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Mazda bietet ein Elektro-SUV an, das in 15 Minuten eine Reichweite von bis zu 241 km erreicht und über zwei Kofferräume mit insgesamt 548 Litern Fassungsvermögen verfügt.

Mazda bietet ein Elektro-SUV an, das in 15 Minuten eine Reichweite von bis zu 241 km erreicht und über zwei Kofferräume mit insgesamt 548 Litern Fassungsvermögen verfügt.

Eine der großen Fragen, die das Elektroauto weiterhin umgeben, ist, wie lange es einem Fahrer bei einer langen Fahrt dauert, seine Reichweite wieder aufzufüllen. Obwohl die offiziellen Werte in den letzten Jahren erheblich verbessert wurden, ist die Ladegeschwindigkeit zu einem immer wichtigeren Kriterium bei der Wahl eines Fahrzeugs geworden. Genau in diesem Punkt präsentiert Mazda eine der interessantesten Eigenschaften seines neuen elektrischen SUV: Es kann bei einer Ladezeit von nur 15 Minuten bis zu 241 Kilometer an Reichweite zurückgewinnen.

Der Protagonist ist der Mazda CX-6e, ein rein elektrisches SUV, das eine 78 kWh große Batterie mit einem 258 PS starken Motor am Hinterradantrieb kombiniert. Diese Konfiguration ermöglicht ihm einen Hinterradantrieb sowie eine homologierte Reichweite von bis zu 484 Kilometern im WLTP-Zyklus. Zudem unterstützt er schnelles Laden mit bis zu 200 kW Gleichstrom, wodurch er bei geeigneten Ladebedingungen die Batterieleistung von 10 auf 80 Prozent in etwa 24 Minuten erreichen kann.

Mazda CX 6e (2)

Der neue japanische Modell bietet jedoch auch eine Lösung, die nicht alle Elektro-SUVs haben. Neben einem Heckstauraum von 468 Litern verfügt es über einen zweiten Raum von 80 Litern unter der Vorderhaube, wodurch insgesamt 548 Liter Stauraum zur Verfügung stehen. Hinzu kommt eine speziell für Europa abgestimmte Ausstattung, die von Mazda-Ingénieuren in Deutschland entwickelt wurde; sie haben an der Federung, der Lenkung, den Bremsen sowie der Ansprechzeit des Gaspedals gearbeitet, um das Fahrverhalten an die europäischen Straßen anzupassen.

Ein japanisches Design, das sich abheben will

Diese Absicht zeigt sich insbesondere im Design. Mazda geht von der Idee aus, dass der Elektrofahrzeugsektor immer homogener wird, und schlägt eine emotionalere Interpretation des SUV vor – mit athletischen Proportionen, einer eleganten Silhouette und klaren Oberflächen, die ohne Übertreibungen Persönlichkeit vermitteln sollen.

Das Design wurde von europäischen und japanischen Teams entwickelt und orientiert sich an Konzepten wie Kodo und Ma, wobei Letzteres mit der Schönheit des leeren Raums verbunden ist. Ziel ist es, dass jede Oberfläche und jedes Element eine klare Funktion hat und dabei eine minimalistische Ästhetik beibehalten wird, die sich von einigen überladenen Trends auf dem Markt abhebt.

Mazda CX-6e

In der Innenraumgestaltung gibt es jedoch ein Element, das man kaum übersehen kann: ein riesiges 26-Zoll-Panoramascreen mit 5K-Auflösung. Daneben befinden sich digitale Außenspiegel und Innenspiegel mit OLED-Bildschirmen, ein großformatiges Head-Up-Display, Gestensteuerung sowie Spracherkennung per Befehl „Hey Mazda“.

Zu den Verbindungsmerkmalen gehören außerdem kabellose Apple CarPlay- und Android Auto-Funktionen sowie Apps, mit denen verschiedene Fahrzeugfunktionen und die Ladevorgänge aus der Ferne gesteuert werden können. Mazda fasst dieses Konzept unter der Philosophie Omotenashi zusammen – einer japanischen Idee der Gastfreundschaft, die hier darin besteht, die Technologie intuitiver und natürlicher zu gestalten.

