Der Toyota C-HR+ hat in den Vereinigten Staaten ein kleines Problem. Die Regenerierung kann die Batterie überladen, wodurch der Antrieb ausfällt.

Der Toyota C-HR+ ist ein elektrischer C-Segment-Crossover, der in den Vereinigten Staaten als Toyota C-HR verkauft wird, obwohl er nur entfernt mit dem ursprünglichen C-HR verwandt ist. Die amerikanische Toyota-Niederlassung hat kürzlich einen Rückruf für dieses Modell angekündigt, da die Software die Regenerierung nicht einschränkt, wenn der Akku stark aufgeladen ist. Dies kann zu einer Überladung des Akkus und zum Ausfall der Antriebseinheit führen.
/In diesem Artikel verwenden wir die Bezeichnung Toyota C-HR+, um zusätzliche Verwirrung zu vermeiden/
Toyota C-HR+ und der erste Wartungsservice
Laut dem Portal Car and Driver hat Toyota eine Rückrufaktion für „einige Toyotas C-HR+ aus dem Modelljahr 2026“ angekündigt, insgesamt „etwa 10.000 Exemplare“, was nach Schätzungen amerikanischer Journalisten etwa allen in Nordamerika verkauften Fahrzeugen entspricht. Dieses Mal ist die Information auch für uns von Bedeutung, da der Toyota C-HR+ nur in einer einzigen Fabrik weltweit hergestellt wird (Takaoka Plant, Japan) und von dort auf alle Kontinente gelangt.

Toyota C-HR+ in der europäischen Ausführung und im Kontext (c) Toyota
Laut Angaben des Herstellers führt ein Softwarefehler dazu, dass die Regenerationsbremse Energie in die Batterie leitet, selbst wenn diese bereits stark aufgeladen ist. Dies führt letztendlich zu einer Überladung, und da Li-Ionen-Zellen aufgrund ihrer entzündlichen Eigenschaften empfindlich auf zu viel Ladung reagieren, schaltet jedes vernünftige BMS rechtzeitig die Spannungsquelle ab. Auch in dieser Situation ist es genauso: Das Risiko einer Überladung der Batterie veranlasst den Antrieb zum Abschalten, was bei höheren Fahrzeuggeschwindigkeiten das „Unfallrisiko erhöht“.
Der Vorteil ist, dass das Auto höchstens am Straßenrand anhalten wird. Zudem sollten alle elektronischen Geräte weiterhin funktionieren, da sie über einen 12-V-Batterie angetrieben werden. Der Nachteil hingegen liegt in dem Ablauf der Rückrufmaßnahme. „Einige“, nämlich „etwa 10.000“ Toyota C-HR+ Modelle, die in Nordamerika verkauft wurden, müssen in Werkstätten, um das Steuerungssoftware der Batterie zu aktualisieren. Von einer ferngesteuerten Installation des Updates kann keine Rede sein; die Besitzer werden informiert, und das Problem tritt bereits „anfang November 2026“ auf.
Toyota C-HR in der amerikanischen Version (c) Toyota
Anmerkung der Redaktion von Elektrowozu: Wir empfehlen den Käufern des Toyota C-HR+, die Rekuperation vorübergehend zu minimieren, wenn der Akku zu mehr als 95 Prozent aufgeladen ist oder sie Zakopane verlassen und der Ladezustand über 95 Prozent liegt.
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