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Maserati auf dem Weg zu einer Allianz mit China? Stellantis sucht einen Partner, um den Tridente wiederzubeleben

Maserati auf dem Weg zu einer Allianz mit China? Stellantis sucht einen Partner, um den Tridente wiederzubeleben

Die Zukunft – und vielleicht auch die Rettung – von Maserati könnte durch eine Vereinbarung mit der chinesischen Automobilindustrie entschieden werden. Stellantis, das die Marke besitzt, prüft angeblich eine Partnerschaft mit Huawei und JAC Motors, um neue Modelle der Tridente-Reihe zu entwickeln, die bereits 2027 auf den Markt kommen sollen. Die endgültige Montage der Fahrzeuge soll jedoch weiterhin in Italien stattfinden, um einen bedeutenden Teil der industriellen Identität der Marke zu bewahren.

Der Niedergang des Tridente

Die aktuelle Situation von Maserati unterscheidet sich stark von der, die man vor weniger als einem Jahrzehnt erwartet hatte. Im Jahr 2018 hatte die Marke fast 50.000 Fahrzeuge pro Jahr verkauft und strebte an, diesen Umfang im folgenden Jahrzehnt zu verdoppeln. Das Ergebnis war jedoch das Gegenteil. Im Jahr 2025 lagen die weltweiten Verkäufe des Tridente bei etwa 10.000 Autos, was es immer schwieriger macht, die notwendigen Investitionen eigenständig zu finanzieren, um im Premium- und Luxussegment konkurrenzfähig zu bleiben.

Für Stellantis, das die Marke seit 2021 besitzt, hätte ein Verzicht auf Maserati jedoch Kosten, die über reine wirtschaftliche Zahlen hinausgehen. Das Unternehmen – das in diesem Jahr den hundertsten Jahrestag des Tridenten-Logos sowie seinen ersten Sieg auf der Rennstrecke feierte – gilt schließlich als eines der am meisten erkennbaren Assets innerhalb der Gruppe, was das Image und das italienische Automobilerbe betrifft.

Maserati in China

Huawei und JAC als mögliche Partner

Die mögliche Lösung bestünde daher darin, Kosten und Technologien mit einem chinesischen Partner zu teilen. Das wäre für Stellantis nichts Neues, denn das Unternehmen hat bereits eine Zusammenarbeit mit Leapmotor entwickelt und unterhält industrielle Beziehungen zu anderen asiatischen Anbietern.

Die Neuheit würde jedoch im Marktpositionieren liegen. Maserati könnte eine in China entwickelte Technologiebasis nutzen, um wieder im Luxusauto-Segment konkurrenzfähig zu werden und gleichzeitig die für den Markteintritt benötigte Zeit sowie die Investitionen zu verkürzen.

In den Gerüchten stehen Huawei und JAC Motors im Mittelpunkt, wobei die Marke Maextro als möglicher Hauptakteur des Projekts genannt wird. Für Maserati wäre es eine bedeutende Veränderung, obwohl das Unternehmen Design, Markenname und die Endfertigung in Italien beibehalten würde.

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Chinesische Technologie zur Beschleunigung der Elektrifizierung?

Derzeit gibt es nichts Offizielles, nicht einmal Informationen darüber, wie das hypothetische erste Modell aus der Zusammenarbeit mit China aussehen könnte. Der Weg scheint jedoch in Richtung Elektrofahrzeuge zu führen, möglicherweise unter Berücksichtigung von Range-Extender-Lösungen.

Der Kontext scheint günstig zu sein. Maextro sollte tatsächlich im Jahr 2027 sein Sortiment erweitern, indem es sowohl eine kompakte Limousine als auch ein neues Luxus-SUV auf den Markt bringt. Es handelt sich um zwei Modelle, die nach Abschluss der Allianz mit Maserati beispielsweise die Grundlage für emissionsfreie Nachfolger der Quattroporte und Levante bilden könnten. Kurz gesagt: Der richtige Anreiz, um die Elektrifizierung des Tridente voranzutreiben.

Maserati in China

Chinesische Technologie im Herzen des italienischen Luxus

Es ist klar, dass für Stellantis die größte Herausforderung darin bestehen wird, ein Gleichgewicht zwischen der Notwendigkeit, Investitionen einzuschränken, und dem Wunsch zu finden, Maserati als italienischen Luxusmarken weiterhin erkennbar zu halten.

Ein möglicher Markteintritt der italienisch-chinesischen Partnerschaft bereits im Jahr 2027 wäre somit weit mehr als nur ein neuer Launch: Er würde einen konkreten Test der Fähigkeit eines historischen italienischen Marken wie Maserati darstellen, chinesische Technologie zu nutzen, ohne seine eigene Identität zu verlieren.

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