Der Skoda Peaq ist kein 7-Sitzer. Leider handelt es sich um ein Auto mit 5+2 oder sogar 4+2 Sitzplätzen. Erste Eindrücke von Nyland [YouTube]
![Der Skoda Peaq ist kein 7-Sitzer. Leider handelt es sich um ein Auto mit 5+2 oder sogar 4+2 Sitzplätzen. Erste Eindrücke von Nyland [YouTube]](https://api.ev-route.com/storage/news/2026-08/skoda-peaq-nie-jest-samochodem-7-osobowym-to-auto-1.webp)
Bjorn Nyland hatte die Gelegenheit, sich den statischen Auftritt des neuesten und größten Elektrofahrzeugs von Skoda, der Skoda Peaq, anzusehen. Er quetschte sich auch in die dritte Sitzreihe, um zu zeigen, dass dort im Grunde genommen kein Platz ist. Die Skoda Peaq ist 4,87 Meter lang und hat eine Radstandlänge von 2,97 Metern – sehr ähnlich wie der verstorbenen Verbrennungsmotorversion des Ford Galaxy – doch in der letzten Sitzreihe passen nur kleine Kinder hinein. Wer ein echtes 2+4-Fahrzeug benötigt, entscheidet sich entweder für einen Minivan (z. B. Kia PV5) oder für einen SUV mit einer Länge von mindestens fünf Metern (Kia EV9, Hyundai Ioniq 9).
Skoda Peaq – Eindrücke nach dem ersten Kontakt
Das Auto wurde in der Top-Ausstattungsversion vorgestellt, mit ErgoSeat-Sitzen und Oberschenkelstützen. Wie alle neuen Fahrzeuge auf der MEB+-Plattform verfügt es am Lenkrad über einen normalen Display, der als Tachometer dient, sowie ein vertikal angeordnetes Zentraldisplay. Bei 99 Prozent Akkuladung betrug die Reichweite des Skoda Peaq laut Anzeige 515 Kilometer – es handelt sich somit um die Variante Peaq 90 mit dem 91 (86) kWh großen Akkupaket, das nur in den größten Fahrzeugen des Volkswagen-Konzerns auf der MEB+-Plattform verwendet wird.

Skoda Peaq, Pressefotos (c) Skoda


Das Mitteltunnel des Skoda Peaq. Sichtbar sind die klassischen Schalter zur Steuerung der Temperatur und der Lüftung sowie ein Lautstärkeregler. Unten befinden sich magnetische Halterungen mit induktiven Ladern (c) Bjorn Nyland / YouTube
Eine Besonderheit waren die beiden MagSafe-Lader im Mitteltunnel, die beim Laden iPhones sowie einige der neuesten Handys anderer Marken magnetisch festhalten. Der vordere Beifahrersitz verfügte über einen Isofix-Anschluss. Im Fond gab es viel Platz für die Beine, in der Mitte war außerdem ein zusätzlicher Behälter für kleine Gegenstände installiert – das Auto schien für eine Familie von 2+2 konzipiert zu sein. Enttäuschend war hingegen der Platz im dritten Sitzreihen. Nyland, ein Mann mit einer Körpergröße von 1,73 Metern, passte nicht hinter sich und hatte nur knapp Platz über dem Kopf.


Noch schlimmer: Als die mittlere Sitzreihe so eingestellt wurde, um mehr Platz für die Insassen zu schaffen, reichte es in der zweiten Reihe einfach nicht mehr für die Beine. Leider hat Skoda darauf verzichtet, auf den Kofferraum zu verzichten. Die 7-sitzige Skoda Peaq mit ausgeklappter dritter Sitzreihe bietet hinter den Rückenlehnen durchaus genügend Stauraum von 299 Litern – und das ist laut VDA der Wert, der bis zu den Rückenlehnen oder Fensterrändern gemessen wird. Ein netter Zusatz war außerdem der im vorderen Bereich geschaffene Platz für eine Heckscheibenjalousie (37 Liter, diesmal gemessen mit Flüssigkeit).


Die Produktion des Skoda Peaq hat bereits begonnen, und in West- sowie Nordeuropa taucht das Modell allmählich in den Autohäusern auf. Die Lieferungen beginnen vor Ende des Jahres, in Polen soll das Auto erst in der ersten Hälfte des Jahres 2027 erhältlich sein. Die Preise für den Skoda Peaq beginnen bei 49.900 Euro für die Variante mit 63 (59) kWh Akkukapazität. Die Version mit der größten Reichweite und Hinterradantrieb, der Peaq 90, soll 57.900 Euro kosten, was in Polen etwa 250.000 bis 260.000 Złoty entspricht.
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