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Quehenberger verdoppelt sein Fuhrpark an batterieelektrischen Lastwagen

Quehenberger verdoppelt sein Fuhrpark an batterieelektrischen Lastwagen

Das österreichische Logistikunternehmen Quehenberger erweitert weiterhin seine Flotte an Elektro-Lkws. Bis Ende 2026 wird das Unternehmen – das unter anderem für die Drogeriekette dm tätig ist – die Anzahl seiner eigenen E-Lkws von 13 auf 24 fast verdoppeln und gleichzeitig die notwendige Ladeinfrastruktur aufbauen.

Quehenberger setzt unter anderem den Mercedes-Benz eActros 600 ein

Bild: Quehenberger

Quehenberger Logistics gehört zu den Pionieren des vollständig elektrischen Gütertransports in Österreich: Schon im Jahr 2018 gehörte das Unternehmen zu den Pilotkunden des MAN eTGM, einem 26-Tonnen-Elektro-Lkw für den Versandtransport, der später in kleiner Serie hergestellt wurde.

Von da an ist viel geschehen – und Quehenberger verfügt nun über den größten bekannten Elektrofahrzeugbestand in der Drogeriekette dm. Nachdem im Jahr 2024 die ersten drei batterieelektrischen Lkw für den Kunden eingesetzt wurden, versorgt Quehenberger seit dem Frühjahr etwa 100 dm-Filialen in Wien mit zehn Elektro-Lkw.

Bis zum Ende des Jahres soll sich Quehenberger’s Elektroflotte weiter vergrößern, obwohl das in Straßwalchen bei Salzburg ansässige Unternehmen nicht verraten hat, für welche Kunden die neuen Elektro-Lkw bestimmt sind. Jedenfalls soll die Anzahl der Elektro-Lkw bis Ende 2026 von 13 auf 24 Fahrzeuge steigen – einschließlich der Erweiterung der notwendigen Ladeinfrastruktur. Laut dem Unternehmen bedeutet dies, dass künftig 60 Prozent seiner österreichischen Flotte elektrisch angetrieben sein werden. Danach soll sich die Elektroflotte innerhalb von zwei Jahren erneut verdreifachen, wobei weitere 50 Elektro-Lkw hinzukommen sollen.

„Wir sind überzeugt, dass elektrische Mobilität ein wesentlicher Bestandteil der Zukunft des Gütertransports ist“, erklärte Christian Fürstaller, CEO von Quehenberger Logistics. „Deshalb erweitern wir kontinuierlich unsere elektrische Flotte sowie die Ladeinfrastruktur.“ Die Tatsache, dass Quehenberger bereits 2018 seinen ersten Elektro-LKW erhielt, zahlt sich nun aus: „Da wir von Anfang an dabei waren, kennen wir die praktischen Anforderungen. Diese Expertise geben wir direkt an unsere Kunden weiter“, fuhr Fürstaller fort.

Laut Quehenberger liegt der Schlüssel zum erfolgreichen Einsatz von Elektro-LKWs darin, sie gezielt und intelligent einzusetzen. Sie eignen sich besonders für den städtischen Versand, planbare Routen sowie Einsatzgebiete mit optimaler Ladeinfrastruktur.

„Die E-Mobilität im Güterverkehr funktioniert nicht mit einem pauschalen Ansatz“, betonte Andreas Letsch, Geschäftsführer bei Quehenberger Logistics. „Der Schlüssel liegt in der genauen Analyse der Betriebsprofile, der strategischen Routenplanung sowie der intelligenten Integration in bestehende Logistikprozesse. Genau hier liegt unser Fachwissen.“

Quehenberger hat nicht offenbart, welche Elektro-Lkw-Modelle es derzeit einsetzt oder beschafft. Aus der Vergangenheit ist jedoch bekannt, dass das Unternehmen mehrere Volvo FM Electric-Fahrzeuge betreibt. Das aktuelle Pressebild zu dieser Ankündigung (siehe oben) zeigt außerdem einen Mercedes-Benz eActros 600.