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Stellantis fällt weiter an der Börse: Was ist los?

Stellantis fällt weiter an der Börse: Was ist los?

Stellantis immer weiter im Minus an der Börse: Innerhalb eines Jahres ist sein Wert fast um die Hälfte gefallen (-46,5%), doch das ist erst der jüngste Schritt in einer Reihe von Rückgängen auf 4,35 Euro. Im März 2026 lag der Kurs noch bei über 26 – was geschieht da?

Stellantis immer weiter im Minus: Es lag nicht am Elektrofahrzeug…

Stellantis immer weiter im Minus

Die Zeit ist schwierig für die gesamte europäische Automobilindustrie, die unter dem Druck chinesischer Konkurrenz steht. Doch keines der großen Unternehmen wird vom Aktienmarkt so stark unter Druck gesetzt wie Stellantis. Der frühere CEO, Carlos Tavares, wurde abgesetzt, unter anderem weil ihm vorgeworfen wurde, zu stark auf Elektrofahrzeuge gesetzt zu haben. Sein Nachfolger, Antonio Filosa, wechselte abrupt auf Hybride, doch die Analysten bleiben sehr skeptisch. Offensichtlich lag das Problem nicht bei batteriebetriebenen Autos. Zuletzt kam eine negative Bewertung von Berenberg, das in einem Bericht über die europäische Automobilbranche die Empfehlung für die Aktie von „Buy“ auf „Hold“ senkte. Dabei wurde der Zielkurs drastisch von 7,8 auf 5,1 Euro gesenkt. Für Volkswagen wurde hingegen weiterhin „Buy“ empfohlen, und BMW wurde von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft. Für Renault, Porsche und Mercedes blieb die Empfehlung weiterhin „Hold“.

Die Situation ist weniger kritisch als im Jahr 2024, aber…

Stellantis immer weiter im Sinkflug

Die Meinung von Berenberg kann als eine unter vielen Bewertungen angesehen werden, doch Italien sollte sich ernsthafte Fragen zu dieser Situation stellen. Über die Krise bei Volkswagen wurde viel – und zu Recht – gesprochen, mit der Streichung von mindestens 100.000 Arbeitsplätzen und der Schließung von vier Werken in Deutschland. Das Problem: Überkapazitäten in der Produktion. Während die VW-Werke zu 70 Prozent ihrer Kapazität arbeiten, liegt der Wert für die italienischen Stellantis-Werke bei 60 Prozent. Berenberg räumt ein, dass die Situation im Vergleich zu 2024 weniger kritisch ist, da mehr als 75–80 Prozent der Bestände aus neuen Modellen bestehen. Die Preise sind außerdem attraktiver. Wir fügen hinzu, dass Stellantis gerade in dem Moment die Entwicklung im Bereich Elektrofahrzeuge bremst, in dem diese auf den wichtigsten Märkten erhebliche Marktanteile erreichen. In Frankreich liegen wir bei 38 Prozent (mit 2 Prozent Diesel), in Deutschland bei 27 Prozent, wobei die Modelle des Konzerns nicht unter den führenden Plätzen sind. Mit all dem

Die Beschäftigten, die Italien hat – wir alle hoffen auf eine Erholung von Stellantis. Aber ohne bequeme Ausreden.

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Quelle: VaiElettrico