Bis zu 484 km Reichweite und 241 km in 15 Minuten wieder aufgeladen

Der praktische Aspekt konzentriert sich auf eine 78 kWh große LFP-Batterie, mit der der Mazda CX-6e laut WLTP-Zyklus eine Homologationsreichweite von bis zu 484 Kilometern erreicht. Für Schnellladungen steht eine Leistung von bis zu 200 kW in Gleichstrom zur Verfügung, wodurch man in etwa 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent Ladestand kommt.

Mazda CX 6e (3)

Mazda bietet außerdem eine weitere besonders nützliche Angabe, um sich eine lange Reise vorzustellen: Dieser SUV kann bei einer Ladung von 15 Minuten bis zu 241 Kilometer Reichweite zurückgewinnen. Ziel ist es, die Wartezeiten auf der Straße zu verkürzen und die notwendigen Pausen auf langen Strecken leichter zu integrieren.

Auch die Raumnutzung spielt eine wichtige Rolle. Der hintere Kofferraum bietet bis zu 468 Liter, zu denen weitere 80 Liter unter der Vorderhaube hinzukommen, sodass die Gesamtkapazität beider Fächer 548 Liter beträgt.

Dazu kommt eine Anhängelast von bis zu 1.500 kg – ein Wert, der bei vielen Elektrofahrzeugen ungewöhnlich ist und die Möglichkeiten des Fahrzeugs für Reisen, Freizeit oder den Familiengebrauch erweitert. Mazda möchte, dass der CX-6e nicht nur ein Auto für tägliche Fahrten ist, sondern auch eine valide Alternative für anspruchsvollere Fahrten.

Mazda CX-6e

Premium-Ausstattung und ein wettbewerbsfähiger Preis

Ein weiterer Vorteil des CX-6e liegt in der Ausstattung. Mazda möchte bereits in den Einstiegsversionen die Abhängigkeit von langen Optionenlisten verringern, indem es Elemente einbaut, die normalerweise mit höheren Segments verbunden sind – wie ein Panoramadach mit Verdunkelungsvorhang, beheizte und belüftete Sitze oder eine 256-farbige Ambientebeleuchtung.

Zudem verfügt er über fortschrittliche Fahrassistenzsysteme sowie eine sehr umfangreiche Technikausstattung bereits ab den niedrigeren Ausstattungslinien. Das Konzept des Herstellers ist es, dass der Käufer nicht unbedingt in die höheren Preisklassen aufsteigen muss, um eine Erfahrung zu erhalten, die Mazda in die Nähe des Premium-Bereichs rücken möchte.

Die wirtschaftliche Positionierung unterstreicht dieses Konzept. Der CX-6e startet bei 37.615 Euro unter Berücksichtigung möglicher Aktionen und Zuschüsse, während die Ausstattungslinie Takumi Plus unter denselben Bedingungen ab 41.065 Euro angeboten wird.

Auch gibt es Zugangsmöglichkeiten über FlexiOption ab 220 Euro pro Monat sowie Leasingangebote ab 654 Euro monatlich inklusive MwSt. Mazda hebt außerdem den erwarteten Restwert des Modells hervor, der im Vergleich zu seinen wichtigsten elektrischen Konkurrenten zu den höchsten gehört. Zudem ist der CX-6e Teil von Mazdas Strategie der Mehrlösung, bei der Elektrofahrzeuge mit anderen Technologien kombiniert werden, um unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse zu erfüllen.

Daher kommt der Mazda CX-6e mit einem Konzept, das versucht, zwei Welten miteinander in Einklang zu bringen, die nicht immer leicht miteinander vereinbar sind: den rationalen und den emotionalen Aspekt. Einerseits bietet er Reichweite, schnelles Laden, viel Platz sowie eine sehr umfangreiche Ausstattung; andererseits legt Mazda Wert darauf, eine eigene Persönlichkeit, eine erkennbare Ästhetik sowie eine Fahrweise beizubehalten, die den Fahrer emotional mit dem Fahrzeug verbindet.

Mazda CX-6e

In einem immer wettbewerbsintensiveren Elektrofahrzeugmarkt könnte diese Kombination zu einem seiner stärksten Vorteile werden. Der CX-6e zielt nicht darauf ab, allein durch gute Leistungsdaten aufzufallen, sondern indem er diese in einem Konzept anbietet, das die Identität von Mazda bewahrt und seine Sichtweise auf das Automobil in eine völlig elektrische neue Ära führt.