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Stellantis verkauft Free2move an Mutares

Stellantis verkauft Free2move an Mutares
Stellantis gibt sein Carsharing-Geschäft auf und verkauft die Free2move-Sparte an das in München ansässige Investitionsunternehmen Mutares – das vornimmt, mehr Elektrofahrzeuge einzusetzen. Der Deal ist Teil der strategischen Umstrukturierung des Automobilkonzerns und soll bis Ende 2026 abgeschlossen werden. Stellantis und Mutares haben eine Vereinbarung über die vollständige Übernahme von Free2move unterzeichnet. Das Carsharing-Unternehmen bietet derzeit freie Fahrzeugverfügbarkeitsdienste in 14 großen Städten in Europa und den Vereinigten Staaten an, die rund um die Uhr über seine eigene App nutzbar sind. In Deutschland ist der Service in Berlin, München, Köln, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf verfügbar. Im Jahr 2024 wurde Share Now in Free2move integriert, das wiederum 2019 aus der Fusion von BMWs Carsharing-Dienst Drive Now und Daimlers Pendant Car2Go entstanden ist. Der Verkauf entspricht dem disziplinierten Finanzmanagementansatz von Stellantis, wie er in seinem Strategieplan „FaSTLAne 2030“ dargelegt ist. Das Unternehmen konzentriert seine finanziellen Ressourcen wieder auf sein Kerngeschäft im Automobilbereich sowie auf hochmargige Schlüsselregionen und -technologien. Mit diesem Schritt möchte der Hersteller mehrerer Marken (einschließlich Fiat, Opel und Peugeot) sein Portfolio vereinfachen und die operativen Komplexitäten im Bereich Mobilitätsdienste verringern. „Indem wir unseren Fokus auf die Kernaktivitäten der Automobilbranche verstärken, verbessern wir unsere Fähigkeit, langfristige Leistungen zu erbringen“, sagte Virgilio Cerutti, Leiter für Geschäftsentwicklung und Partnerschaften bei Stellantis. Das Unternehmen arbeitet eng mit allen Beteiligten zusammen, um einen reibungslosen Übergang für Kunden, Partner und Mitarbeiter zu gewährleisten. Der spezialisierte Private-Equity-Investor Mutares plant nun, Free2move als unabhängige Plattform im Mobilitätssektor neu zu positionieren. Zu den wichtigsten Prioritäten für die zukünftige Entwicklung gehören eine effizientere Verwaltung des internationalen Fahrzeugparks, weitere Elektrifizierung des Parks sowie erhöhte operative Flexibilität. Laut Mutares dienen gezielte Investitionen dazu, die Wettbewerbsfähigkeit in einer herausfordernden Marktumgebung zu stärken. „Free2move’s Carsharing-Geschäft vereint eine starke, international anerkannte Marke mit großem Potenzial für operative Verbesserungen nach einer geplanten Trennung von Stellantis“, erklärte Johannes Laumann, CIO von Mutares. Gemeinsam streben sie danach, das Geschäftsmodell zu stärken und das Unternehmen als unabhängige Plattform etablieren. Mutares ist im Bereich der Elektromobilität kein Unbekannter: Im Jahr 2023 übernahm das in München ansässige Unternehmen Efacec, einen portugiesischen Hersteller von Ladeinfrastruktur. Zu seinem Portfolio gehören außerdem hochspezialisierte Automobilzulieferer wie die in Frankfurt am Main ansässige FerrAl United Group, die gefertigte Teile, gegossene Komponenten sowie bearbeitete Baugruppen an Hersteller auf der ganzen Welt liefert. Die Vollendung der Übernahme von Free2move durch Mutares ist weiterhin von den üblichen regulatorischen Genehmigungen sowie Beratungsprozessen mit Arbeitnehmervertretern abhängig. stellantis.com
BMWStellantisrangeEV

Quelle: electrive