlegenden nahelegen.

Spezifikationen: 800 V, bis zu 475 kW sowie eine Ladezeit von 10 Minuten für 20–80 Prozent Ladestand.

Die Passion S ist ein großes Fahrzeug mit den Abmessungen 5050 x 1998 x 1656 mm und einer Radstandlänge von 3000 mm. Der Hersteller gibt einen Luftwiderstandsbeiwert von 0,24 an, 21-Zoll-Räder sowie insgesamt 19 Lufteinlässe und 10 aerodynamische Kanäle. Es gibt auch einen Camping-Details: zwei Haken an der Kofferraumklappe, jeweils 3 kg schwer, zum Aufhängen eines Projektorscreens. Ja, wirklich.

Darin finden sich zwei zentrale 15,6-Zoll-Bildschirme mit einer Auflösung von 2.5K, ein 8,8-Zoll-Anzeigenset, ein AR-HUD mit 29 Zoll, das Harmony Space 5.2-System sowie ein Kühlschrank mit 6,6 Litern Fassungsvermögen und einer Temperaturspanne von -6 bis 50 Grad Celsius. Was das Audio angeht: 2160 Watt und 27 Lautsprecher. Ohne das ist heute nichts im Premium-Bereich möglich.

Für die Assistenzsysteme sind unter anderem ein 896-Linien-LiDAR, fünf 4D-Radarer und die Huawei Qiankun ADS 5.0-Plattform mit Funktionen wie City NCA, Highway NCA und P2P 3.0 verantwortlich. Auf dem Papier sieht das beeindruckend aus, aber bei chinesischen Fahrassistentensystemen muss man immer auf echte Tests außerhalb der Präsentation warten.

Der Antrieb ist in zwei Versionen erhältlich. Die Heckantriebsversion hat 300 kW, während die AWD-Version insgesamt 475 kW leistet – dabei steht ein Motor mit 175 kW vorne und einer mit 300 kW hinten. Die Batterien haben eine Kapazität von 81 oder 98 kWh, die Architektur basiert auf 800 V 5C, und der Reichweitenwert nach CLTC liegt bei 630–740 km. Der Hersteller verspricht ein Aufladen von 20 auf 80 Prozent in 10 Minuten sowie eine erneute Reichweite von bis zu 474 km in dieser Zeit. CLTC ist natürlich nur ein Teststandard, weshalb die Werte für europäische Bedingungen später mit einem großen Puffer umgerechnet werden müssen.

Der Startpreis ist im Vergleich zur Vorbestellphase der Top-Version gesunken, die zuvor mit 309.900 Yuan bewertet wurde. Derzeit gibt es keine Informationen darüber, ob das Modell nach Europa oder Polen kommt, aber falls es eines Tages auf unseren Markt gelangt, wird es eher als Premium-Sondermodell denn als Massenhit angesehen.

Voyah wollte heute ein Auto verkaufen und gleichzeitig seinen viralen Erfolg verteidigen. Dabei ist ihm das Zweite wohl besser gelungen. Und Sie – nachdem Sie die gesamte Aufnahme gesehen haben – kaufen diesen Tunnel-Loop oder riechen Sie immer noch darin nur eine Werbeübung?

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