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Der Škoda Epiq 40 kostet in Polen ab 122.900 zł. Der kleine MEB+-Wert sinkt auf das Niveau von Dieselautos.

Der Škoda Epiq 40 kostet in Polen ab 122.900 zł. Der kleine MEB+-Wert sinkt auf das Niveau von Dieselautos.

Škoda hat die polnischen Preise für das Modell Epiq 40 bekannt gegeben und sofort einen Erstauslieferungsrabatt hinzugefügt. Die Version Essence beginnt bei 122.900 Złoty, während die ausgestattetere Version Selection bei 132.900 Złoty liegt. Bei einem Auto auf der MEB+-Plattform handelt es sich dabei bereits um ein Niveau, bei dem einige Kunden tatsächlich Elektroautos nicht mehr mit Tesla, sondern mit besser ausgestatteten Benzin-Crossovers vergleichen werden.

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Die günstigste Variante verfügt über einen Akku mit 37 kWh Nettokapazität, eine Leistung von 99 kW sowie ein DC-Laden mit bis zu 88 kW. Auf dem Papier klingt das bescheiden, doch für ein städtisches oder vorstädtisches Auto der B-Klasse könnte das ausreichen.

Preise, Raten und wo der Haken ist

Das Erstauslieferungsangebot senkt den Katalogpreis um 4.600 Złoty. Der Epiq 40 Essence kostet somit 122.900 Złoty statt 127.500 Złoty, und der Epiq 40 Selection 132.900 Złoty statt 137.500 Złoty.

Škoda stellt außerdem die Finanzierung bereit. Der Essence soll im Leasing 958 zł Netto pro Monat und bei einer Kreditfinanzierung 1.176 zł Brutto kosten. Für die Version Selection sind es 1.056 zł Netto im Leasing und 1.295 zł Brutto bei einer Kreditfinanzierung.

Aber hier kommt das klassische Problem: Die angegebenen Raten gelten für eine Finanzierung über 36 Monate mit einer jährlichen Kilometerleistung von 10.000 km und einer Anfangskostenpauschale von 12.500 zł Brutto. Die Angebotsbedingungen erscheinen also attraktiv, doch es handelt sich nicht um ein Auto, das man einfach für „eine Tausend-Złoty-Summe“ bekommt.

Kleine Batterie, sinnvolle Chemie, schnelles Laden für die Klasse

Der Epiq 40 verfügt über einen Akku mit einer Kapazität von 38,5 kWh Brutto, was 37 kWh Netto entspricht, und basiert auf der LFP-Chemie. Die Reichweite nach WLTP beträgt bis zu 320 km.

Das Aufladen von 10 auf 80 Prozent sollte 23 Minuten dauern, wobei die maximale Leistung bei 88 kW liegt. Das ist zwar kein Niveau wie bei EV3 oder größeren Modellen mit 800 V, aber in der Klasse der kleinen Elektroautos ist das Ergebnis durchaus ordentlich. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es sich um eine Batterie handelt, für die man keine hunderttausend Watt benötigt, um schnell 80 Prozent zu erreichen.

Die Antriebskraft wird auf die Vorderachse geleitet. Der Motor entwickelt 99 kW, das entspricht 135 PS, sowie 267 Nm Drehmoment. Eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 9,9 Sekunden macht in Tabellen vielleicht keinen großen Eindruck, aber für Stadtfahrten und die Umgehungsstraßen sollte das ausreichen.

Ausmaße und Ausstattung. Hier kann der Epiq durch seine Praktikabilität überzeugen.

Die Karosserie ist 4.171 mm lang, 1.798 mm breit und 1.581 mm hoch. Der Wendekreis beträgt 10,15 m, sodass das Auto in der Stadt gut zurechtkommen sollte.

Draußen sieht es zwar interessant aus, aber im Inneren ist es noch faszinierender. Der Kofferraum fasst 475 Liter – das ist ein sehr gutes Ergebnis für diese Fahrzeuggröße. Hinzu kommen ein optionaler Frunk mit 25 Litern Fassungsvermögen sowie über 28 Liter an verschiedenen Ablagen im Innenraum.

Standardmäßig sind in der Essence-Version unter anderem LED-Scheinwerfer, Climatronic-Klimaanlage, ein 13-Zoll-Infotainmentscreen, SmartLink, adaptiver Tempomat mit Predictive Function, hintere Parksensor, Crossroad Assist sowie 7 Airbags enthalten. Die Selection-Ausstattung bietet zusätzlich eine Rückfahrkamera, vordere Sensoren, beheizte Sitze und Lenkrad, getönte Scheiben, Kessy Advanced sowie bidirektionales Laden. Das klingt tatsächlich besser als eine typische Marketingbeschreibung einer „erweiterten Ausstattungslinie“.

Fahrtests in Polen – aber nicht unbedingt in der günstigen Version

Der Importeur hat bereits die ersten Exemplare und startet mit Probefahrten in Polen. Die Präsentationen sind für den Zeitraum vom 21. September bis zum 3. Oktober geplant, unter anderem in Zielona Góra, Wrocław, Katowice, bei Warschau, Krakau, Gdańsk und Posen, in der Regel zwischen 11 und 18 Uhr.

Doch es gibt ein kleines „Aber“. Laut Marktinformationen sollen hauptsächlich reich ausgestattete Exemplare mit einer größeren Batterie von 55 kWh Bruttokapazität und 51,5 kWh Nettokapazität zum Einsatz kommen, vermutlich als Epiq 60 First Edition 55. Eine solche Version beginnt bei 167.450 Złoty, sodass jemand, der das Auto für 122.900 Złoty besichtigen will, im Showroom etwas deutlich Teureres und Besserausgestattetes sehen könnte. Das ist nicht gut.

Für den Moment wirkt Epiq wie einer der vernünftigsten kleinen Elektroautos für diejenigen, die eine in Polen bekannte Marke, gute Praktikabilität sowie einen Preis wünschen, der eher dem eines gewöhnlichen Autos entspricht als dem von Premium-Elektroautos. Die Frage ist nur, ob es Sie zu diesem Preis mehr überzeugt als der Renault 5, das zukünftige ID. Cross oder die chinesische Konkurrenz?

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