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Der BMW iX3 50 xDrive: Ist die Neue Klasse ein Durchbruch?

Der BMW iX3 50 xDrive: Ist die Neue Klasse ein Durchbruch?

Für BMW steht mit dem BMW iX3 viel auf dem Spiel. Als erstes Serienmodell der Neue Klasse ist er nicht einfach nur ein weiteres Elektroauto, sondern soll den technologischen Sprung nach vorn der Marke verkörpern. Neue Antriebsstränge, eine neue Batteriearchitektur, neues Software sowie ein völlig neues Betriebskonzept – BMW hat nichts unversucht gelassen. Doch halten die zahlreichen Innovationen auch in Tests unter realen Bedingungen stand?

Unser Testfahrzeug, ein BMW iX3 50 xDrive mit M-Paket, vereint die besten Voraussetzungen, um BMWs neue Technologie voll auszutesten. Auf dem Papier versprechen zwei Elektromotoren, Allradantrieb, 345 kW Leistung sowie 645 Nm Drehmoment beeindruckende Fahrleistungen. Eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 4,9 Sekunden ist für einen SUV dieser Größe bemerkenswert. Doch die versprochenen Verbrauchs- und Reichweitenwerte sind noch faszinierender. Schließlich soll die Neue Klasse nicht nur besonders dynamisch, sondern vor allem besonders effizient sein.

Ein BMW genau so, wie Sie ihn sich wünschen

Bereits nach den ersten Kilometern wird klar, dass BMWs Entwickler in München hervorragende Arbeit bei der Fahrdynamik geleistet haben. Die Art und Weise, wie der iX3 direkt auf das Gaspedal reagiert, ist außergewöhnlich. Im Sportmodus reagiert das Antriebssystem umgehend mit einem Leistungsanstieg, ohne jedoch unkontrolliert zu wirken. Die Leistungskurve ist beeindruckend, bleibt aber perfekt beherrschbar.

Auf der Autobahn zeigt der iX3 selbst bei sehr hohen Geschwindigkeiten enorme Gelassenheit. Selbst über 200 km/h bleibt das Fahrzeug fest auf der Straße. Das Geschwindigkeitsgefühl ist entsprechend gering. Erst bei starken Seitenwinden wird man daran erinnert, dass es sich um einen relativ hohen SUV und nicht um ein flaches Sportauto handelt. Während einer Fahrt mit starkem Nordwestwind war tatsächlich eine gewisse Empfindlichkeit gegenüber Seitenwinden bemerkbar.

Dort zeigt der iX3 wirklich seine Stärken, nämlich auf Landstraßen. Das Lenkverhalten ist besonders beeindruckend: Es funktioniert mit überraschender Leichtigkeit und Präzision und vermittelt zugleich ein hervorragendes Gefühl für die Straße. Das Auto lässt sich fast spielerisch durch Kurven manövrieren. Es ist bemerkenswert, wie ruhig und ausgeglichen sich dieser große, schwere SUV anfühlt.

Auch die Federung aus reinem Stahl erfüllt ihre Aufgabe hervorragend. Sie ist typisch BMW – auf eine festere Einstellung abgestimmt – absorbiert aber dennoch die meisten unebenen Oberflächen gut. Es gibt keine Luftfederung, was sich auf den Komfort auswirkt. Insbesondere kurze Unebenheiten werden von den Insassen deutlicher wahrgenommen, als man in dieser Fahrzeugklasse erwarten würde. Eine adaptive Federung soll mit der sportlichen Topversion kommen, die in der Branche als iX3 M60 bezeichnet wird und voraussichtlich erst nach 2027 auf den Markt kommen wird.

Was noch mehr auffällt, ist das überraschend starke akustische Erlebnis. Die Reifen- und Rollgeräusche sind relativ deutlich hörbar. Auch unebene Oberflächen sind zu vernehmen, insbesondere in der Nähe der Radkästen. Angesichts des Premium-Anspruchs hätten wir uns eine bessere Schalldämmung gewünscht. Es handelt sich dabei zwar nicht um einen gravierenden Mangel, ist aber in einem ansonsten so raffinierten Fahrzeug durchaus überraschend.

