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Thüringen legt Förderung für Depot-Ladesäulen auf

Thüringen legt Förderung für Depot-Ladesäulen auf

Thüringens Umwelt- und Energieministerium führt ein Förderprogramm für Ladesäulen gewerblicher Nutzfahrzeuge und Busse ein. Angesprochen sind kleinere und mittlere Unternehmen sowie Kommunen und ihre kommunalen Unternehmen. Das Budget: rund 20 Millionen Euro.

Symbolbild: E-Busse von MAN im Depot.

Bild: MAN

Das Umwelt- und Energieministerium gibt bekannt, Anträge ab dem 9. November 2026 und bis zum 1. März 2027 anzunehmen. Der Förderaufruf umfasst dabei Ladeinfrastruktur für gewerbliche Nutzfahrzeuge – etwa in den Bereichen Busverkehr, Bau- und Betriebshöfe, kommunale Entsorgung oder Bürgerbus- und Shuttleverkehre.

Die Förderung erfolgt im Rahmen eines wettbewerblichen Auswahlverfahrens. Förderinteressierten winken Zuschüsse in Höhe von bis zu 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bei mittleren Unternehmen erhöht sich diese Quote auf 60 Prozent und bei kleinen Unternehmen auf 70 Prozent. Voraussetzung sind dabei Gesamtausgaben von mehr als 200.000 Euro. Die maximale Zuwendung ist bei zwei Millionen Euro je Projekt gedeckelt. Bei Vorhaben von Gebietskörperschaften sind bis zu drei Millionen Euro möglich.

Thüringens Umweltminister Tilo Kummer kommentiert: „Wir machen den Umstieg auf klimafreundliche Fahrzeugflotten einfacher, indem wir die notwendige Ladeinfrastruktur fördern und so die Voraussetzungen für moderne, emissionsfreie Nutzfahrzeuge schaffen. Damit werden Fuhrparks unabhängiger von fossilen Energieträgern, Betriebskosten können gerade in Kombination mit unternehmenseigener Stromerzeugung wesentlich gesenkt werden. Das macht die Unternehmen fit für die Zukunft.“