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Sonstiges

Volkswagen bereitet das ID. Up für 20 Tausend Euro vor. Es handelt sich um den elektrischen Nachfolger des e-Up.

Volkswagen bereitet das ID. Up für 20 Tausend Euro vor. Es handelt sich um den elektrischen Nachfolger des e-Up.

Volkswagen soll sich angeblich für den Namen ID. Up für sein kleinstes Elektrofahrzeug entschieden haben, das im Herbst 2027 zu einem Startpreis von etwa 20.000 Euro auf den Markt kommen soll. Das ist ein Abkehr vom Arbeitstitel ID.1 und zugleich eine Rückkehr zum bekannten Namen nach dem 2023 zurückgezogenen e-Up.

Für den Fahrer ist das einfach: VW möchte das kleine BEV nicht als weitere Nummer aus der ID-Familie verkaufen, sondern als Modell, das bereits etwas aussagt. Allerdings löst der Fahrzeugname allein noch nichts aus.

ID. Up anstelle von ID.1 – daneben steht bereits der ID. Polo

Der Richtungswechsel war bereits früher zu erkennen. Vor etwa einem Jahr kündigte Volkswagen an, von reinen Nummern in seinen Elektrofahrzeugen abzuweichen. Deshalb wird das Fahrzeug für 25.000 Euro nicht als ID.2, sondern als ID. Polo auf den Markt kommen. Die Weltpremiere fand im April statt, die deutsche Händlerpremiere soll unter dem Motto „ID. Polo Days“ am 4.–6. September beginnen.

Jetzt soll eine ähnliche Bewegung auch für ein günstigeres Stadtauto gelten. Der spanische Motor.es behauptet, Volkswagen habe bereits den Namen ID. Up für das Fahrzeug ausgewählt, das bei der Präsentation des Konzepts ID. EVERY1 im März 2025 eher als zukünftiges ID.1 dargestellt wurde.

Das erscheint tatsächlich logisch. „Up“ hat immer noch eine Bedeutung, während „ID.1“ wie ein Arbeitsspeichername in Excel klingt.

Produktion in Portugal und Abmessungen zwischen e-Up und ID. Polo

Das neue Modell soll ab Mitte 2027 in der VW-Fabrik in Palmela in Portugal produziert werden. Der Markteintritt ist für den Herbst 2027 geplant. Sollten die Daten des Konzepts bestehen bleiben, wird das Fahrzeug 3,88 m lang und 1,81 m breit sein.

Das setzt ihn genau zwischen den alten e-Up mit einer Länge von 3,60 m und dem neuen ID. Polo mit einer Länge von 4,05 m. Mit anderen Worten: Es handelt sich weiterhin um das Segment des kleinen Stadtautos, ist aber bereits deutlich größer als der frühere elektrische Up.

Die Idee für den Namen selbst ist nicht neu. Der e-Up war das erste batteriebetriebene Stadtauto von Volkswagen und verschwand im Herbst 2023 aus dem Sortiment. Laut denselben Informationen erwog das Unternehmen auch den Namen ID. Lupo, also eine Rückkehr zum Modell Lupo, das in den Jahren 1998–2005 hergestellt wurde. Letztendlich soll der Up gewonnen haben – zu Recht.

Volkswagen Id. Polo 2026 07

Zufällig ist hier auch ein umfassenderer Plan zur Neuordnung der Modellreihe zu sehen. Da es bereits den ID. Polo gibt und nun auch ein ID. Up folgen soll, könnten weitere Nummern verschwinden. Es werden Szenarien wie ein ID.3 als ID. Golf sowie ein ID.7 als ID. Passat diskutiert. Im Internet kursieren bereits sogar Fotos eines verdeckten ID. Tiguana, der das aktuelle ID.4 und ID.5 ersetzen soll.

Bemerkenswert ist außerdem ein Detail aus dem Leak: Der Name soll nicht aus einer offiziellen Ankündigung von Volkswagen stammen, sondern aus einem zufällig veröffentlichten Kommuniqué des Gewerkschaftsverbandes IG Metall bezüglich der Produktionszuweisung in Emden. Die klassische Vorgehensweise.

Der Preis von 20.000 Euro, was heute etwa 86.000–87.000 Złoty entspricht, klingt auf dem Papier gut – doch gegenüber dem polnischen Preisverzeichnis im Jahr 2027 steht trotzdem die übliche Realitätsprüfung. Was meint ihr – ist ein besserer Name für dieses Auto ID. Up oder doch ID.1?

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