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Volkswagen bereitet eine zweite Generation des ID. Buzz mit einem Schwerpunkt vor: die Preise senken.

Volkswagen bereitet eine zweite Generation des ID. Buzz mit einem Schwerpunkt vor: die Preise senken.

Der Volkswagen ID. Buzz hat nicht den erwarteten kommerziellen Erfolg erzielt. Ein besonders hoher Preis ist dabei eine der Hauptgründe, die seine Verbreitung einschränken. Doch der deutsche Hersteller hat nicht vor, sein elektrisches Kombi-Fahrzeug aufzugeben. Schon wird an einer zweiten Generation gearbeitet, die über eine neue Plattform, modernere Technologien sowie vor allem den Wunsch verfügt, die Preise zu senken.

Durch sein Aussehen als modernes Kombi-Fahrzeug hatte der Volkswagen ID. Buzz alles, um die Nostalgiker des berühmten deutschen Vans zu begeistern. Obwohl dieses Elektromodell 2022 auf den Markt kam, gelang es ihm nicht, seinen Sympathiewert in einen echten kommerziellen Erfolg umzuwandeln. Volkswagen ist sich dessen bewusst und arbeitet bereits an seinem Nachfolger.

Volkswagen erkennt ein Preisproblem an

Anlässlich der Automesse 2026 bestätigte Volkswagen-Chef Thomas Schäfer gegenüber unseren britischen Kollegen von Auto Express, dass eine zweite Generation des ID.Buzz in Vorbereitung sei. Er räumte ein, dass das aktuelle Modell unter einer ungeeigneten Kostenstruktur leide, was die großflächige Vermarktung erschwere.

Zu beachten ist, dass der elektrische Kombi weiterhin ein besonders teures Fahrzeug bleibt. In Frankreich übersteigt sein Einstiegspreis 50.000 Euro – eine beträchtliche Summe für ein Familienfahrzeug, trotz seines geräumigen Innenraums und seines originellen Designs. Volkswagen möchte daher sein Konzept überarbeiten, um mehr Käufer anzusprechen.

Eine neue Plattform zur Kostensenkung

Damit zu erreichen, setzt der Hersteller insbesondere auf seine zukünftige SSP-Architektur (Scalable Systems Platform). Diese Plattform soll nach und nach die derzeitige MEB ersetzen und als gemeinsame Basis für zahlreiche Elektrofahrzeuge der Gruppe dienen.

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Zu den erwarteten Vorteilen gehören eine bessere Reichweite, schnellere Ladevorgänge sowie leistungsstärkere Bordcomputer. Vor allem könnte die gemeinsame Nutzung von Komponenten und Entwicklungen es Volkswagen ermöglichen, Produktionskosten einzusparen. Eine weitere von Thomas Schäfer erwähnte Möglichkeit ist der Einsatz von LFP-Batterien (Lithium-Eisen-Phosphat), die in der Regel günstiger sind als NMC-Batterien.

All diese Elemente könnten dazu beitragen, einen zugänglicheren ID.Buzz in Betracht zu ziehen – auch wenn bislang kein Preisziel bekannt gegeben wurde.

Ein Design, das sich weiterentwickeln muss

Auch die Frage des Designs spielt eine zentrale Rolle. Andreas Mindt, Leiter des Designs bei Volkswagen, möchte die Individualität des Combi beibehalten, ohne in die Falle eines endlos wiederholten Retro-Stils zu geraten. Er nennt insbesondere das Beispiel des New Beetle, dessen Konzept letztendlich an Bedeutung verlor. Daher muss der Ausgleich sehr fein justiert werden.

Auch das Innenraumkonzept sollte von den neuesten Entwicklungen der Marke profitieren, mit verbesseter Ergonomie und mehr physischen Bedienelementen. Es bleibt abzuwarten, wann diese zweite Generation auf den Markt kommt – bislang wurde kein Termin bekannt gegeben. Die SSP-Plattform soll vor Ende des Jahrzehnts in einem elektrischen Audi-Modell debütieren.

Der nächste ID.Buzz sollte daher nach 2030 erscheinen. Bis dahin wird Volkswagen das aktuelle Modell weiterentwickeln.