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Sonstiges

Tesla, Uber und Waymo dürfen in Nevada tausende Robotaxis betreiben

Tesla, Uber und Waymo dürfen in Nevada tausende Robotaxis betreiben

Die Verkehrsbehörde in Nevada hat Tesla, Uber sowie Waymo grünes Licht für den großflächigen Betrieb von bis zu 8.000 Robotaxis im Clark County erteilt, in dem auch die Metropole Las Vegas liegt. Davon entfallen allein bis zu 5.000 genehmigte Fahrzeuge auf Tesla.

Dieser Tage hatte Tesla von der Behörde bereits die Erlaubnis bekommen, zehn Robotaxis am Las Vegas Strip einzusetzen. Wie sich jetzt zeigt, war dies offenbar nur eine Interimsgenehmigung, denn mit wenigen Tagen Zeitverzug hat Nevada die von Tesla im Juni beantragten 5.000 Einheiten voll genehmigt.

Wie das Portal Tech Crunch unter Berufung auf die Nevada Transportation Authority, also die Verkehrsbehörde von Nevada, berichtet, hat diese am Donnerstag einstimmig drei Genehmigungen für kommerzielle Robotaxi-Dienste an Tesla, Uber und Waymo ausgestellt. Die Genehmigungen beziehen sich auf das Clark County mit Las Vegas als schillerndes Zentrum. Zusammen sollen diese Genehmigungen den Einsatz von bis zu 8.000 Robotaxis im gesamten County in den kommenden zwölf Monaten erlauben.

Während die Genehmigung für Tesla bis zu 5.000 Einheiten erlauben soll, gibt Tech Crunch für Uber und Waymo je bis zu 1.000 Einheiten an. Warum dann nicht von bis zu 7.000, sondern bis zu 8.000 genehmigten Fahrzeugen die Rede ist, geht aus dem Artikel nicht hervor. Klar ist: Der Anbieter Zoox verfügt in Nevada bereits über eine Genehmigung als Betreiber eines Netzwerks von 100 autonomen Fahrzeugen. In Kürze bekommen diese also gehörige Konkurrenz.

Allerdings bezweifeln Branchenkenner, dass Tesla, Uber und Waymo ihre Genehmigungen ausschöpfen. Es dürfte sich bei den angegebenen Zahlen eher um Obergrenzen handeln. Eric Early, Chefingenieur für das Cybercab-Projekt bei Tesla, wird bei Tech Crunch wie folgt zitiert: „Ich glaube nicht, dass wir nächstes Jahr um diese Zeit in der Lage sein werden, 5.000 Fahrzeuge einzusetzen, und das liegt nicht an der Technologie. … Ich denke, wir wären schon äußerst glücklich und zufrieden, wenn wir im nächsten Jahr auf 2.500 kommen könnten, vielleicht sogar etwas mehr.“