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Technologie

Miele bestellt 840 E-Transporter bei Volkswagen Nutzfahrzeuge

Miele bestellt 840 E-Transporter bei Volkswagen Nutzfahrzeuge

Miele will seinen europäischen Service-Fuhrpark mit 840 Batterie-elektrischen Transportern von Volkswagen Nutzfahrzeuge erweitern. 440 Fahrzeuge sollen in Deutschland zum Einsatz kommen.

Im Professional-Kundendienst erreicht Miele eine E-Quote von knapp 100 Prozent.

Bild: Miele

Die Fahrzeuge sind für den Einsatz bei Haushalts- und Gewerbekunden in Europa vorgesehen. Grundlage dafür war eine europaweite Ausschreibung von Miele für die Jahre 2026 und 2027. Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) hat schlussendlich den Zuschlag erhalten. Die Fahrzeuge werden zusätzlich mit Einrichtungen von Sortimo für Werkzeuge und Ersatzteile ausgestattet.

Gut die Hälfte der insgesamt 840 E-Transporter ist für Deutschland bestimmt. Hier sollen 440 Fahrzeuge eingesetzt werden. Besonders weit ist Miele bei der Umstellung im Professional-Kundendienst. Dort sollen fast alle der rund 420 Beschäftigten künftig mit Batterie-elektrischen Transportern unterwegs sein. Miele spricht von einer E-Quote von nahezu 100 Prozent.

30 Prozent E-Anteil bei Miele’s Haushaltskundendienst

Deutlich niedriger ist der Anteil bislang im Haushaltskundendienst. Dort sind nach Unternehmensangaben derzeit rund 30 Prozent der eingesetzten Fahrzeuge rein elektrisch. Mit dem weiteren Austausch der Flotte soll dieser Anteil steigen. Einen Zielwert oder einen Zeitpunkt für eine vollständige Elektrifizierung nennt Miele nicht.

Image 2: An der offiziellen Übergabe nahmen Lars Krause, Markenvorstand VWN für Vertrieb, Marketing und Aftersales, Alexander Rühland, Leiter Verkauf Neuwagen Deutschland VWN, und Henning Schulzki, Leiter Vertrieb Deutschland VWN, teil. Sie überreichten symbolisch den Schlüssel eines Transporters an

Die Zusammenarbeit zwischen Miele und Volkswagen Nutzfahrzeuge reicht bereits einige Jahre zurück. Zum Marktstart des ID. Buzz Cargosetzte Miele 2022 zunächst fünf Fahrzeuge im Kundenservice in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Norwegen und Spanien ein. Schon damals erhielten die Fahrzeuge einen speziell auf den Kundendienst zugeschnittenen Innenausbau für Materialien, Ersatzteile und Werkzeuge.

Aus diesem Einsatz ist inzwischen ein deutlich größer angelegter Flottenumbau geworden. Laut Miele flossen Erfahrungen mit Reichweite, Ladezeiten, Energieverbrauch und Alltagstauglichkeit sowie Rückmeldungen der Servicetechniker in die Anforderungen für die neue Ausschreibung ein.

Neben dem elektrischen Antrieb spielt dabei auch der Fahrzeugausbau eine wichtige Rolle. Miele und VWN verweisen auf die leichte Sortimo-Einrichtung, die das zusätzliche Fahrzeuggewicht begrenzen und damit den Energieverbrauch reduzieren soll. Konkrete Angaben zur möglichen Gewichtsersparnis oder zum Verbrauch der Fahrzeuge machen die Unternehmen allerdings nicht. Mit der Umstellung will Miele die direkten CO₂-Emissionen seines Kundendiensts reduzieren.