Preisnachlass zum Marktstart: Jetta M6 rollt in den Handel

VWs Submarke bringt den Jetta M6 zu den Händlern in China. Mit Marktstart korrigiert der Hersteller zudem die Preise aus dem Vorverkauf um 1.000 Yuan, rund 134 Euro, nach unten. Mit welchen Details die Mittelklasse-Limousine punkten möchte und alle wichtigen Daten zu den drei verfügbaren Versionen hier!
Bild: FAW-Volkswagen
Nachdem FAW-Volkswagen Ende September 2026 den Vorverkauf für die neue Elektro-Limousine Jetta M6 eingeläutet hat, erfolgt jetzt der Marktstart für den Stromer in China. Zum Verkaufsstart unterbietet der Hersteller seinen ursprünglichen Einstiegspreis, der bei der Vorbestellung galt, leicht.
Der M6 ist auf dem chinesischen Markt in drei Ausstattungsvarianten erhältlich. Das Basismodell 465 Pro startet nun bei 79.800 Yuan (ca. 10.700 Euro) und liegt damit 1.000 Yuan (ca. 134 Euro) unter dem im September genannten Vorverkaufspreis. Die mittleren und höheren Ausstattungslinien 555 Max und 555 Ultra gibt es für 89.800 Yuan (ca. 12.000 Euro) respektive 99.800 Yuan (ca. 13.350 Euro). Ergänzend gewährt Jetta laut CNEVPost zum Marktstart Kundenpakete im Wert von 26.000 Yuan (ca. 3.475 Euro) aus Leistungen wie Garantie, Inzahlungnahmerabatt und Datenvolumen.
E-Limousine mit zwei Motorisierungs-Optionen
Der 4,81 Meter lange, 1,87 Meter breite und 1,50 Meter hohe M6 basiert auf Jettas Jiesi-Elektroarchitektur und verfügt über einen Radstand von 2,8 Meter und ein Leergewicht zwischen 1.557 kg und 1.628 kg. Die Limousine setzt auf Frontantrieb.
Das Basismodell 465 Pro leistet 113 kW, beschleunigt in 8,3 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 166 km/h. Ein 42,9-kWh-Akku sorgt hier für eine Reichweite von 465 km nach dem chinesischen CLTC-Standard.
In den Varianten 555 Max und 555 Ultra kommt ein 145-kW-Motor zum Einsatz, der den Sprint von null auf 100 km/h auf 6,8 Sekunden verkürzt und die Höchstgeschwindigkeit auf 172 km/h steigert. Der hier 51,9 kWh große Akku ermöglicht eine CLTC-Reichweite von bis zu 555 km.
Die Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) werden vom chinesischen Hersteller CALB geliefert, während die eigentliche Batteriemontage direkt im FAW-Volkswagen-Werk in Chengdu (Südwestchina) erfolgt. Eine Ladung von 30 auf 80 Prozent gelingt an Schnellladesäulen laut Hersteller in 25 Minuten. Serienmäßig sind zudem eine Wärmepumpe sowie eine 3,5-kW-Vehicle-to-Load-Funktion (V2L) zur Stromversorgung externer Geräte integriert.

Bild: FAW-Volkswagen
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Liegefunktion für längere Pausen
Im Innenraum setzt der Jetta M6 auf ein schlichtes, schalterloses Layout. Neben einem 8,88-Zoll-Digital-Instrument hinter dem Lenkrad dominiert ein zentraler 15,6-Zoll-Touchscreen mit 2,5K-Auflösung. Das Infotainmentsystem bindet chinesische Sprach-KIs ein und bietet Smartphone-Schnittstellen.
Eine Besonderheit gibt es bei den Sitzfunktionen: Die Vordersitze lassen sich vollständig flach nach hinten umklappen, wodurch zusammen mit der Rückbank eine ebene Liegefläche entsteht. Diese sogenannte Doppelbett-Konfiguration ist sonst vor allem bei größeren SUVs für Outdoor-Aktivitäten zu finden und soll beim M6 Pausen während des Ladevorgangs komfortabler gestalten.
Während alle Modelle über Basisfunktionen wie Notbremsassistent, Tempomat und automatisches Einparken verfügen, bietet die Topversion 555 Ultra ein kamerabasiertes System auf Basis des Journey 6M-Chips von Horizon Robotics. Damit beherrscht das Fahrzeug City- und Highway-NOA (Navigation on Autopilot), Gedächtnisparken sowie einen automatischen Rückfahrassistenten. Für die Erstbesitzer dieser NOA-Varianten übernimmt Jetta im ersten Jahr bei privater Nutzung zudem die Absicherung im Falle assistenzbedingter Unfälle.