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Kia aktualisiert eines seiner bekanntesten Autos: Es ist hybrid, benötigt keinen Stecker und kostet ab 19.860 €

Kia aktualisiert eines seiner bekanntesten Autos: Es ist hybrid, benötigt keinen Stecker und kostet ab 19.860 €

Kia hat beschlossen, eines der einzigartigsten Modelle seines Sortiments in Europa weiterzuführen. Der Kia XCeed wird durch Designänderungen, mehr Technologie, neue Fahrassistenten sowie ein Antriebsangebot aufgewertet, bei dem leichte Hybridversionen weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

Die Erneuerung stellt keinen radikalen Wandel dar, sondern eine bemerkenswerte Weiterentwicklung eines Modells, das weiterhin eine Alternative für diejenigen sein soll, die noch nicht auf ein Elektroauto umsteigen möchten. Seine Formel kombiniert den Ansatz eines kompakten Crossover mit elektrifizierten Verbrennungsmotoren sowie einer umfassenderen Ausstattung an Technologien.

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Der XCeed ändert sich außen – aber auch innen

Von den äußeren Änderungen profitieren der Kofferraumdeckel, der vordere Stoßfänger, die Lufteinlässe, das Frontgrill, die Lichtanlagen sowie die Seitenflügel. Auch im hinteren Bereich wurden das Hecktor, der Stoßfänger sowie die Beleuchtung neu gestaltet.

Die Reifen sind in 16 und 18 Zoll erhältlich, während der vordere Überhang um 15 Millimeter verkürzt wurde. Trotz dieser Änderungen behält der Kia XCeed seine kompakten Abmessungen bei und bietet weiterhin einen Kofferraumvolumen von 426 Litern, das bei den Micro-Hybrid-Versionen (MHEV) auf 380 Liter sinkt.

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Der technologische Sprung wird besonders deutlich, wenn man die Türen öffnet. Das digitale Armaturenbrett sowie der zentrale Bildschirm haben nun jeweils 12,3 Zoll und bilden so eine doppelte digitale Oberfläche. Das neue System ist mit Kia Connect sowie der entsprechenden App des Herstellers kompatibel, über die Informationen und verschiedene Fahrzeugfunktionen ferngesteuert abgerufen werden können.

Ebenfalls vorhanden ist Digital Key 2.0, das es ermöglicht, kompatible Smartphones als Autoschlüssel zu verwenden, sowie kabellose Ladefunktionen für Mobiltelefone.

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Mehr Assistenzsysteme und ein etwas komfortablerer XCeed

Kia hat die Aktualisierung genutzt, um die Sicherheitsausstattung zu erweitern. Zu den verfügbaren Systemen gehören die Straßenfahrassistentin, das adaptive Tempomaten-System, die Spurhalte- und -folgefunktion, der Totwinkelassistent, die Notbremse vor entgegenkommendem Verkehr sowie ein Frontalkollisionswarnsystem, das Fahrzeuge, Fußgänger und Radfahrer erkennen kann.

Es gibt sogar eine Innenkamera, die mögliche Anzeichen für Ablenkung oder Müdigkeit des Fahrers erkennen soll. Nicht alles ist elektronisch – das Unternehmen hat außerdem an der Hinterachse sowie an der Schalldämmung und Vibrationsschutztechnik gearbeitet, um insbesondere den Komfort der hinteren Passagiere und das Fahrverhalten auf langen Strecken zu verbessern. Gleichzeitig wurden die Normal- und Sportmodi neu kalibriert, damit ein deutlicherer Unterschied zwischen ihnen entsteht.

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Benzin und leichter Hybrid anstelle einer vollständigen Elektrifizierung

Das Motorenangebot verfolgt einen recht pragmatischen Ansatz. Der 1,0 T-GDI-Motor entwickelt 115 PS und kann entweder mit einem manuellen Getriebe oder mit einem siebengangigen Doppelkupplungsgetriebe kombiniert werden. In jedem Fall kann er mit leichter Hybridtechnologie verbunden werden. Darüber befindet sich der 1,6 T-GDI-Benzinmotor, der mit 150 oder 180 PS erhältlich ist und stets mit einem automatischen 7DCT-Getriebe ausgestattet ist.

Durch die Verwendung von MHEV-Lösungen lässt sich der Verbrauch senken und man kann die Vorteile einer leichten Elektrifizierung nutzen, ohne eine Hochleistungsbatterie installieren oder von einer Steckdose abhängig zu sein.

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Die Slowakei bleibt ein entscheidender Bestandteil

Hinter dem XCeed steht außerdem ein wichtiger industrieller Aspekt: Kia entwickelt seit Jahren einen Großteil seiner europäischen Strategie um Žilina in der Slowakei. Die in Frankfurt ansässige europäische Niederlassung des Unternehmens überwacht von dort aus die Produktion auf dem Kontinent – diese Anlagen bilden einen wesentlichen Teil von Kias industrieller Präsenz in Europa.

Der europäische Ansatz endet auch nicht in der Fabrik. Die Entwicklung des neuen Kia XCeed betraf Teams aus Korea sowie das Europäische Technologiezentrum von Hyundai Motor, wobei ein großer Teil der Ingenieurtests in Spanien, Schweden und anderen europäischen Ländern durchgeführt wurde, um das Fahrzeug an die Straßenverhältnisse und Präferenzen dieses Marktes anzupassen.

Das Kia-Modell ist ab 19.860 Euro erhältlich, inklusive MwSt. und Transportkosten, und konkurriert weiterhin im C-Segment mit einer Karosserie, die Merkmale von Kompaktwagen und Crossover-Fahrzeugen vereint. Die Marke bezeichnet den Xceed ausdrücklich als „Brückentechnologie“ in ihrer europäischen Elektrifizierungsstrategie.

Das Ergebnis ist ein digitaler und raffinierterer Automobil, der dennoch eine recht erkennbare Formel beibehält: kompakte Abmessungen, etwas erhöhte Sitzposition, elektrifizierte Benzinmotoren sowie ein erschwinglicher Preis, der weiterhin zu seinen wichtigsten Argumenten zählt.