Das Tesla Model 3 könnte ein weiteres Facelift erhalten. Derzeit handelt es sich dabei nur um einen Render im Juniper-Stil.

Tesla hat keine Neuauflage des Sedans angekündigt, doch im Internet kursiert eine Vorstellung vom Model 3 mit einem Lichtband in der gesamten Fahrzeugbreite. Es handelt sich um einen Fan-Render von Justin Sackman vom 12. August 2026, der auf dem stilistischen Konzept beruht, das bereits vom Model Y Juniper sowie kürzlich auch vom überarbeiteten Tesla Semi bekannt ist.
Die vorherige Überarbeitung des Model 3, also der Highland, kam im Oktober 2023 auf den Markt, sodass es auf dem Papier noch ziemlich früh für weitere Änderungen ist.
Model 3 im Juniper-Stil
Der Render zeigt die Vorderseite mit einem vollständigen Lichtband, das entlang der Kante des Kühlergrills verläuft, sowie einen deutlich glatteren Stoßfänger. Hinten ist die Veränderung noch ausgeprägter, denn es erscheint ein vollständiges Lichtband entlang der gesamten Kofferraumklappe, ähnlich wie es Tesla bereits in neueren Versionen seiner Modelle zeigt.
Die Idee an sich entsteht nicht aus dem Nichts. Tesla ordnet seit einigen Jahren das Erscheinungsbild der Modellreihe neu: Der Model 3 Highland brachte einen neuen vorderen Lichtstreifen sowie Verbesserungen im Innenraum, und der Model Y Juniper fügte 2025 Lichtstreifen sowie neu gestaltete Stoßfänger hinzu. Wenn Tesla die günstigeren Modelle vereinheitlichen wollte, erscheint dieser Ansatz durchaus logisch. Doch es bleibt dabei: Es handelt sich nur um die Vision eines Nutzers, nicht um eine Ankündigung des Herstellers.
Was Tesla noch ändern könnte
Aus dem Text geht auch ein zweiter, technischerer Aspekt hervor. Der aktuelle Model 3 verfügt über Hardware 4 (HW4/AI4), während der Nachfolger möglicherweise einen neuen Computer für FSD erhalten könnte, der auf dem AI4+- oder AI5-System basiert. Ebenfalls erwähnt wird die Idee von Sprühern für die Außenkameras, ähnlich wie in Robotaxi-Modellen auf Basis des Model Y. Das wäre tatsächlich eine praktischere Änderung als ein weiterer leuchtender Lichtstreifen.
Die Wunschliste der Fans ist länger: aktiv gekühlte Induktionsladegeräte für Telefone, die V2L-Funktion aus dem Model Y L und sogar der Bioweapon Defense Mode, der derzeit nur für größere Teslas vorgesehen ist. Dazu kommen Gerüchte über eine leistungsstärkere Version, möglicherweise sogar ein dreimotoriges Model 3 Plaid, das bereits vom Chefingenieur des Herstellers erwähnt wurde. Das klingt beeindruckend. In der Produktion ist das jedoch eine andere Geschichte.
Tesla erinnerte in diesem Jahr daran, dass seit der Einführung des Model 3 bereits ein Jahrzehnt vergangen ist. Das Auto, das ursprünglich als Einstieg des Herstellers in den Massenmarkt gedacht war, kostet heute in einigen Ländern etwa 29.000 US-Dollar. In Polen bleibt das Model 3 weiterhin einer der wichtigsten Referenzpunkte für Elektrosedans, weshalb jedes Gerücht über ein Facelift seine eigene Existenz führt.
Falls Tesla tatsächlich mit einer überarbeiteten Version des Model 3 kommt, werden die Veränderungen bei den Kameras, dem Computer sowie der täglichen Nutzbarkeit interessanter sein als nur das Lichtband. Und Sie: Würden Sie im Model 3 lieber eine neue Front haben oder eher V2L sowie eine bessere Kühlung für die Telefonladegeräte?
Bestellen Sie Ihr Tesla und nutzen Sie die Kaufboni über den Empfehlungslink!
Newsletter LovEV
Möchten Sie mehr solcher Inhalte?
Tragen Sie sich ein – wir senden Ihnen einen Wochenüberblick, sobald der Newsletter startet.