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Sonstiges

Der Roadster soll der am schnellsten ladbare Tesla sein. Dabei helfen ihm spezielle Zellen.

Der Roadster soll der am schnellsten ladbare Tesla sein. Dabei helfen ihm spezielle Zellen.

Der neue Roadster verfügt über eine Batterie, die auf hohe Leistung und schnelles Laden ausgelegt ist. Tesla hat dafür die 4680-Zellen sowie deren Gehäuse und die Kühlungsmethode angepasst.

Spezialzellen für den sportlichen Tesla

Der neue Roadster beeindruckte vor allem mit seinen Düsen und akrobatischen Manövern. Doch auch in seiner Batterie gab es deutliche Veränderungen. Details dazu lieferte Lars Moravy, Leiter der Fahrzeugentwicklung bei Tesla, in Interviews mit Hagerty und anderen Automobilmedien.

Die Grundlage bilden zylindrische 4680-Zellen, deren chemische Zusammensetzung Tesla der hohen Leistung angepasst hat. Laut Moravy nutzen sie weiterhin Lithium-Ionen-Technologie mit Nickel. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Fähigkeit, Energie schnell aufzunehmen und abzugeben.

Die Batterie versorgt ein Paar Elektromotoren, die ausschließlich die Hinterräder antreiben. Laut Hagerty sollen alle drei Versionen eine Leistung von über 1 MW sowie einen Drehmomentwert von 1.400 Nm bieten. Eine so leistungsstarke Antriebseinheit stellt hohe Anforderungen an die Zellen sowie an deren Kühlung.

Aluminiumgehäuse und Zweifachkühlung

Anstelle von Stahlgehäusen verfügen die Zellen über Aluminiumgehäuse. Laut Moravy sind diese leichter und leiten Wärme besser ab. Zudem nutzt jede Zelle eine Zweifachkühlung, die dazu dient, bei hohen Belastungen die Temperaturen unter Kontrolle zu halten.

Den oberen Teil des Batterieblocks schützt eine Titanplatte. Moravy erklärt deren Verwendung mit der Kombination aus geringem Gewicht, geringerer Dicke und Wärmeisolierung. Der untere Deckel bleibt aus Aluminium gefertigt und soll die Batterie vor Feuchtigkeit und Stößen schützen.

Eine solche Lösung wird auch die Ladegeschwindigkeit verbessern. Laut Moravy handelt es sich dabei um die schnellste ladbare Batterie von Tesla. Eine verbesserte Wärmeableitung ist auch beim Aufladen wichtig, da die Zellen dann eine hohe elektrische Leistung aufnehmen müssen.

Zehnminütiges Laden und eine Reichweite von über 480 km

Moravy gibt an, dass eine Aufladung von 15 auf 85 % in etwa zehn Minuten möglich ist. Ein solches Ergebnis würde den Roadster zu den sehr schnell ladbaren Elektrofahrzeugen zählen lassen. Es handelt sich derzeit noch um einen deklarierten Wert, der in einem Serienfahrzeug überprüft werden muss.

Tesla hat die genaue Batteriekapazität bisher nicht veröffentlicht. Das Automobilunternehmen verspricht eine Reichweite von über 300 Meilen, also etwa 480 Kilometern. Im Vergleich zum ursprünglich im Jahr 2017 angekündigten Ziel von über tausend Kilometern rechnet man nun mit einer deutlich kürzeren Strecke.

Auch einige weitere Parameter bleiben offen. Beispielsweise die Spannung zwischen 800 und 1.000 V sowie die Ladeleistung im weiten Bereich von 500 kW bis 1 MW. Tesla plant den Produktionsstart für das Jahr 2028, weshalb sich die endgültigen Spezifikationen noch ändern können.

Quellen:

Originaltext / Elektrickevozy.cz

Hagerty / YouTube

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