Bild 1: Bmw ix3 Fahrbericht

Bild: Peter Schwierz

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BMW iX3: zwischen 213 km/h und 14,4 kWh/100 km

Die Effizienz des neuen Antriebsstrangs ist ziemlich beeindruckend. Auf einer etwa 102 Kilometer langen Fahrt von Neuruppin in Richtung Neustrelitz nordlich von Berlin zeigte der iX3 seine Fähigkeiten auf der Autobahn – schließlich erlaubt Deutschland in einigen Abschnitten seiner Autobahnen weiterhin offene Geschwindigkeitsbegrenzungen. Wo der Verkehr und die Geschwindigkeitsbegrenzungen es zuließen, erhöhten wir die Geschwindigkeit im Sportmodus. Das Tachometer zeigte vorübergehend bis zu 213 km/h an – 3 km/h mehr als die vom Hersteller angegebene Zahl.

Zum Schluss zeigte der Bordrechner einen durchschnittlichen Verbrauch von 26,2 kWh/100 km an. Insgesamt lag die Durchschnittsgeschwindigkeit aufgrund von Verkehrsstörungen sowie der Landstraßenabschnitte nach der Autobahn trotz des aufregenden Abschnitts mit offener Geschwindigkeitsbegrenzung nur bei 88,8 km/h. Bei Außentemperaturen zwischen 25 und 29 Grad Celsius angab das Fahrzeugdisplay, dass 5,9 Prozent des Energieverbrauchs für die Klimaanlage aufgewendet wurden.

Das ist zwar kein außergewöhnlich niedriger Verbrauchswert, aber angesichts der vorübergehend sehr hohen Geschwindigkeiten durchaus respektabel.

Die eigentliche Überraschung kam auf der Rückfahrt, als wir hauptsächlich im Effizienzmodus auf verschiedenen Landstraßen bei Temperaturen über 30 Grad fuhren. Der Verkehr ließ nur selten längere Strecken mit höherer Geschwindigkeit zu. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 60 km/h zeigte das Display nach 55 Kilometern einen Verbrauch von lediglich 14,4 kWh/100 km an.

Das ist ein bemerkenswerter Wert für einen großen, leistungsstarken Elektro-SUV mit Allradantrieb. Vor allem, da es im Sommer besonders heiß war und die Klimaanlage nun 13,4 Prozent des Energieverbrauchs ausmachte.

Sicherlich können die beiden Fahrten nicht wirklich miteinander verglichen werden. Die deutlich niedrigere Geschwindigkeit auf der Rückfahrt begünstigte die wirtschaftliche Fahrweise erheblich. Dennoch zeigte der Test eindrucksvoll das breite Leistungsspektrum des neuen BMW-Antriebsstrangs. Diejenigen, die es möchten, können den iX3 auf sehr sportliche Weise fahren. Wer hingegen mäßiger fährt, erzielt Verbrauchswerte, die man von einem SUV dieser Größe kaum erwarten würde.

Angesichts der nutzbaren Akkukapazität von 108,7 kWh zeigten die Verbrauchswerte ein enormes Reichweitenpotenzial. Die von BMW versprochenen bis zu etwa 800 Kilometern nach WLTP bleiben natürlich ein Standardwert. Aufgrund unserer Erfahrungen scheint es jedoch völlig plausibel, dass mit dem iX3 auch lange Strecken ohne ständige Ladeplanung zurückgelegt werden können – selbst wenn wir uns nicht speziell auf diesen Aspekt konzentriert hätten.

Panoramischer iDrive zeigt die Zukunft des Cockpits

BMW hat mit seinem Anzeigungs- und Bedienkonzept einen besonders großen Schritt gemacht. Der neue Panoramische iDrive ist zweifellos eines der Highlights des iX3.

