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Stark verwandelt sein 80 PS starkes Elektrosupermoto in ein mit Titan ausgestattetes, verdecktes Ungetüm

Stark verwandelt sein 80 PS starkes Elektrosupermoto in ein mit Titan ausgestattetes, verdecktes Ungetüm

Stark Future hat bereits sein unglaublich leistungsstarkes elektrisches Dirtbike in ein für die Straße geeignetes Supermoto umgewandelt – mit dem ich kürzlich durch die Straßen und Städte rund um Barcelona fahren konnte (mehr zu dieser Erfahrung folgt bald). Doch nun geht das Unternehmen mit dem neuen Stark VARG SM Sköll noch einen Schritt weiter und präsentiert eine limitierte, nahezu vollständig in Schwarz gehaltene Version des 80-PS-elektrischen Supermotos.

Und wenn ich von limitiert spreche, meine ich das auch so. Stark gibt an, weltweit nur 500 nummerierte Exemplare herstellen zu wollen, wobei keine weitere Produktion geplant ist. Angesichts der Verkaufsraten von Stark werden diese 500 Stück wahrscheinlich nicht lange auf dem Markt bleiben.

Der Name stammt aus der nordischen Mythologie, wo Sköll der Wolf ist, der die Sonne am Himmel jagt und letztendlich dazu bestimmt ist, sie zu fangen und zu verschlingen. Das erklärt sowohl den Namen als auch die ziemlich extreme Bereitschaft, scheinbar alles zu verdunkeln, was Stark in die Hände bekommen konnte.

Basiert auf dem vorhandenen VARG SM verfügt der Sköll über die volle ALPHA-Ausstattung von Stark mit einer Spitzenleistung von 80 PS sowie einem einstellbaren Dynamischen Traktionskontrollsystem. Das zugrunde liegende Motorrad bleibt größtenteils unverändert, einschließlich des 7,2 kWh großen Batteriepakets, der Ein-Gang-Antriebstechnik, der Chassisarchitektur sowie des mit Kohlenstofffaser umhüllten Motors mit integriertem Wechselrichter.

Aber Stark hat nicht einfach nur die VARG SM schwarz lackiert und es dabei belassen. Diese Dunkelheit entsteht durch Herstellungsänderungen, nicht durch schwarzes Airbrushen.

Laut dem Unternehmen wurde im Grunde jedes geeignete Bauteil durch Anodisieren, Pulverbeschichtung oder andere Finish-Prozesse in irgendeiner Form schwarz behandelt. Dazu gehören die oberen und unteren Dreifachklammern, der Lenkstängel, das Schwingelement, die Motorhülle, die Gehäuse der Umwandler, der Deckel des Ladeanschlusses, die Ladestation und sogar der Schalter am Lenker.

Die schwarz anodisierten Dreifachklammern erhalten außerdem eine individuelle, limitierte Gravur.

Es gibt eine auffällige Ausnahme in all dieser Dunkelheit: Die Kette des 520 RK MXU behält ihre goldene Farbe bei und kontrastiert damit zum schwarzen Hinterradzahnrad aus 7075 T6.

Stark brachte den Sköll somit etwas auf Diät.

Neue, 3D-gedruckte Titan-Fußpedale sparen im Vergleich zu den Standardteilen 140 Gramm, während ein komplettes Titan-Bolzenset weitere 900 Gramm einspart. Insgesamt reduziert das das Gewicht des Bikes um 1,1 kg (2,4 Pfund), wodurch das angegebene Gewicht vom 124,5 kg (274,5 Pfund) des Standard-VARG SM auf 123,4 kg (272 Pfund) sinkt.

Dadurch wird der Sköll zum leichtesten VARG SM, den Stark je hergestellt hat.

Zugegeben liegt der Ersatz von fast einem Kilogramm an Bolzen durch Titan wohl am Ende des Spektrums der Gewichtseinsparung mit abnehmender Effektivität. Doch nachdem ich kürzlich persönlich die sammlungsgroßen Titan-3D-Drucker in Starks Produktionsstätte gesehen habe, ist das genau die Art von unnötigem Überfluss, den ich auch von ihrer Sonderausgabe mit 500 Exemplaren eines 80-PS-elektrischen Supermotos erwarten würde.

Und wenn man bereits das absurd hohe Leistungsgewichtsverhältnis der VARG-Plattform bedenkt, wird das Wegnehmen von ein paar weiteren Pfund sicherlich nicht schaden. Das verrückte Erlebnis wird nur noch verrückter werden.

Die Stark VARG SM Sköll’ 500 werden ab Oktober 2026 ausgeliefert.

Für alle, die sich den normalen VARG SM angeschaut haben und dachten: „Das ist großartig, aber es braucht mehr Titan und weniger Farbe“, sieht es so aus, als wäre gerade Ihr Motorrad angekommen.