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Dieser 1,5-MW-Stromlader für Lastwagen hat soeben eine wichtige Hürde in den USA überwunden.

Dieser 1,5-MW-Stromlader für Lastwagen hat soeben eine wichtige Hürde in den USA überwunden.
Elektro-Lkw-Ladegerät

Das portugiesische EV-Ladegesellschaft i-charging hat eine wichtige Hürde beseitigt, um ihr 1,5-Megawatt-Ladegerät für Elektro-Lkw in die USA und Kanada zu bringen.

Das schwere Ladegerät i-light der Firma hat die ETL-Zertifizierung von Intertek erhalten, was die Konformität mit den Elektrosicherheitsstandards für DC-Schnellladegeräte in beiden Ländern bestätigt. Dazu gehören in den USA UL 2202 und UL 2231 sowie in Kanada CSA C22.2 Nr. 346.

Diese Zertifizierung bietet Fuhrparkbetreibern und Standortentwicklern die benötigte unabhängige Sicherheitsüberprüfung vor der Installation der Geräte. Natürlich gelten weiterhin lokale Genehmigungen und Inspektionen.

Das i-light ist für mittelgroße und schwere Elektrofahrzeuge konzipiert und kann mit Ausgängen sowohl des Kombinierten Lade Systems (CCS) als auch des Megawatt-Lade Systems (MCS) konfiguriert werden. Sein CCS-Anschluss liefert bis zu 800 kW, entweder über ein 600-Ampere-Kabel mit kontinuierlicher Kühlung oder über ein optionales 700-Ampere-Kabel mit kontinuierlicher Kühlung (Höchstleistung 800 Ampere). Dadurch ist es mit bereits auf den Straßen Nordamerikas befindlichen Elektrolastwagen kompatibel.

Durch den MCS-Ausgang steigt die maximale Ladeleistung auf 1,5 MW bei bis zu 1.500 Ampere in kontinuierlicher Leistung an. MCS wird speziell für große kommerzielle Elektrofahrzeuge mit weitaus größeren Batterien als bei Personenwagen entwickelt, wodurch Elektrolastwagen während erforderlicher Fahrerpausen schnell laden können, anstatt stundenlang am Lader zu stehen.

Durch die Bereitstellung beider Anschlüsse erhalten Fuhrparks die Möglichkeit, ihre mit CCS ausgestatteten Lkw bereits jetzt zu laden und gleichzeitig Modelle mit MCS aufzunehmen, sobald diese in Betrieb genommen werden.

Der Lader verfügt außerdem über einen 37-Zoll-transparenten Bildschirm, der die Ladeinformationen in Sichtweite des Fahrersitzes anzeigt, sowie über einen separaten 10-Zoll-Touchscreen.

„Die ETL-Zertifizierung ist ein entscheidender Schritt, um i-light nach Nordamerika zu bringen. Fuhrparkbetreiber verlangen eine Ladeinfrastruktur, die den kritischen Betriebszyklen der heutigen Mittel- und Schwerlastfahrzeuge gerecht wird und bereit ist, als Standard MCS zu übernehmen, sobald dieser weiter entwickelt ist“, sagte Jeff Cohen, CEO von i-charging USA.

i-charging wurde 2019 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Porto, Portugal, sowie in Atlanta. Die ETL-Zertifizierung stärkt seinen Vorstoß in den nordamerikanischen Fuhrparkmarkt, doch das Unternehmen hat bislang weder seine ersten Kunden in den USA oder Kanada noch die Termine für die Einführung bekannt gegeben.

CCSfast chargingEVelectric vehicle

Quelle: Electrek