Die Kombination aus dem großen zentralen Display und der über die gesamte Windschutzscheibe reichenden Informationsanzeige funktioniert im Alltag hervorragend. Die wichtigsten Fahrinformationen befinden sich direkt vor dem Fahrer, während beispielsweise Navigationsanweisungen in der Mitte angezeigt werden können.

Dadurch wird das ständige Hinsehen auf den zentralen Bildschirm reduziert. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit fragt man sich fast, warum ein solches Konzept nicht schon längst zur Norm geworden ist.

Bild 2: Bmw ix3 Fahrbericht

Bild: Peter Schwierz

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Insgesamt macht die Software einen schnellen und ausgereiften Eindruck, doch BMW bietet eine außergewöhnlich große Anzahl an Funktionen und Einstellungen, wodurch Nutzer zunächst durch zahlreiche Menüs und Untermenüs navigieren müssen. Im Vergleich zum vereinfachten Bedienkonzept von Tesla kann das manchmal etwas überwältigend wirken. Sobald man sich jedoch zurechtgefunden hat, ist die Bedienung tatsächlich sehr angenehm.

Das System weist nicht völlig ohne Mängel aus. Während eingehender oder ausgehender Anrufe verschwindet die Navigation manchmal von den Displays. Das ist besonders in einem Cockpit mit mehreren Informationsbereichen schwer nachvollziehbar. Zudem kann die Sprachsteuerung nicht wie gewohnt verwendet werden, wenn die Parkkamera aktiviert ist.

Während die eigene Software von BMW schnell reagiert, zeichnete sich Apple CarPlay in unserem Test durch manchmal äußerst träge Leistung aus. Dennoch war es nicht möglich, eindeutig festzustellen, ob das Problem am Fahrzeug oder am verbundenen Smartphone lag.

Auch das Navigationsystem hinterließ einen gemischten Eindruck. Die Spracheingabe funktioniert zuverlässig und versteht überraschend gut sogar komplexe Zielorte. Die Kartenqualität sowie die Berücksichtigung aktueller Verkehrsinformationen waren etwas enttäuschend. So versuchte das System beispielsweise, uns über einen seit Jahren bestehenden Baustellenbereich in Hohen Neuendorf zu leiten.

Ein Assistenzsystem, das den Fahrer wirklich entlastet

Fast noch beeindruckender als das Panoramic iDrive sind die Fahrerassistenzsysteme. Hier hat BMW einen bemerkenswerten Entwicklungsfortschritt gemacht.

Die Bedienung ist äußerst einfach. Ein einziger Knopfdruck reicht aus, damit der iX3 die longitudinale und laterale Steuerung innerhalb der Grenzen des Systems übernimmt. Dies funktioniert nicht nur auf Autobahnen mit bemerkenswerter Gelassenheit, sondern auch in vielen alltäglichen Fahrsituationen. Die Spurhalteassistenz arbeitet präzise – selbst Kurven werden sauber gemeistert. Das System wirkt weder unzuverlässig noch herablassend. Insbesondere die intuitive Aktivierung erinnert auf positive Weise an Tesla.

Der Autobahnassistent geht noch einen Schritt weiter. Auf geeigneten Abschnitten der Autobahn ermöglicht diese Funktion das fahrerlose Fahren, sofern der Fahrer weiterhin aufmerksam den Verkehr beobachtet. In unserem Test war dies außergewöhnlich zuverlässig. Die automatischen Spurwechsel waren besonders beeindruckend und konnten vom Fahrer durch einen Blick in den Außenspiegel bestätigt werden.

Dies bietet auf langen Autobahnfahrten ein neues Niveau an Entspannung. Natürlich bleibt es ein Assistenzsystem, das die Aufmerksamkeit des Fahrers erfordert. Dennoch gehört diese Umsetzung zu den besten, die wir bislang in einem Serienfahrzeug erlebt haben.

Auch beim Parken beeindruckt die Technologie. Hindernisse werden zuverlässig erkannt, und das Fahrzeug bremst automatisch. Bei Bedarf können solche Eingriffe über die Benutzeroberfläche leicht überschrieben werden.

