Rheinmetall präsentierte eine neue Version des Ladebordwänders. Dieses Mal handelt es sich um eine Insel.

Rheinmetall stellt nicht nur Panzer und Schützenfahrzeuge her, sondern auch Bordsteine mit Typ-2-Anschlüssen, die es ermöglichen, Fahrzeuge daran anzuschließen. Das Unternehmen hat soeben eine weitere Variante seiner Lösung vorgestellt: eine metallene Insel, die für den Einsatz auf größeren Parkplätzen geeignet ist, wo ein herkömmlicher Bordstein nur stören würde oder unzugänglich wäre. Die Insel ist so konzipiert, dass sie eine höhere Belastbarkeit aufweist und ein schnelleres Aufladen ermöglicht.
Rheinmetall – gute Ingenieurskunst für einen guten Zweck
Die Insel wird direkt auf der Oberfläche des Parkplatzes montiert; die RFID-Schnittstelle sowie das Typ-2-Ladegerät sind von oben zugänglich. Von oben aus ist auch der gesamte Leistungsmodul erreichbar, wodurch im Falle eines Defekts ein reibungsloser und schneller Austausch möglich ist. Das Gerät kann bis zu 22 kW leisten (Wechselstrom, AC); die metallische Abdeckung kann den Durchfahrt von Lieferwagen, leichten Lastkraftwagen oder anderen im Fuhrpark eingesetzten Fahrzeugen standhalten, weshalb es nicht notwendig ist, sie mit zusätzlichen Stützen zu schützen.

Dieses kleine Gerät wurde für Unternehmen und Standorte entwickelt, die über große Parkplätze verfügen, auf denen die Autos mehrere Stunden lang stehen. Auf kleinen Parkplätzen oder Straßenparkplätzen ist der Rheinmetall-Bordstein eine bessere Lösung. Er ist in betonierter oder metallischer Ausführung erhältlich (Bild unten) und kann optional lackiert werden. Das Foto ist nicht besonders klar, daher sei erwähnt, dass alle Geräte vollständig den deutschen Vorschriften entsprechen; sie verfügen neben Leuchtindikatoren für den Betriebsmodus auch über einen Energiezähler (ein kleiner blaugrauer Rechteck auf weißem Hintergrund):

Auch wenn die Lösungen von Rheinmetall anfällig für Wettereinflüsse zu sein scheinen, zeigten mehr als einjährige Tests in Köln (Deutschland) eine Zuverlässigkeit der Ausrüstung von über 99 Prozent unabhängig vom Wetter. Die Ladepunkte wurden nur einmal abgeschaltet, als mangelnde Niederschläge zum Anstieg von alten Blättern sowie Staub und Schmutz führten. Die Ausrüstung erhielt außergewöhnlich hohe Bewertungen bei den erfahrensten Nutzern von Elektrofahrzeugen – das Anschließen des Steckers an eine benachbarte Steckdose gilt für sie als die intuitivste Lösung.
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