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Last Mile Solutions erweitert Lade-App um Funktionen für E-Lkw

Last Mile Solutions erweitert Lade-App um Funktionen für E-Lkw

Last Mile Solutions integriert erstmals Funktionen für Elektro-Lkw in seine bestehende Lade-App. Fahrer können ab sofort geeignete Standorte erkennen und Ladekosten vorab prüfen. Damit reagiert der niederländische Anbieter auf die europaweit steigenden E-Lkw-Zulassungen.

Bild: Volvo Trucks

Last Mile Solutions hat seiner Lade-App ein grundsätzliches Update verpasst und den Funktionsumfang dabei auf das E-Lkw-Laden erweitert. Zu den generellen Verbesserungen gehören laut der Firma unter anderem eine neu gestaltete Benutzeroberfläche und eine schnellere App-Performance. Mit dem Update können nun aber auch Betreiber von Ladeinfrastruktur (CPOs) künftig kennzeichnen, ob ihre Ladestandorte für Lkw geeignet sind. „So können Lkw-Fahrer bereits vor ihrer Ankunft erkennen, welche Ladestationen für ihre Fahrzeuge infrage kommen“, schreibt der Anbieter in einer uns per E-Mail vorliegenden Mitteilung. „Denn Elektro-Lkw benötigen Platz, eine geeignete Durchfahrtshöhe, einen ausreichend tragfähigen Untergrund und Durchfahrtsmöglichkeiten.“ Eine bessere Sichtbarkeit geeigneter Ladestandorte sei entscheidend, um Elektro-Lkw-Fahrern den Zugang zu Ladeinfrastruktur zu erleichtern und deren effektive Nutzung sicherzustellen.

Das Update sorgt laut Last Mile Solutions zudem für mehr Preistransparenz. Fahrer können nun bereits vor Beginn eines Ladevorgangs eine detaillierte Aufschlüsselung aller anfallenden Gebühren einsehen. Dazu gehören Energiepreise, Startgebühren, zeitabhängige Gebühren, Standzeitgebühren sowie mögliche Auslastungszuschläge. Auch die Mehrwertsteuer und gegebenenfalls eine Währungsumrechnung werden angezeigt. So sollen Fahrer einen besseren Überblick über die Kosten erhalten. Zu den weiteren Verbesserungen gehört dem Anbieter zufolge die Möglichkeit, Rechnungen und Erstattungsdokumente direkt über die App herunterzuladen, sowie eine erweiterte QR-Code-Erkennung, „sodass Fahrer an einer größeren Zahl von Ladestationen einfacher per QR-Code-Scan einen Ladevorgang starten können“, so das Unternehmen.

„Ein gutes Ladeerlebnis beginnt bereits vor der Ankunft an der Ladestation“, betont Rouven Besters, Chief Commercial Officer bei Last Mile Solutions. „Fahrer müssen erkennen können, ob ein Standort für ihr Fahrzeug geeignet ist, und vor Beginn des Ladevorgangs alle relevanten Informationen zu den Kosten erhalten. Das ist besonders wichtig, da die Nachfrage nach Lademöglichkeiten für Elektro-Lkw steigt. Wenn ein Lkw-Fahrer erst bei der Ankunft feststellt, dass eine Ladestation für sein Fahrzeug ungeeignet ist, kann das seine Fahrt erheblich beeinträchtigen. Gleichzeitig investieren immer mehr Ladeinfrastrukturbetreiber in spezielle Ladestationen für Lkw. Sie müssen sicherstellen, dass Fahrer diese Standorte auch tatsächlich finden und nutzen können. Indem wir Fahrern im Vorfeld bessere Informationen bereitstellen, können wir das Ladeerlebnis verbessern und gleichzeitig unsere Partner dabei unterstützen, ihre Kundenbeziehungen zu stärken und ihre Infrastruktur effektiver zu nutzen.“

Die App ist Teil des E-Mobility-Serviceangebots von Last Mile Solutions und steht Partnern entweder als schlüsselfertige Lösung oder als vollständig im eigenen Markendesign gestaltete White-Label-App zur Verfügung. Grundsätzlich bietet die App Zugang zu mehr als 800.000 Ladepunkten und ist für iOS und Android in zehn Sprachen verfügbar.

Kerngeschäft der 2007 gegründeten Firma ist dabei nach wie vor die eigene Plattform für Lade- und Energietransaktionsmanagement. Diese verbindet nach Unternehmensangaben rund 324.000 Ladepunkte direkt, ermöglicht den Zugang zu rund 850.000 Roaming-Ladepunkten und verarbeitet monatlich mehr als 5,5 Millionen Transaktionen in 22 Ländern. Last Mile Solutions unterstützt dabei explizit sowohl Charge Point Operatoren (CPOs) als auch eMobility Service Provider (eMSPs) mit Lösungen für Abrechnung, Zahlungsmanagement und Smart Charging. Erst vor wenigen Wochen stellte der Anbieter einen neuen Ansatz für Price-optimised Charging vor. Das Tool soll u.a. Fuhrparkbetreibern helfen, ihre Energiekosten beim Laden um bis zu 30 Prozent zu reduzieren.

_Quelle: Infos per E-Mail_