Hohes Komfortniveau mit überraschenden Extras

Das Interieur des iX3 vermittelt insgesamt den Eindruck hoher Qualität. Die Materialien wirken solide, und die Verarbeitung ist von hohem Standard. Auch die Sitze sind außergewöhnlich bequem und bieten auf langen Fahrten hervorragenden Komfort. Die leistungsstarke Massagefunktion ist eine willkommene Ergänzung.

Deshalb ist das Fehlen einer Sitzbelüftung umso überraschender. An heißen Sommertagen wünschten wir uns diese immer wieder. Zwar erfüllt die Klimaanlage ihre Aufgabe gut, doch sie ersetzt nicht die aktive Belüftung der Sitzflächen.

Ein kleiner, unerwarteter Pluspunkt ist hingegen das Lenkrad. Ungeachtet seines ungewöhnlichen Designs passt es sich perfekt und ergonomisch an die Hände an. Die Form funktioniert besonders gut, wenn man es in einer etwas höheren Position festhält.

Die Türgriffe sind weniger erfolgreich. Sie liefern kaum mechanische Rückmeldung, sodass man manchmal zweimal zugreifen muss, bevor sich die Tür öffnet. Dies passt zu einem Detail, das mir als langjähriger BMW-Beobachter aufgefallen ist: Der reiche, hochwertige Klang beim Schließen der Türen, der einst fast zu einem Markenzeichen gehörte, ist leiser geworden. Er klingt zwar immer noch gut, aber dieses typische hochwertige „Thunk“-Geräusch ist nicht mehr vorhanden. Für sich genommen handelt es sich dabei um ein kleines Detail – doch gerade solche Details definieren die Behauptung eines Premium-Produkts.

Andererseits ist der Kofferraum praktisch konzipiert. Obwohl die Ladeebene relativ hoch ist und der darunterliegende Raum weniger zusätzlichen Platz bietet, als man erhofft, ermöglicht das relativ steile Hecktor eine gute Nutzung des Stauraums ganz hinten.

Bild 3: Bmw ix3 Fahrbericht

Schnellladen: beeindruckend auch bei hohem SoC

Durch seine 800-Volt-Architektur sowie eine maximale Gleichstrom-Ladestärke von 400 kW gehört der iX3 auf dem Papier zu den leistungsstärksten Elektrofahrzeugen beim Schnellladen. BMW gibt eine optimale Ladezeit von nur 21 Minuten für den Bereich von 10 auf 80 Prozent an.

Während unserer Testphase konnten wir innerhalb dieses Ladezeitraums keinen vollständigen Ladeversuch durchführen. Wir dokumentierten jedoch eine besonders interessante LadeSession mit bereits stark aufgeladener Batterie.

An einer EnBW-Ladestelle mit einem Alpitronic HYC 300 begannen wir das Laden bei 58 Prozent SoC. Schon von Anfang an erreichte der iX3 eine Ladeleistung von 258,2 kW. Nach etwa zwölf Minuten zeigte das Fahrzeug einen Ladestand von 80 Prozent.

Bild 4: Bmw ix3 Fahrbericht

Bild: Peter Schwierz

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Das Ladeprotokoll zeichnete 30,62 kWh an gelieferter Energie auf. Obwohl aus dieser einzigen LadeSession keine allgemeingültigen Schlüsse bezüglich der Ladekurve gezogen werden können, ist die hohe Anfangsleistung bei 58 Prozent SoC bemerkenswert. Sie zeigt, dass die neue Batterietechnologie auch in der mittleren bis oberen Ladezone eine hohe Ladeleistung ermöglicht.

Zweirichtige Ladung: Wenn der BMW das Zuhause versorgt

Eine weitere Besonderheit der Neue Klasse ist die zweirichtige Ladung. Der iX3 kann nicht nur elektrische Energie aufnehmen, sondern sie auch über entsprechende Schnittstellen abgeben.

