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Rot-Grün will künstlichen E-Auto-„Lärm“ verbieten

Rot-Grün will künstlichen E-Auto-„Lärm“ verbieten
Hyundai-Ioniq-5-N

Bild: Hyundai (Symbolbild)

Die Hamburger Rot-Grüne-Koalition plant, künstlich erzeugten Motorenlärm bei Elektroautos teilweise zu verbieten. Die SPD-Fraktion möchte den Senat dazu bewegen, sich auf Bundesebene für ein solches Verbot einzusetzen, berichtet die Zeit. Ein entsprechender Antrag soll in der nächsten Bürgerschaftssitzung am 16. September beschlossen werden.

Ole Thorben Buschhüter, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, kritisierte die Nachahmung von Verbrennungsmotoren und erklärte: „Technischer Fortschritt sollte Verkehrslärm reduzieren und ihn nicht künstlich wieder zurückholen“. Diesen unnötigen Lärm wolle man bundesweit unterbinden.

Buschhüter betonte jedoch, dass notwendige Warngeräusche bei niedrigen Geschwindigkeiten zur Sicherheit gehörten und unberührt bleiben sollen. Letztere, sogenannte AVAS-Technik (Acoustic Vehicle Alerting System) ist seit 2019 in der EU für rein und teilelektrische Fahrzeuge vorgeschrieben.

Zudem verfolgt die Koalition das Ziel, strenger gegen „Autoposing“ vorzugehen. Das umfasst laut Grünen-Mobilitätsexpertin Rosa Domm technisch manipulierte Fahrzeuge sowie aggressives Fahren und absichtliches Erzeugen von Motorenlärm. Die Grünen-Fraktion möchte hierfür einen Entschließungsantrag aus Bremen im Bundesrat unterstützen, um die Arbeit der spezialisierten Hamburger Polizeieinheit durch bundesweite Regeln zu stärken.

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

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