Mitsubishi Eclipse Cross: 472 und 650 km mit neuen Akkus

Mitsubishi ergänzt den Eclipse Cross BEV um eine 67-kWh-LFP-Batterie mit bis zu 472 km WLTP-Reichweite. Die Langstreckenversion wächst von 87 auf 89 kWh, kommt auf 650 km und lädt neun Minuten schneller.
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Mitsubishi Motors Europe erweitert das Batterieangebot des Eclipse Cross BEV. Für das Elektro-SUV kommt eine zusätzliche mittlere Batteriegröße mit 67 kWh und LFP-Zellchemie ins Programm. Gleichzeitig löst ein Akku mit 89 kWh die bisherige Langstreckenvariante ab. Beide Versionen sollen ab November 2026 verfügbar sein. Der Hersteller hatte die Änderungen am 9. September 2026 an seinem europäischen Sitz in Amstelveen angekündigt.
Mit den zwei Batteriegrößen will Mitsubishi den Kunden die Wahl zwischen Reichweite, Ladeverhalten und Preis überlassen. Das Modell war im vergangenen Jahr in den Markt eingeführt worden. Konkrete Preise für die beiden Varianten nennt die Mitteilung nicht.
Antrieb und Anhängelast bei beiden Varianten identisch
Unabhängig von der gewählten Batterie leistet der Antrieb 162 kW (220 PS). Auch bei der Anhängelast gibt es keinen Unterschied: Beide Versionen dürfen bis zu 1.100 Kilogramm ziehen. An Wechselstrom laden beide Varianten mit 11 kW, ein 22-kW-Bordlader ist laut Mitsubishi je nach Markt und Ausstattungslinie erhältlich. Wer sich für die kleinere Batterie entscheidet, muss also lediglich bei der Reichweite Abstriche machen, nicht bei den übrigen Fahrzeugeigenschaften.

67-kWh-Batterie mit LFP-Zellen als günstigerer Einstieg
Die neue mittlere Batterie richtet sich nach Angaben des Herstellers an Fahrer, die überwiegend im städtischen und vorstädtischen Umfeld unterwegs sind und einen preiswerteren Zugang zur Elektromobilität suchen. Die Zellchemie Lithium-Eisenphosphat kommt ohne Nickel und Kobalt aus und ist in dieser Fahrzeugklasse zunehmend in Einstiegsvarianten zu finden.
Mitsubishi gibt für diese Version bis zu 472 Kilometer Reichweite nach WLTP an. An einer Schnellladesäule soll der Ladestand in rund 24 Minuten von 15 auf 80 Prozent steigen, die maximale Ladeleistung beziffert der Hersteller auf 165 kW.
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89 statt 87 kWh: mehr Reichweite und kürzere Ladezeit
Die Langstreckenvariante mit NMC-Zellen wächst von bisher 87 auf 89 kWh. Die maximale WLTP-Reichweite steigt dadurch von 635 auf bis zu 650 Kilometer. Spürbarer dürfte der Fortschritt beim Laden ausfallen: Der Vorgang von 15 auf 80 Prozent verkürzt sich um bis zu neun Minuten auf etwa 28 Minuten. Die Spitzenladeleistung gibt Mitsubishi mit 150 kW an.
Bemerkenswert ist dabei, dass die kleinere LFP-Batterie mit 165 kW die höhere Spitzenladeleistung erreicht, während der größere Akku trotz mehr Kapazität etwas länger für den Ladehub braucht. Zielgruppe der 89-kWh-Version sind laut Hersteller Kunden, die regelmäßig längere Strecken fahren und möglichst große Abstände zwischen den Ladestopps wünschen.

Garantieumfang und Einschränkungen der Angaben
Wie alle in Europa verkauften Mitsubishi-Modelle wird auch der Eclipse Cross mit dem Service-Paket des Herstellers ausgeliefert. Dazu zählen eine Werksgarantie über fünf Jahre oder 100.000 Kilometer sowie eine zusätzliche, an Bedingungen geknüpfte Anschlussgarantie von drei Jahren, womit sich insgesamt acht Jahre oder 160.000 Kilometer ergeben. Hinzu kommen eine Garantie gegen Durchrostung über zwölf Jahre und eine Batteriegarantie über acht Jahre oder 160.000 Kilometer. Die Mobilitätsgarantie läuft ebenfalls acht Jahre, wobei für die letzten drei Jahre dieselben Bedingungen gelten wie für die verlängerte Garantie.
Mitsubishi weist darauf hin, dass Reichweiten- und Verbrauchswerte je nach Markt und Ausstattung abweichen können. Gleiches gilt für die Verfügbarkeit des 22-kW-Bordladers.
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