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Porsche recycelt seine alten Batterien, um daraus neue herzustellen.

Porsche recycelt seine alten Batterien, um daraus neue herzustellen.

Schon seit einigen Monaten versucht Porsche, die Batterien seiner eigenen Elektroautos in einem geschlossenen Kreislauf zu recyceln. Zusammen mit dem deutschen Unternehmen cylib ist es dem Hersteller gelungen, Zellen herzustellen, deren aktive Substanzen der Kathode zu 100 % aus dem Recyceln seiner eigenen Batterien stammen. Ein Experiment, das zu einer Serienproduktion führen könnte.

Eine neue Batterie ausschließlich aus den Materialien einer alten herstellen – auf dem Papier ist das genau das Prinzip der Kreislaufwirtschaft. In der Praxis ist die Umsetzung natürlich äußerst komplex. Porsche hat vermutlich mit seinem deutschen Partner cylib einen wichtigen Schritt gemacht.

Materialien aus alten Porsche-Fahrzeugen

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Porsche hat nun die letzte Phase des Prozesses erreicht. Der Hersteller ließ Zellen herstellen, deren aktive Substanzen der Kathode ausschließlich aus recyceltem Lithium, Nickel, Kobalt und Mangan stammen, die aus seinen eigenen Batterien gewonnen wurden. Es handelt sich noch nicht um eine Batterie, die zu 100 Prozent aus recycelten Materialien besteht. Derzeit geht es nur um die für die Kathode verwendeten aktiven Substanzen.

Nächster Schritt: Überprüfung der Leistungsmerkmale

Diese neuen Zellen werden nun von Porsche getestet, um ihre Qualität und Leistung unter realen Bedingungen zu überprüfen. Das Unternehmen aus Stuttgart ist der Ansicht, dass die ersten Tests „ausreichend vielversprechend sind, um mit dem Projekt fortzufahren“. Doch Porsche spricht noch nicht offiziell von einem Erscheinen in Serienfahrzeugen.

Das Vorhaben gewinnt jedoch bereits an Bedeutung. Seit Mai 2026 werden in den deutschen Porsche-Zentren gesammelte, ausgediente Batterien mithilfe des Verfahrens Cylib recycelt, wobei insbesondere Wasser verwendet wird. Die gewonnenen Materialien sollen ab 2028 Porsche sowie bestimmten Partnern zur Verfügung gestellt werden.

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Es geht dabei nicht nur um ökologische Aspekte. Durch die Recyclung größerer Mengen an Lithium, Nickel oder Kobalt in Europa lässt sich zudem die Abhängigkeit von importierten Rohstoffen verringern. Die europäische Regulierung wird die Hersteller in diese Richtung drängen: Ab 2031 müssen die Batterien von Elektrofahrzeugen mindestens 16 Prozent recycelten Kobalts, 6 Prozent Lithium und 6 Prozent Nickel enthalten.