NFOŚiGW wird mehr als 840 Ladestationen für Lastwagen subventionieren. Zu den Gewinnern gehören Ekoen, GreenWay, Anwim und weitere.

Elektro-Ladestationen für Lkw rücken näher
Aus den von NFOŚiGW veröffentlichten Dokumenten geht hervor, dass die Organisation im Rahmen des TEN-T-Verkehrsnetzes unter anderem bis zu 62 GreenWay Polska-Projekte, 26 Ekoenu-Projekte, 7 Anwimu-Projekte (Moya-Stationennetz), 3 Polenergia-Projekte, 3 Tauron-Projekte sowie 3 Citroneks-Projekte unterstützen wird. GreenWay Polska, der größte Empfänger dieser Unterstützung, spricht von insgesamt 62 Ladezentren („Hubs“) mit 205 Ladegeräten mit einer Leistung von bis zu 1 MW. Laut den Vorgaben sollten die Geräte nicht mit einer Leistung unter 350 kW betrieben werden. Im GreenWay-Netz beträgt ihre geschätzten Kosten pro Standort zwischen 3 und 6 Millionen Złoty, wovon NFOŚiGW 5/6 des Betrags übernimmt.

Ladegerät für Lastwagen im Logistikzentrum von Lidla
Im Rahmen des TEN-T-Netzes sollen die Ladeanlagen unmittelbar neben den TEN-T-Straßen errichtet werden oder maximal 3 Kilometer vom nächstgelegenen Abzweig von einer TEN-T-Straße entfernt sein. Die Erfahrungen von Pkw-Fahrern zeigen, dass diese zweite Option attraktiv sein muss, entweder indem sie an Verkehrsachsen liegen oder durch günstige Preise. In dieser Kategorie beträgt die Unterstützung 742 Millionen Złoty für 129 Projekte, die aus 687 Ladeanlagen mit einer Gesamtleistung von 500 MW sowie 12 Energiespeichern mit einer Leistung von 44 MW bestehen.
Angesichts der Entwicklung der Ladesteckertechnologien werden es Geräte mit CCS2- und MCS-Anschlüssen sein, also solche, die den ultra- und megaschnellen Ladestationen für Elektrofahrzeuge entsprechen.

MCS-Ladeanschluss
Zusätzlich wird die NFOŚiGW 41 Projekte mit insgesamt 156 Ladern subventionieren, die hier und da durch 6 Energiespeicher in Logistikzentren, Betriebsstätten und Umschlagterminals oder in einer Entfernung von nicht mehr als 3 Kilometern davon unterstützt werden. Unter den Unternehmen, die eine Subvention für Ladegeräte anstreben, ist das Ausmaß der Fragmentierung deutlich größer; es gibt hier keine Betreiber, sondern unter anderem die Grupa DBK (9 Stück), WTC, ein DAF-Händler (4 Stück), Inpost (4 Stück), MJB Properties (4 Stück), Energo Operator (3 Stück), Colian (2 Stück), Sebastian Pazurek Deka-Trans (2 Stück) usw.
Die Kosten für diese Subventionen betragen 200 Millionen Złoty, was bedeutet, dass das Gesamtbudget für die Subventionen 0,94 Milliarden Złoty ausmacht. Das Geld stammt vom Modernisierungsfonds, einem Instrument, das mit Einnahmen aus dem Verkauf von CO2-Emissionsrechten finanziert wird (Gesamtbudget: 2 Mrd. Złoty).
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