Der BMW iX3 ist in China erfolgreich, wo viele ausländische Elektroautos scheitern.


Mehr als 100.000 Bestellungen innerhalb eines Jahres. Der BMW iX3 ist ein echter Erfolg für BMW in Europa. Das Elektro-SUV verspricht auch in China großen Erfolg – und das sind hervorragende Nachrichten für BMW.
Vor einem Jahr auf der IAA in München vorgestellt, startete der BMW iX3 seine Karriere mit voller Geschwindigkeit. Noch nie wurden so viele BMWs so schnell verkauft. Obwohl zu Beginn nur die teuerste Ausstattungslinie angeboten wurde, macht er bereits ein Drittel der seit Jahresbeginn in Europa verkauften BMW-Elektrofahrzeuge aus. Für BMW liegt das beste Ergebnis vielleicht nicht hier – auch in China eilen die Kunden, ihn zu kaufen.
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In China wird der ix3 nur mit einer großen Batterie angeboten. Dank des sehr günstigen CLTC-Zyklus verspricht er somit eine äußerst komfortable Reichweite von 919 km. Im Vergleich zur europäischen Version gibt es bemerkenswerte Unterschiede: Er verfügt über eine um 108 mm verlängerte Radstandlänge, außerdem über ein lokal in Zusammenarbeit mit Momenta entwickeltes halbautonomes Fahrenssystem sowie über die Integration der KI-Assistenten DeepSeek und Qwen von Alibaba.
Falls die neuesten Elektroangebote ausländischer Hersteller weiterhin schwach bleiben, scheint der iX3 die chinesische Kundschaft dennoch überzeugt zu haben. Besser noch: Er schafft dies, obwohl sein Verkaufspreis höher ist als der lokaler Marken. Berichten zufolge wurden bereits mehrere Zehntausend feste Bestellungen aufgenommen, noch bevor das Fahrzeug in den Verkaufsräumen zu sehen war.
Und genau darin liegt vermutlich das größte Problem von BMW. Die Lieferungen an die Kunden beginnen erst im November, und die ersten Exemplare werden erst in einigen Wochen in den Verkaufsräumen ausgestellt. Derzeit beklagen sich die Händler darüber, nur Bilder und keine Autos verkaufen zu können…
Durch den Versuch, die Bestellungen zu früh aufzugeben, besteht die Gefahr, große Enttäuschungen hervorzurufen. Chinesische Kunden sind nämlich nicht daran gewöhnt, zu warten, und einige könnten ihre Meinung vor der Lieferung ändern. Um sie zu binden, hat die Marke ein Belohnungssystem für die Geduldigsten eingeführt.
Es spielt keine Rolle, wenn einige Kunden wegbleiben. Für BMW ist das Ziel in Reichweite – es ist dabei, seinen Umstieg auf Elektrofahrzeuge auf dem chinesischen Markt zu meistern. Ein äußerst wettbewerbsintensiver Markt, der gegenüber ausländischen Herstellern feindlich gesinnt ist. Diejenigen, die diesen Umstieg nicht schaffen, werden vom Markt verdrängt.