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Neuer Tesla Roadster könnte laut Berichten im August vorgestellt werden

Neuer Tesla Roadster könnte laut Berichten im August vorgestellt werden
Tesla-Roadster

Bild: Tesla (Symbolbild)

Tesla könnte den seit Jahren verzögerten Roadster noch im August in einer überarbeiteten Form präsentieren. Das berichten Reuters und The Information. Tesla selbst hat einen Termin im August bislang nicht bestätigt und reagierte zunächst nicht auf Bitten um Stellungnahme von Medien.

Sollte die Präsentation tatsächlich stattfinden, würde sie fast neun Jahre nach der überraschenden Präsentation des Roadster-Prototyps im November 2017 erfolgen. Damals stellte Tesla für den Nachfolger des Ur-Roadster einen Marktstart für 2020 in Aussicht. Doch daraus wurde nichts: CEO Elon Musk verschob und verfehlte Termine für die Auslieferung immer wieder.

Die aktuellen Berichte deuten darauf hin, dass Tesla nicht lediglich den 2017 gezeigten Prototyp serienreif machen will, sondern eine nochmals überarbeitete Version vorbereitet. Demnach könnte bei der Veranstaltung auch eine limitierte Variante mit einem gemeinsam mit Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX entwickelten Düsensystem demonstriert werden.

Bei den technischen Daten ist Zurückhaltung angebracht. Auf seiner deutschen Roadster-Webseite nennt Tesla weiterhin 2,1 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h, mehr als 400 km/h Höchstgeschwindigkeit und 1000 Kilometer Reichweite pro Ladung. Dabei handelt es sich um Angaben, die auf der bereits vor Jahren angekündigten Fahrzeuggeneration basieren. Ob diese Werte für die nun kolportierte Neuentwicklung unverändert gelten, ist offen.

Für Deutschland und Europa bleiben zentrale Fragen offen. Tesla hat bislang weder einen belastbaren europäischen Marktstart noch aktuelle Preise oder konkrete Auslieferungstermine für die überarbeitete Version veröffentlicht. Reservierungen können aus Deutschland aber schon eingereicht werden, diese erfordern eine erste Anzahlung von 4000 Euro sowie eine Banküberweisung von 39.000 Euro innerhalb von 10 Tagen.

Allerdings dürften es spektakuläre Funktionen wie ein von Musk selbst frühzeitig angekündigtes Düsensystem bei der EU-Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr schwer haben. Entscheidend wären die tatsächlich verbaute Serienausstattung und deren Genehmigung nach den einschlägigen europäischen Typzulassungsvorschriften.

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Über den Autor

Thomas Langenbucher ist Experte für Elektromobilität mit beruflichen Stationen in der Automobilindustrie und Finanzbranche. Seit 2011 berichtet er auf ecomento.de über Elektroautos, nachhaltige Technologien und Mobilitätslösungen. Mehr erfahren.

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