RhönEnergie Fulda errichtet HPC-Lader in Süddeutschland

Der kommunale Versorger RhönEnergie Fulda wird mit seinem Ladesäulen-Angebot zunehmend bundesweit aktiv: Das Unternehmen hat sich jetzt in Partnerschaft mit GP Joule Connect einen Rahmenvertrag zur Errichtung von 38 HPC-Ladepunkten in Süddeutschland gesichert.
Bild: Rhön Energie Fulda
RhönEnergie Fulda ist ein kommunales Energie- und Infrastrukturunternehmen mit Sitz im hessischen Fulda. Im Bereich Ladeinfrastruktur vergrößert der Versorger nun aber seinen Wirkbereich erheblich: Konkret geben die Verantwortlichen an, einen Rahmenvertrag über 38 Schnellladepunkte an zwölf Standorten eines „großen Lebensmittelhändlers“ in Süddeutschland unterzeichnet zu haben. Namentlich genannt wird der Vertragspartner nicht. Auch die Standorte selbst werden nicht näher eingegrenzt.
Klar ist hingegen: Die 38 Schnellladepunkte mit bis zu 400 kW sollen zeitnah errichtet und im Sommer 2027 in Betrieb genommen werden. Gemäß den Pressebildern handelt es sich um HPC-Geräte von Alpitronic. Bei der Umsetzung des Projekts arbeitet die RhönEnergie Fulda mit dem Ladeinfrastruktur-Spezialisten GP Joule Connect zusammen. Die RhönEnergie Fulda übernimmt dabei den kaufmännischen Betrieb der Ladeinfrastruktur. GP Joule Connect ist für Planung, Umsetzung und den technischen Betrieb der Schnellladepunkte verantwortlich.
Die RhönEnergie Fulda gibt an, bereits über Erfahrung mit überregionalen Ladeinfrastrukturen zu verfügen, etwa durch Projekte in Frankfurt am Main, Hannover und Garching bei München. Mit dem neuen Rahmenvertrag legt die RhönEnergie nun nach. Das Kommunalunternehmen betont dabei die strategische Bedeutung dieser Entwicklung: Neben Projekten in der Region setze man zunehmend auch auf überregionale Partnerschaften und Lösungen für Gewerbe- und Standortkunden, um „die eigene Kompetenz in Planung, Betrieb und Vermarktung von Ladeinfrastruktur bundesweit weiter auszubauen“. Insgesamt hat der Versorger nach eigenen Angaben bereits 1.000 Ladepunkte installiert.
„Für den weiteren Hochlauf der Elektromobilität braucht es leistungsfähige Ladeangebote an gut erreichbaren Standorten“, betont Florian Michaelis, Abteilungsleiter für E-Mobilität bei der RhönEnergie Fulda. „Gemeinsam mit starken Partnern können wir solche Projekte effizient realisieren und unsere Erfahrung aus zahlreichen Ladeinfrastrukturprojekten über die Region Fulda hinaus einbringen.“