Leuchte mit Reflektoren, nicht mit einer Imitation. Polizei und ITS warnen Fußgänger

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Ein Fußgänger ohne Reflektor ist bei Dämmerung bereits aus nur 30-40 Metern Entfernung sichtbar. Gute Reflektorelemente für Fußgänger erhöhen diese Entfernung auf 130-150 Meter.
Kolorierte Werbe-Anhänger erfüllen oft keine Normen und dienen lediglich als Imitation.
Ein geprüfter Reflektor muss das CE-Zeichen sowie die Konformitätsangabe nach der Norm PN-EN 17353 aufweisen.
Auch der beste Reflektorweste nützt nichts, wenn er durch einen Rucksack oder eine Tasche verdeckt wird.
Die Polizei erinnert daran.
Ein Fußgänger, der bei Dämmerung ohne geeignete Ausrüstung unterwegs ist, wird vom Fahrer erst aus einer Entfernung von etwa 30-40 Metern sichtbar, während der Einsatz zertifizierter Zubehörteile diese Distanz auf bis zu 130-150 Meter verlängert. Dadurch ist eine deutlich schnellere Reaktion sowie ein sicheres Bremsen oder Ausweichen möglich. Laut einer offiziellen Stellungnahme des Amtes für Straßenverkehr der Polizeiführung sowie des Instituts für Kraftfahrtsicherheit (ITS) bleibt die Qualität der Produkte und die Wahl echter Zubehörteile nach Norm PN-EN 17353 anstelle billiger Werbegadgets eine entscheidende Frage auf den Straßen.
Sichtbarkeit auf der Straße – eine Frage von Sekunden
Im Herbst und Winter tritt die Dämmerung besonders schnell ein, wodurch Fußgänger auf unbeleuchteten Straßen fast unsichtbar werden. Im Gegensatz zu Fahrern oder Passagieren wird ein Fußgänger weder durch den Krümmerbereich des Fahrzeugs, noch durch die Karosserie oder Airbags geschützt. Ein Zusammenstoß mit einem Auto bei Geschwindigkeiten von mehreren Dutzend Kilometern pro Stunde endet fast immer mit tragischen Folgen.
Laut Experten des Instituts für Straßenverkehr ist der entscheidende Faktor zur Vermeidung von Unfällen die Zeit, über die der Fahrer verfügt. Wenn ein Auto mit einer Geschwindigkeit von 90 km/h fährt, legt es in einer Sekunde bereits 25 Meter zurück. Der Fahrer hat nur eine Sekunde Zeit, um eine Reaktion einzuleiten, wenn er einen Fußgänger in dunkler Kleidung aus einer Entfernung von 30 Metern wahrnimmt. Die Verwendung zertifizierter Zubehörteile verlängert diese Zeit auf mehrere Sekunden, was es ermöglicht, entspannt zu bremsen oder den Fußgänger sicher zu umfahren.
Zertifikat statt buntem Gadget
Das Verkehrsamt der KGP sowie ITS weisen auf ein weit verbreitetes Problem hin: Der Markt ist überflutet mit billigen Anhängern, selbstschnürenden Bändern und Anhängern, die vorgeben, Schutzausrüstung zu sein. Die leuchtend grüne oder orangefarbene Farbe des Materials bedeutet keineswegs, dass das jeweilige Objekt das Licht der Autoscheinwerfer reflektiert.
Echte Reflektoren für Fußgänger müssen strenge technische Normen erfüllen. Vor dem Kauf sollte man sich vergewissern, dass das Produkt das CE-Zeichen sowie eine klare Bestätigung der Konformität mit der Norm PN-EN 17353 aufweist. Auf der Verpackung oder dem Produkt sollten der Herstellernamen, die Art des Produkts sowie eine Bedienungsanleitung in polnischer Sprache angegeben sein. Nur solche Zubehörteile garantieren, dass die in Kunststoff eingebauten mikroskopischen Prismen oder Glaskugeln das Licht der Scheinwerfer zurück in Richtung Augen des Fahrers lenken.
Wie man Reflektoren richtig trägt
Allein das Besitzen eines Reflektors reicht nicht aus, wenn er falsch verwendet wird. Polizei und ITS haben eine Reihe grundlegender Regeln festgelegt, die über den Schutz auf der Straße entscheiden:
Reflektor sichtbar machen: Stellen Sie sicher, dass der Reflektor nicht durch einen Schal, eine hängende Tasche oder einen Rucksack verdeckt ist.
Die Seite spielt eine Rolle: Wenn man auf der linken Straßenseite geht (gemäß den Vorschriften mit dem Gesicht zu den herankommenden Fahrzeugen), trägt man Ausrüstungsgegenstände am rechten Arm oder Bein. Wenn man in einer organisierten Kolonne auf der rechten Seite unterwegs ist, werden Reflektoren auf die linke Körperseite angebracht.
Wählen Sie helle Farben: Obwohl die Vorschriften verschiedene Farben zulassen, bieten weiße und gelbe Reflektoren eindeutig einen höheren Reflexionsgrad als rote oder grüne.
Überprüfen Sie den Verschleiß: Die auf Jacken und Rucksäcken aufgenähten Reflektortapes verschleißen beim Waschen und Gebrauch. Sie sollten regelmäßig überprüft werden. Wenn Wasser in den prismaartigen Folienstreifen gelangt, verliert das Produkt seine Eigenschaften und ist zum Wegwerfen bestimmt.
Wie testet man seinen Reflektor selbst?
Jeder Fußgänger kann in einem einfachen Test überprüfen, ob seine Ausrüstung richtig funktioniert. Es genügt, sich nach Einbruch der Dunkelheit an einem dunklen Ort aufzustellen, eine Taschenlampe (z. B. im Handy) in Augenhöhe zu platzieren und den Reflektor aus einer Entfernung von etwa 30 Metern zu beleuchten. Wenn der Reflektor einen hellen, reflektierten Punkt abgibt, ist er in Ordnung. Andernfalls muss er umgehend durch ein neues, zertifiziertes Exemplar ersetzt werden.
Die Polizei erinnert daran, dass gemäß Artikel 11 Absatz 4a des Straßenverkehrsgesetzes ein Fußgänger, der nach Einbruch der Dunkelheit außerhalb bebauter Gebiete auf der Straße unterwegs ist, gesetzlich verpflichtet ist, reflektierende Elemente zu verwenden, die für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar sind. Diese Pflicht gilt nicht nur für Straßen, die ausschließlich für Fußgänger oder für Fußgänger und Radfahrer vorgesehen sind. Experten appellieren jedoch daran, sich nicht nur an die gesetzlichen Vorgaben zu halten, sondern auch in der Stadt Reflektoren zu verwenden – insbesondere an schlecht beleuchteten Fußgängerüberwegungen.
Quelle: ITS, Polizei