Dieses Elektromotorrad hat in der Mitte ein Loch. Die NOVUS One besticht auch durch ihre Beschleunigung.

Das Elektromotorrad NOVUS One besticht durch sein offenes Karbonrahmenkonzept sowie eine Geschwindigkeit von bis zu 130 km/h. Die ersten Kunden erhalten es bereits, doch der Preis ist nicht gering.
Der Karbonrahmen zieht die Blicke auf sich
Das deutsche NOVUS One gehört zu den Motorrädern, die man nicht mit Serienmodellen verwechseln kann. Sein selbsttragender Rahmen aus Kohlenstofffasern umschließt einen großen offenen Raum. Gerade dieses offene Zentrum verleiht dem Elektromotorrad eine unverwechselbare Silhouette.
Hinter der Gestaltung steht der Gründer des Unternehmens, René Renger, der zuvor an der Gestaltung von Volkswagen-Fahrzeugen wie dem Golf und dem ID. Buzz gearbeitet hat. Die Entwicklung sowie die endgültige Montage des Motorrads finden in Deutschland statt, und die meisten verwendeten Komponenten stammen aus Europa.
Laut dem Unternehmen ist das NOVUS One bereits in die Serienproduktion gegangen, und die ersten Lieferungen nach Europa begannen in diesem Jahr. Das Unternehmen hat nun eine Investition in Höhe von mehreren Dutzend Millionen Dollar erhalten, die seinen weiteren Wachstum in Europa sowie den Markteintritt in den USA im Jahr 2027 unterstützen soll.
In unter zwei Sekunden auf Stadtgeschwindigkeit
Das Motorrad wiegt 121 Kilogramm und der Elektromotor befindet sich direkt im Reifendesign. Im leistungsstärksten Modus bietet es eine Spitzenleistung von 25 kW sowie einen deklarierten Drehmomentwert von 430 Nm. Laut Hersteller erreicht es von Standstill aus eine Geschwindigkeit von 50 km/h in weniger als zwei Sekunden.
Die Batterie mit einer Kapazität von 6,2 kWh soll eine Reichweite von bis zu 150 Kilometern bei niedrigeren Stadtgeschwindigkeiten ermöglichen. Die schnellste Ausführung erreicht dabei bis zu 130 km/h. Laut veröffentlichten Angaben dauert das Aufladen von null auf 80 Prozent etwa 90 Minuten.
Zur Ausstattung gehören drei Fahrmodi, eine Verbindung mit dem Telefon, schlüsselloses Bedienkonzept sowie Fernaktualisierungen. Durch den kupplungs- und getriebelosen Antrieb möchte NOVUS auch Menschen ansprechen, die bisher nicht ernsthaft über das Fahren auf einem klassischen Motorrad nachgedacht haben.
Zwei Versionen, hoher Preis und ein günstigerer Nachfolger
Dieselbe technische Basis ermöglicht es, zwei Leistungskonfigurationen anzubieten. Die Ausführung der Kategorie L3e erreicht eine Geschwindigkeit von 130 km/h, während die Variante L1e auf 45 km/h begrenzt ist. Sie gehört somit zu den Mopeds und richtet sich an eine andere Zielgruppe.
Ein erhebliches Hindernis beim Kauf kann der Preis sein. Die Founders Edition beginnt bei 21.300 Euro ohne Steuern, was etwa 518.000 Kronen entspricht. Nach Einbeziehung der Steuern wird die endgültige Summe noch höher sein, wodurch aus dem One ein teures Stadtmotorrad wird.
An ein breiteres Publikum soll das geplante NOVUS Two appellieren, bei dem das Unternehmen mit einem deutlich niedrigeren Einstiegspreis wirbt. Die Produktion möchte das Unternehmen Ende 2027 starten. Gerade dieses erschwinglichere Modell könnte dem Unternehmen helfen, mehr Kunden zu gewinnen.
Quellen:
Originaltext / Elektrickevozy.cz
NOVUS
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