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Der Mercedes C 400 EQ ist in Polen eingetroffen. Der elektrische Classe C beginnt bei 299 900 zł.

Der Mercedes C 400 EQ ist in Polen eingetroffen. Der elektrische Classe C beginnt bei 299 900 zł.

Kurz gesagt:

Die elektrische Klasse C debütiert in Polen als Mercedes C 400 EQ

Die Preise beginnen bei 299.900 Złoty, wobei die Liste der Optionen sie auf 350.000–380.000 Złoty erhöhen kann

Antrieb 4MATIC mit 489 PS, 2-Gang-Getriebe, Akku mit 94,5 kWh Kapazität und 800-V-Architektur

Reichweite von bis zu 762 km nach WLTP sowie Ladevorgang mit Gleichstrom bis zu 330 kW

Günstigere, heckgetriebene Versionen sollen 2027 erscheinen

Die Long Range-Variante (C300+) soll eine WLTP-Reichweite von über 900 km haben.

@maciek_gis

Die polnische Premiere des Mercedes C-Klasse in drei Varianten: Verbrennungsmotor, Hybrid sowie Elektroantrieb. Letzterer ist natürlich die größte Neuheit und wird in der Mercedes-Bezeichnungserklärung als W540 bezeichnet. Das Fahrzeug wird zunächst in der Variante C400 EQ 4Matic angeboten und entwickelt mit Allradantrieb 489 PS. Doch das ist erst der Anfang, denn bald wird auch die C300+ im Programm sein – also die Long-Range-Version mit einer WLTP-Reichweite von über 900 km. Schockierend! Aber wird der Mercedes mit diesem neuen Modell die Position des BMW i3 Neue Klasse bedrohen? @mercedesbenz@mercedesbenz.polska#mercedes#c400eq #brend #premiere #neuheit #elektrisch

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Mercedes elektrifiziert konsequent seine beliebtesten Modelle. Nach den elektrischen Versionen des CLA und GLC ist nun die Klasse C an der Reihe, einer der Säulen des Modellportfolios der Marke. Der neue Mercedes C 400 EQ ist die erste elektrische Limousinenversion, die in Polen erhältlich ist, und seine Verfügbarkeit im Konfigurator des Herstellers bedeutet, dass der Wettbewerb im Premium-BEV-Segment in unserem Land immer intensiver wird. Für viele ist wichtig, dass die elektrische Klasse C die Verbrennungsmotorversion nicht ersetzt – sie steht vielmehr als völlig eigenständiges Modell neben dieser.

Eine Version zum Start

Die polnische Preisliste beginnt mit der Top-Variante C 400 EQ 4MATIC. Zwei Elektromotoren, einer pro Achse, erzeugen insgesamt 489 PS und 800 Nm Drehmoment, wobei die Leistung auf alle vier Räder verteilt wird. Ungewöhnlich für ein Elektrofahrzeug ist die Verwendung eines zweistufigen Getriebes an der Hinterachse: Das kürzere erste Gangstufe sorgt für einen dynamischen Start, während das längere zweite Gangstück bei höheren Geschwindigkeiten die Effizienz verbessert. Das Ergebnis? Ein Sprint auf 100 km/h in 4,0 Sekunden bei einem Leergewicht von bis zu 2460 kg. Der vordere Motor kann abgeschaltet werden, wenn keine zusätzliche Leistung und Traktion benötigt wird – das ist eine einfache Möglichkeit, den Energieverbrauch zu senken, der laut Hersteller (unter Laborbedingungen) zwischen 13,9 und 15 kWh/100 km liegt.

C 400 EQ

Akku mit 94,5 kWh Kapazität, 800-V-Architektur und Schnellladen

Das Herzstück des Antriebsstrangs des C 400 EQ ist eine Batterie mit einer Kapazität von etwa 94,5 kWh netto (100 kWh brutto), die mit der auf einer dedizierten Platine namens MB.EA basierenden 800-V-Architektur zusammenarbeitet – derselben Platine, auf der auch der elektrische GLC entwickelt wurde. Dank dieser Technologie kann sich der Mercedes C 400 EQ mit Gleichstrom bei einer Leistung von bis zu 330 kW aufladen, wodurch er in nur 10 Minuten Energie für fast 325 km zurückgewinnen kann. Die Aufladung der Batterie von 10 auf 80 Prozent dauert etwa 22 Minuten.

Die nach WLTP angegebene Reichweite beträgt 762 km, doch das ist noch nicht das Ende der Entwicklung bei Mercedes in dieser Hinsicht. Im nächsten Jahr sollen weitere Varianten – Allradantrieb – des elektrischen Sedans hinzukommen (u. a. C 200, C 250 und C 300), darunter der C300+, der den „Long Range“-Varianten entspricht. In diesem Fall soll die WLTP-Reichweite über 9900 km liegen. Zudem verfügt das Auto über Gegenstromladen, das je nach lokalen Vorschriften es ermöglicht, die im Akku gespeicherte Energie wieder in das Netz oder ins Haus zurückzugeben.

