Pere Navarro kündigt einen weiteren Wechsel im Tor V-16 an: Die DGT bereitet bereits seine Aktivierung vor.

10/09/2026 16:50
Auf den neuesten Stand gebracht am
10/09/2026 16:50
Die V-16-Sendeanlage kann weiterhin wichtige Neuigkeiten bezüglich der Betreuung von Fahrern bringen, die auf der Straße einen Defekt oder eine Notlage erleben. Die DGT arbeitet an einem neuen Protokoll, bei dem die Guardia Civil direkt eingebunden wird, sobald eines dieser Geräte einen Alarm über ein liegengebliebenes Fahrzeug sendet.
Pere Navarro hat bestätigt, dass Tráfico eine Praxis, die die Beamten bereits in einigen Fällen anwenden, in eine offizielle Anweisung umwandeln möchte. Das Dokument wartet noch auf die Unterzeichnung, und es wird erwartet, dass es „bald“ genehmigt wird: Wenn eine V-16 aktiviert wird, muss ein in der Nähe befindliches Patrouillenteam zum Ort fahren, um die Situation zu überprüfen und dem Fahrer Unterstützung zu leisten.

Das Signal der V-16 dient auch zur Aktivierung der Hilfeleistung
Dieser Funktionsumfang wird durch einen der wichtigsten Unterschiede zwischen den neuen Balisen und den alten Dreiecken ermöglicht. Wenn eine zertifizierte V-16 eingeschaltet wird, wird ihre Position automatisch an DGT 3.0 übertragen, ohne dass der Fahrer eine App verwenden oder seine persönlichen Daten im Voraus bereitstellen muss.
Durch die neue Anweisung kann diese Information auch zur Mobilisierung der Beamten genutzt werden. Navarro erklärte, dass eine Streife, sobald sie von einer aktivierten Signalboje erfährt und sich in der Nähe befindet, sich nähern muss, um den Insassen des Fahrzeugs zu helfen. Die DGT möchte so ein Verfahren formalisieren, das bislang ohne spezifische Anweisung angewandt wurde.
Die Ankündigung bedeutet daher nicht, dass jede Aktivierung automatisch die sofortige Ankunft einer Streife von jedem Ort aus auslöst. Die Maßnahme richtet sich an Beamte, die in der Nähe des Vorfalls arbeiten und dabei die durch das Gerät selbst gesendete Geolokalisierung nutzen, um das angehaltene Fahrzeug genauer zu orten.
Die DGT erhält nun mehr als 69.000 Vorfälle pro Monat
Die Vernetzung der V-16 verändert außerdem die Menge an Informationen, die Tráfico über das Straßennetz erhält. Im Jahr 2025 verzeichnete die DGT im Durchschnitt 8.600 Vorfälle pro Monat auf den überregionalen Straßen, während die aktuelle Zahl nun über 69.000 pro Monat liegt.
Dieser starke Anstieg bedeutet nicht unbedingt, dass die Straßenstörungen zugenommen haben. Die DGT selbst führt den Sprung auf die automatische Übertragung von Echtzeitinformationen zurück, wodurch Vorfälle erkannt werden können, die zuvor möglicherweise nicht registriert wurden, und somit ein umfassenderes Bild dessen entsteht, was auf den Straßen geschieht.

Ab dem 1. Januar 2026 ist die V-16 zudem das einzige gesetzlich zugelassene Gerät zur Kennzeichnung eines stillgelegten Fahrzeugs in den vom Gesetz vorgesehenen Fällen und ersetzt somit endgültig die Dreiecke. Tráfico führt eine öffentliche Liste der zertifizierten Geräte, und es wird daran erinnert, dass die Markierung nur dann die Position übermittelt, wenn sie aktiviert wird – ohne mit der Fahrzeugnummer verbunden zu sein oder die Identität der Insassen preiszugeben.
Tráfico setzt weiterhin auf die V-16
Navarro hat erneut die Einführung des Systems verteidigt und betont, dass das Mitführen einer homologierten Markierung für Fahrzeuge, die gesetzlich dazu verpflichtet sind, nicht mehr optional ist. Die DGT führt zudem Informationskampagnen durch, um deren Nutzung zu fördern und daran zu erinnern, dass das Fahren ohne das vorgeschriebene Gerät zu Strafen führen kann.
Der nächste Schritt wird darin bestehen, die neue Anweisung für die Guardia Civil abzuschließen. Sobald sie unterzeichnet ist, wird Tráfico einen schriftlichen Ablauf haben, der die durch die V-16 ausgelöste Meldung mit der Möglichkeit verbindet, dass eine nahegelegene Streife direkt zum Ort eilt, um dem Fahrer Unterstützung zu bieten.