Wir konnten diese Funktion im Rahmen eines separaten _electrive_-Berichts in der Praxis testen. Zunächst konzentrierten wir uns auf Vehicle-to-Load (V2L), also die direkte Versorgung externer elektrischer Geräte mit Energie aus der Fahrzeugbatterie. Mit dem mitgelieferten V2L-Adapter versorgten wir eine Vielzahl von elektrischen Geräten – von einem Toaster bis hin zu einem Laubbläser – und es funktionierte stets reibungslos.

Noch interessanter war seine Verwendung als Heimspeichersystem. Mit einer speziell installierten BMW Wallbox Professional sowie dem Smart Energy Module konnte der iX3 elektrische Verbraucher in einem privaten Haushalt versorgen. Wir haben Anwendungen wie den Betrieb einer Poolheizpumpe, das Aufladen eines zweiten Elektroautos sowie Möglichkeiten zum Kochen und Backen getestet.

Bild 5: Bmw ix3 Fahrbericht

Bild: Jörg Greinert

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Dies hat gezeigt, dass die Technologie im Grunde funktioniert und praktische Anwendungsmöglichkeiten bietet. Dennoch gibt es noch einige Einschränkungen; beispielsweise erfordert die Rückkopplungsfunktion in unserem getesteten System eine Mindestlast von 800 Watt. Ist der Stromverbrauch niedriger, startet die Entladefunktion nicht. Die Nutzer müssen dies berücksichtigen.

Für Haushalte mit entsprechenden Energiebedarf – wie beispielsweise eine Wärmepumpe zur Heizung – kann die Fahrzeugbatterie eine interessante zusätzliche Speichellösung darstellen. Ob dies wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt in jedem Fall von zahlreichen Faktoren ab, insbesondere davon, wo man wohnt – zu diesen Faktoren gehören der örtliche Stromtarif, das eigene Verbrauchsmuster sowie die Kosten für die notwendige Ladeinfrastruktur.

Die technische Grundlage ist auf jeden Fall bereits vorhanden. Der iX3 zeigt außerdem, dass die Rolle eines Elektroautos in der Zukunft weit über reine Fortbewegung hinausgehen kann.

Ein großer Schritt nach vorn – aber nicht in jedem Detail perfekt

Nach zwei Wochen mit dem BMW iX3 50 xDrive bleibt der Eindruck überwiegend positiv. Mit der „Neuen Klasse“ hat BMW einen bemerkenswerten technologischen Sprung vollzogen. Dies gilt insbesondere für die Effizienz des Antriebsstrangs, das neue Betriebskonzept sowie die Qualität der Fahrerassistenzsysteme.

Was die Fahrdynamik angeht, ist der iX3 tadellos. Er vereint eine kraftvolle, spontane Reaktionsfähigkeit mit präziser Lenkung sowie einer beeindruckend ausgewogenen Fahrweise. Gleichzeitig lassen sich im Alltag überraschend niedrige Verbrauchswerte erzielen.

Panoramic iDrive erweist sich außerdem als mehr als nur eine spektakuläre Anzeige – es steht für echten Fortschritt in der Bedienung. Durch die bidirektionale Ladefunktion eröffnet BMW zusätzliche Möglichkeiten, die wir zum ersten Mal im Alltag testen konnten.

Das Auto ist nicht perfekt: Die relativ auffälligen Rollgeräusche, die straffe Dämpfungseinstellung sowie das Fehlen einer Sitzbelüftung trüben etwas den Premium-Eindruck. Auch in Bezug auf Bedienung und Navigation gibt es einige kleinere Schwächen.

Doch was wirklich zählt, ist, dass die Neue Klasse nicht nur durch neue technische Spezifikationen definiert wird, sondern auch ihre Fortschritte wirklich spürbar macht. Der iX3 fährt hervorragend, verbraucht Energie mit überraschender Sparsamkeit und unterstützt den Fahrer mit überzeugenden Assistenzfunktionen. Die Neue Klasse ist daher weitaus mehr als nur ein neues Elektroauto für BMW. Sie könnte tatsächlich der technologische Neuanfang sein, den die Marke benötigt.

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Quelle: electrive