Der Mercedes C 400 EQ ist in Polen eingetroffen. Der elektrische Classe C beginnt bei 299 900 zł – MB C400 EQ 8

An dieser Stelle lohnt es sich, noch einen Moment innezuhalten. Obwohl die Ladeleistung im Mercedes tatsächlich beeindruckend ist, sollte man an ein kleines Detail denken. Um die C 400 EQ an Ladestationen mit einer Spannung von 400 V laden zu können, muss man im Konfigurator die entsprechende Option auswählen, was 2875 zł kostet. Durch diese Wahl ist eine Ladeleistung von bis zu 100 kW an solchen Ladestationen möglich. Zudem bietet der Hersteller optional die Möglichkeit, eine leistungsstärkere Bordladestation mit 22 kW für die Gleichstrom-Ladung zu wählen. Um davon Gebrauch machen zu können, muss jedoch zusätzlich 2875 zł bezahlt werden – genauso viel wie für das Laden an 400-V-Ladestationen.

Neue stilistische Sprache und digitales Interieur

Der Elektrische C 400 EQ bricht ebenfalls mit der „eiförmigen“ Ästhetik der Modelle EQE und EQS. Der 4883 mm lange Sedan verfügt über eine klassischere Silhouette sowie einen vertikal betonten Kühlergrill, der an ältere Limousinen der Marke erinnert, und gleichzeitig über einen sehr niedrigen Luftwiderstandsbeiwert. Es handelt sich um eine Stilistik, die wir bereits bei den Modellen GLC EQ sowie den kürzlich vorgestellten GLB EQ und GLA EQ kennengelernt haben. Im Innenraum dominieren Bildschirme – in den höchsten Ausstattungsvarianten durchquert ein breiter Bildschirm die gesamte Breite des Armaturenbretts.

Es muss klar gesagt werden, dass es sich um eine imposante Konstruktion handelt, die fast einen Meter lang ist. Wichtig ist, dass sie nicht in Teile unterteilt ist – zumindest nicht in der obersten Ausführung –, sondern aus einem einzigen großen Element besteht. Natürlich stellt sich die Frage nach ihrer Praktikabilität oder der Notwendigkeit einer solchen Lösung, doch das ist ein Thema für einen ganz eigenen Artikel. Es sei auch gleich erwähnt, dass in der Basisversion die drei Bildschirme durch Rahmen voneinander getrennt sind und der Monitor vor dem Passagier ausschließlich dekorativen Zwecken dient und keine ausgewählten Inhalte anzeigt.

Der Mercedes C 400 EQ ist in Polen eingetroffen. Der elektrische Classe C beginnt bei 299 900 zł – MB C400 EQ 1

299 900 zł ist erst der Anfang

Der Auslieferungswert des C 400 EQ klingt für einen Mercedes attraktiv, doch in der Basisversion lässt sich kaum von einer reichhaltigen Ausstattung sprechen – Standard sind beispielsweise relativ schlichte 18-Zoll-Räder. Im Preis inbegriffen ist die Avantgarde-Stylingvariante, während die AMG- und AMG Plus-Pakete jeweils 15.160 zł bzw. 33.195 zł kosten. Dazu kommen Zusatzoptionen wie das Komfort Plus-Paket für 7.292 zł sowie eine ganze Reihe weiterer Lösungen zu Preisen von einigen bis mehreren zehntausend złoty (Beispiele sind das MBUX Hyberscreen für 6.534 zł, das Premium-Paket mit digitalen Zusatzfunktionen für 32.933 zł oder seine erweiterte Version Premium Plus mit digitalen Zusatzfunktionen einschließlich MBUX und einem fast meterlangen Display für 50.707 zł). Wenn man alle Optionen zusammenzählt, kann man problemlos 350.000, ja sogar 380.000 zł erreichen – das sollte man bei der Planung des Kaufs im Hinterkopf behalten.

Der Mercedes C 400 EQ ist in Polen angekommen. Der elektrische Classe C startet bei 299 900 zł – MB C400 EQ 2

Ein starker Konkurrent aus München

Der ernsthafteste Konkurrent des elektrischen Classe C ist das neue BMW i3 50 xDrive, das erste elektrische Modell der Neue Klasse-Familie. Der bayerische Sedan kostet ab 290 000 zł (die First Edition ab 331 900 zł), bietet 469 PS, einen Akku mit 108,7 kWh Kapazität sowie eine Reichweite von bis zu 906 km nach WLTP und lädt außerdem mit einer Leistung von bis zu 400 kW. Auf dem Papier hat das BMW somit einen Vorteil hinsichtlich der Reichweite, obwohl die tatsächlichen Ladezeiten beider Fahrzeuge ähnlich sind. Langfristig wird auch der elektrische Audi A4 in den Wettbewerb eintreten.

Maciej Gis

Foto: Autor

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