Produktion rollt wieder: Opel Eisenach erhöht E-Auto-Quote

Das Opel-Werk in Eisenach hat seinen regulären Betrieb nach mehreren Unterbrechungen seit Anfang Oktober wieder aufgenommen. Durch die Optimierungsmaßnahmen soll der Anteil an elektrifizierten Fahrzeugen im Werk bis zum Jahresende schrittweise von rund 50 auf 60 bis 70 Prozent steigen.

Nach dem Abschluss mehrwöchiger Umbauarbeiten hat das Opel-Werk in Eisenach den regulären Betrieb wieder aufgenommen. Seit Anfang Oktober war die Fertigung an einzelnen Tagen unterbrochen, um notwendige Instandhaltungsarbeiten durchzuführen und die Abläufe gezielt zu optimieren, damit in Eisenach künftig mehr Elektroautos vom Band rollen können, informierte eine Unternehmenssprecherin.
Der Standort profitiert dabei von den umfangreichen Modernisierungen der vergangenen Jahre. Der Mutterkonzern Stellantis hatte das Werk mit Investitionen von rund 130 Millionen Euro für die Fertigung auf einer flexiblen Multi-Energy-Plattform ausgerüstet.
Dadurch können auf den Anlagen verschiedene Antriebsvarianten des Opel Grandland – von Batterie-elektrischen Modellen über Plug-in-Hybride bis hin zu klassischen Hybriden – über eine gemeinsame Linie gefertigt werden. Durch diesen Wandel hat sich der Standort Eisenach von der reinen Verbrennerlogik gelöst und kann das Produktionsvolumen dynamisch an die Nachfrage anpassen.
Derzeit arbeiten rund 1.100 Beschäftigte im Eisenacher Werk im Zwei-Schicht-Betrieb. Die Ausrichtung auf Elektromobilität zeigt sich auch in den aktuellen Stückzahlen: Etwa die Hälfte der gefertigten Fahrzeuge hat einen elektrifizierten Antrieb. Laut einer Unternehmenssprecherin soll dieser Anteil bis Ende 2026 schrittweise auf 60 bis 70 Prozent steigen.